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Der lange Weg nach Däne-Mark Bebilderte Ausgabe von Reineke, Sonja (eBook)

  • Verlag: Buchheim Promotion
eBook (ePUB)
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Der lange Weg nach Däne-Mark

Drei Frauen in Dänemark: Marly hat Eheprobleme, weil ihr Mann zum Sexmuffel mutiert ist, Svenja wird von ihrem Ex gestalkt und Diana hat schon lange nichts mehr von dem Mann gehört, der angeblich eine Beziehung mit ihr will. Dafür klammert sich aber ihre Mutter an sie ... Ein Urlaub auf der malerischen Insel Tristø soll ihnen die nötige Erholung bieten. Doch Probleme tauchen schon bald auf: Diana nimmt ihren Hund mit, den Svenja nicht leiden kann, Marly ihren Laptop, was Diana nicht leiden kann und Svenja ihren Stalker, was niemand leiden kann. Dann entbrennt auch noch ein Konkurrenzkampf um den attraktiven Handwerker der Ferienhausvermittlung ... Auch Sabine und Sascha aus 'Ein Urlaub in Dänemark' haben einen Gastauftritt. Bodil Madsen spielt auch wieder eine wichtige Rolle in dieser Geschichte. Seit 2006 schreibe ich in verschiedenen Genres, aber bevorzugt über Dänemark. Vor dieser herrlichen Urlaubskulisse lieben, streiten und erholen sich die Protagonisten. Unter dem Pseudonym 'Cecille Ravencraft' schreibe ich aber auch Horror-Romane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 248
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783847680895
    Verlag: Buchheim Promotion
    Größe: 2887 kBytes
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Der lange Weg nach Däne-Mark

Isolde

Den Nachmittag hatte ich auf der Couch verschlafen und um ehrlich zu sein, den Vormittag im Bett. Ich wurde davon wach, dass Mark von der Arbeit kam. Marcel hatte die günstige Gelegenheit genützt und sich sehr ruhig verhalten, um die Zeit mit Konsolenspielen zu vertrödeln. Die Hausaufgaben konnten ja ruhig warten.

Mark schnaufte zur Tür herein und balancierte vorsichtig einen - ich traute meinen Augen kaum - Computer nebst Monitor. Ich sprang auf und nahm ihm den Monitor ab, bevor er vollends zu Boden fiel. Mark hatte ihn nämlich nur noch am Kabel zu fassen bekommen, als er herunterrutschte, und der Flachbildschirm baumelte dicht über dem Fußboden.

" Was ist denn das?", fragte ich dümmlich und bereute es sofort.

" Ein Computer." Klar, dumme Frage, dumme Antwort.

" Das sehe ich auch, aber wo kommt der denn her? Wir können uns doch unmöglich einen Computer leisten? Wir haben doch den Laptop!"

" Ja, aber den kannst du doch mitnehmen!"

" Was soll ich denn in Dänemark mit einem Laptop? Da liege ich am Strand oder gehe spazieren."

" Ich habe mir die Beschreibung von eurem Haus mal angesehen. Da gibt es freien Internetzugang. Wenn du den Laptop mitnimmst, kannst du Marcel E-Mails schicken."

" Da ist der auch ganz scharf drauf. Mit seiner Mama mailen."

" Na ja ... mit mir ja vielleicht auch." Er sah mir scheu in die Augen. Ich schluckte. Mark redete doch so schon wenig mit mir, da würde er sich wohl kaum die Zeit nehmen, etwas zu tippen.

" Nun ja ... ich könnte euch mitteilen, dass ich heile angekommen bin", gab ich nach und wich seinem Blick aus.

" Prima. Marcel legt dir eine E-Mail-Adresse an. Und es wäre mir lieber, wenn einer von uns seine Viareddel-Aktivitäten etwas überwacht. Könnte also nicht schaden, sich da mal anzumelden."

" Damit kenne ich mich nicht aus."

" Da kann dir Marcel helfen. Und in Dänemark Svenja. Die hat doch ein Profil da." Mark stellte den PC mit einem erleichterten Seufzer auf den Boden.

" Wo hast du den denn jetzt her?", fragte ich irritiert. Wieso musste ich mich plötzlich auf Viareddel anmelden? Sollte ich in Dänemark den ganzen Tag vor dem Laptop sitzen und meinen Sohn überwachen?

" Von Justus. Sein Neffe hat sich ein neues Teil gekauft, Wahnsinnsgerät. Das hier braucht er nicht mehr. Und verkaufen will er ihn nicht, er kriegt scheinbar nicht mehr viel dafür."

" Und den haben wir jetzt, bis ich den Laptop wieder nach Hause bringe?"

" Behalte doch den Laptop für dich. Marcel wird das Ding hier bestimmt viel lieber in seinem Zimmer haben. Mit der Grafikkarte kann er die tollsten Spiele spielen."

" Genau, was er braucht. Mehr Computerspiele, weniger frische Luft." Ich ging zu Marcels Zimmer, klopfte, störte, und erklärte die Lage meinem immer gereizter werdenden Sohn, denn ich unterbrach ihn beim Chatten. Er war einverstanden, aber den Laptop bekam ich erst am nächsten Tag. Er musste noch die verdächtigen Dateien löschen, vermutete ich.

Wieso sollte ich unbedingt den Laptop haben? Dachte Mark, wenn ich ein Hobby hätte und den ganzen Tag bei Viareddel herumhing, wäre ich zu ausgelastet, um ihn noch sexuell zu belästigen?

" Heute früh habe ich das Sparbuch geplündert. Bist du sicher, dass ich das ganze Geld mitnehmen soll?" fragte ich hastig, denn Mark sah auf einmal so aus, als wolle er etwas Ernstes besprechen, und mir grauste davor, was das wohl sein könnte. Er schluckte herunter, was er gerade hatte sagen wollen.

" Du musst aber sehr früh unterwegs gewesen sein." Er rückte den Computer etwas beiseite und stand mir gegenüber. Wie gut er wieder

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