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Der Nächste bitte von Dazumal, Anno (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Der Nächste bitte

Eine satirische Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika, ein ausführlicher Blick auf den Wahlkampf eines der Konkurrenten, aber im zweiten Teil wird es auf einmal ungemütlich für viele Leute im Land. Alles nicht ganz ernst gemeint und trotzdem oder gerade deswegen durchaus lesenswert. Wahltag ist Zahltag!

Schreibt seit über 15 Jahren Romane, Satiren, Gedichte, Geschichten und Liedtexte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 130
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738010251
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 836 kBytes
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Der Nächste bitte

Die Macht

Doch der hatte auch keine große Lust, von einem republikanischen Präsidenten "geduldet" zu werden und darum zog er es vor, so schnell wie möglich zu verschwinden. Als er in einem Gang auf Teggar traf, streckte ihm der die Zunge raus. Wenig später nahm Teggar das Oval Office in seinen Besitz. Als kurz darauf Borner hereinkam, meinte Teggar: "Du meine Güte! Das riecht hier aber ziemlich stark nach Sperma. Es scheint mir, als wäre hier sehr lange nicht gelüftet worden." "Das kann nicht sein. Nein, ich denke, der Präsident hat sich nur von seinen Praktikantinnen verabschiedet", vermutete Borner. "Na ja, uns kann das egal sein. So, dann will ich mal loslegen. Als Erstes schmeißen Sie alle Leute, die hier arbeiten, raus." "Wie bitte? Diese Menschen sind absolut zuverlässig. Die arbeiten schon viele Jahre hier. Sowohl die Demokraten, als auch wir Republikaner halten sehr viel von ihnen." "Und wie kommt es dann, daß sich die, die nicht mehr dort arbeiten, immer wieder in der Öffentlichkeit äußern, um Geld zu verdienen? Nein, so blöd bin ich nicht. Alle werden rausgeschmissen und es werden nur Leute eingestellt, die auch die Sonderbedingungen im Vertrag unterschreiben." "Welche Sonderbedingungen?" "Einen Augenblick, da habe ich schon etwas erarbeitet. Ach, hier ist es ja. Ich zitiere: "Ich verpflichte mich hiermit, nichts aber auch gar nichts über oder aus dem Weißen Haus zu berichten. Weder über den Präsidenten, noch über seine Frau, seine Berater oder irgendwen Anderes, der in diesem Haus lebt oder arbeitet. Falls ich meinen Mund nicht halte, hat der Präsident das Recht, mich umbringen zu lassen." Zitat Ende." "Finden Sie nicht, daß Sie da ein bißchen übertreiben?" "Keineswegs. Ich habe aus den Fehlern gelernt, die die Demokraten gemacht haben. Bei mir wird nichts an die Öffentlichkeit weitergegeben." "Also gut, mir kann es egal sein, weil ich garantiert nichts über Sie in Umlauf bringen werde. Eigentlich bin ich ja nur hier, um mit Ihnen über mein Gehalt zu sprechen." "Wieviel halten Sie denn für angemessen?" "Na ja, nach diesem tollen Wahlkampf würde ich schon sagen, daß ich eine Million Dollar im Jahr wert bin." "Einverstanden. Ach, wissen Sie was, Frank? Sagen wir zwei Millionen. Schließlich ist es ja nicht unser Geld." Beide lachten. "Dankeschön." "Noch was, Frank! Beauftragen Sie ein paar Leute, daß sie hübsche Mädchen suchen, die an einem Praktikum im Weißen Haus interessiert sind. Ich brauche was zu tun." "Keine Sorge. Wir haben Anfragen von über 1000 jungen Frauen. Früher gab es 10000 Anfragen, aber Sie wissen schon, seit dem Sexskandal." "Ja ja, ich weiß. Suchen Sie die 50 schönsten aus und bringen Sie sie so schnell wie möglich her!" "Geht klar." "Und das mit dem Personal regeln Sie auch." "In Ordnung." Borner ging, um seine Aufträge auszuführen. Plötzlich wurde die Tür des Präsidentenbüros geöffnet und ein Schatten lugte herein. Teggar verfiel in Panik und versteckte sich hinter dem Vorhang. "Wo bist Du denn, mein potenter Präsident?" flötete Linda. Als sie seine Beine unter dem Vorhang sah, meinte sie: "Ah, Du willst verstecken spielen. Hi hi, ich habe Dich gefunden." Da kam er hinter dem Vorhang hervor und erklärte: "Verschwinde! Ich habe zu arbeiten." "Was arbeitest Du denn hinter dem Vorhang?" "Ich suche etwas." "Und was?" "Das geht Dich überhaupt nichts an. Außerdem hast Du hier keinen Zutritt." "Ich bin aber schon hier." "Das ist mein Büro und ich werde nicht dulden, daß es durch Dich entweiht wird." "Schwein! Na ja, eigentlich komme ich ja nur, um nach meinen Praktikanten zu fragen." "Es gibt keine. Als die jungen Männer erfahren haben, wer die Gattin des Präsidenten ist, haben sie ihre Bewerbungen sofort zurückgezogen." "Das glaube ich Dir nicht. Du bist doch bloß neidisch weil ich so schön bin." "Ja genau und jetzt verschwinde." "Wenn ich nicht in einem Monat einen Praktikanten in meinem Bett legen habe, dann erzähle ich allen, daß Du eine

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