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Das Dilbert-Prinzip von Adams, Scott (eBook)

  • Erschienen: 11.07.2014
  • Verlag: Redline Verlag
eBook (ePUB)
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Das Dilbert-Prinzip

Ausgehend vom Prinzip: Die unfähigsten Mitarbeiter werden systematisch in die Position versetzt, in der sie am wenigsten Schaden anrichten können - ins Management, schildert Scott Adams das Innenleben großer Unternehmen und die dort alltäglichen Absurditäten. Mit spitzer Feder und ironischer Distanz analysiert er die verschiedensten Themen des heutigen Büroalltags: Meetings, Downsizing, Teamarbeit, die großen Lügen des Managements, Projektmanagement, Budgetierung, Marketing, ISO 9000. Die satirischen Analysen sind angereichert mit einer Unzahl Cartoons seines Helden Dilbert, der die Konsequenzen des modernen Management auf seinen Büroalltag am eigenen Leib erleben muß. Alle 26 Kapitel rundet Adams mit Briefen leidgeprüfter Angestellter ab, deren tatsächliche Erlebnisse den Abenteuern Dilberts in nichts nachstehen. Eine höchst unterhaltsames Spiegelbild der nackten Wirklichkeit in den Unternehmen.

Scott Adams verarbeitet in seinen Bürocomics hauptsächlich seine eigenen Erfahrungen aus 17 Jahren Arbeitsleben voller Bürokratie und lächerlicher Rituale in typischen Großraumbüros. Inzwischen widmet er sich ausschließlich seiner zweiten Karriere als Autor und Cartoonist. Weitere Bestseller im Redline-Programm: Wir machen Gewinn, sobald der Komet einschlägt / Dilbert und die Stunde des Wiesels / Das Dilbert-Prinzip

Produktinformationen

    Größe: 48772kBytes
    Herausgeber: Redline Verlag
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 336
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783864146701
    Erschienen: 11.07.2014
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Das Dilbert-Prinzip

Einleitung

Warum geht es in der Arbeitswelt
so absurd zu ?

Die meisten Themen meines Comic strips "Dilbert" haben mit Situationen am Arbeitsplatz zu tun. Ich greife immer wieder bizarre und phantastische Elemente auf wie sadistische sprechende Tiere, koboldähnliche Buchhalter und Angestellte, die sich in Spüllappen verwandeln, nachdem man die Lebenskraft aus ihnen herausgewrungen hat. Und doch höre ich am häufigsten diesen Kommentar:

"Das ist ja genau wie in meiner Firma."

Egal wie absurd ich den Comic strip gestalte, die Erfahrungen, die die Leute am Arbeitsplatz machen, holen mich immer wieder ein. Hier ein paar Beispiele aus der sogenannten Wirklichkeit:

Ein führendes Technologie-Unternehmen kündigt gleichzeitig zwei neue Programme an: erstens ein Arzneimittel-Testprogramm an einer willkürlichen Auswahl von Probanden, zweitens ein Programm zur "Steigerung der Würde des einzelnen".
Eine Firma kauft Laptops für den Einsatz auf Dienstreisen. Aus Furcht vor Diebstahl präsentieren die Manager eine geistreiche Lösung: Die Laptops sollen dauerhaft auf den Schreibtischen der Angestellten installiert werden.
Eine Speditionsfirma organisiert sich neu, um Aufgaben und Ziele genauer abzustecken. Das Management entscheidet, die Änderungen bekanntzugeben, indem sie jede Abteilung anweist, Festwagen für eine "Qualitäts-Parade" zu bauen.
Ein Manager einer Telekommunikationsfirma will den "Team"-Geist seiner Abteilung stärken. Er hält eine Sitzung ab, um dem versammelten "Team" mitzuteilen, er werde von nun an immer einen Baseball-Schläger mit sich führen und jedes Teammitglied solle während der Arbeit einen Baseball dabeihaben. Einige Teammitglieder hängen sich den Baseball um den Hals, damit sie ihn nicht zu tragen brauchen. Andere stellen sich in Gedanken vor, wie sie dem Manager den Schläger abnehmen und diesen an ihm ausprobieren.
Eine Firma beschließt, statt Gehaltserhöhungen Prämien zu vergeben, wenn fünf von sieben Unternehmenszielen erreicht würden. Am Jahresende werden die Arbeitnehmer informiert, sie hätten lediglich vier von sieben Zielen erreicht - daher keine Prämien. Eins der Ziele, das sie verfehlt hätten, sei die "Arbeitsmoral der Angestellten".
Tausende von Menschen haben mir Geschichten von ihren Arbeitsplätzen erzählt (meistens durch E-Mail), die sogar noch absurder sind als die obigen Beispiele. Als ich diese Geschichten zum ersten Mal hörte, wunderte ich mich nur. Nach sorgfältiger Analyse habe ich jedoch eine komplexe Theorie entwickelt, um die Existenz solcher bizarrer Verhaltensweisen zu erklären: Menschen sind Idioten.

Einschließlich meiner Wenigkeit. Jeder ist ein Idiot, nicht nur Menschen mit schlechten Zensuren im Abiturzeugnis. Der einzige Unterschied ist, daß wir in verschiedenen Dingen und zu verschiedenen Zeiten Idioten sind. Egal wie klug einer ist, er verbringt einen Großteil des Tages damit, ein Idiot zu sein. Das ist die zentrale Prämisse dieses hochgelehrten Werkes.

Die obligatorische Selbsterniedrigung

Ich reihe mich stolz in die Kategorie der Idioten ein. Für die meisten Menschen der Neuzeit ist Dummheit keineswegs ein allumfassender, vierundzwanzigstündiger Zustand. Sie ist ein Zustand, in den jeder viele Male am Tag hineinschlittert. Das Leben ist einfach zu kompliziert, als daß man immer die richtige Antwort parat haben könnte.

Kürzlich brachte ich meinen Piepser zur Reparatur, weil er, nachdem ich die Batterien ausgewechselt hatte, nicht mehr funktionierte. Der Reparateur nahm ihn mir aus der Hand, klappte den Batteriedeckel auf, drehte d

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