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Dickie Dick Dickens - Wieder im Lande von Becker, Rolf A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.03.2013
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)

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Dickie Dick Dickens - Wieder im Lande

Endlich: die von zahllosen Fans sehnsüchtig erwartete Neuauflage der Kult-Krimiparodien! Der vierte Band der sensationellen Abenteuer des gefährlichsten Mannes Amerikas. Chicago, in den 1920er Jahren: Dickie Dick Dickens und seine Getreuen kehren nach Chicago zurück - und landen mitten im Bandenkrieg. Wer 'DDD' kennt, weiß, das es für den gefährlichsten Mann Mann in der gefährlichsten Stadt des gefährlichsten Landes ein Leichtes ist, die beiden Gangsterbosse, die jetzt sein angestammtes Revier beherrschen, gegeneinander auszuspielen. Als unerwarteter Dritter im Bunde kehrt auch ein Totgeglaubter in die Stadt am Michigansee zurück ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 97
    Erscheinungsdatum: 27.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955300883
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1255 kBytes
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Dickie Dick Dickens - Wieder im Lande

DIE MÄR VON DEM KLEINEN ARMENIER Einige mögen es für Zufall halten, andere wiederum für Schicksalsfügung, wiederum andere für eine Kapriole, von den Autoren ausgedacht, um die Leser zu verwirren. Es geschah in der berückenden Millionenstadt Chicago, am 25. August des Jahres 1925, als Chefkommissar Lionel Mackenzie und Sergeant Martin, von einem Routineeinsatz kommend, in die Moorefield-Avenue einbogen. Sie steuerten an einem dort geparkten LKW vorbei - just in dem Moment, als der Lastwagen von einer Bombe hochgejagt wurde. Eine unüberhörbare Explosion jagte Teile des Wagens nicht nur in die Luft sondern auch auf den Dienstwagen der Polizeibeamten. Sergeant Martin duckte sich, streifte einen Glassplitter von der Schulter und sah besorgt auf seinen Vorgesetzten. Entsetzt schrie er los: "Herr Chefkommissar! Herr Chefkommissar! Du lieber Himmel, fehlt Ihnen was?" Chefkommissar Lionel Mackenzie stöhnte auf: "Mein Gott, Sergeant Martin, seien Sie doch nicht immer so laut! Denken Sie an meine Nerven!" "Sind Sie verletzt, Herr Chefkommissar?" Mackenzie verzog das Gesicht zu einer gequälten Maske. "Sie sind nicht nur ein miserabler Chauffeur sondern auch ein schlechter Polizist! Sonst hätten Sie längst bemerkt, dass ich nicht verletzt bin. Nun steigen Sie endlich aus, Sie Brüllaffe!" "Zu Befehl", grölte Martin und kletterte aus dem Wagen. Der Chefkommissar gähnte herzhaft. "Womit habe ich es bloß verdient, dass immer dann, wenn ich Dienst habe, etwas passiert?" Er räkelte sich nun auch aus dem Wagen, um sich den Schaden anzusehen. "Ein LKW, Herr Chefkommissar", meldete Martin. "Das kann ich zur Not auch noch sehen." Die beiden Beamten gingen um den lädierten Lastwagen herum. Es war offenbar, dass er in die Luft gesprengt worden war. "Mit einem Sprengstoff", vermutete Martin. "Dass es keine Eisbombe war, kann man wohl voraussetzen." "Ein Mordanschlag, denke ich." "Denken Sie nicht immer so schnell, Sergeant Martin! Wo befinden sich die Menschen, die in einem Laster fahren?" "Normalerweise im Fahrerhaus." "Ja, und da ist kein Aas! Keine Leichen, keine Blutspuren, nichts! Sehen Sie doch mal im Laderaum nach! Würde mich interessieren, was in diesem Wagen befördert wurde." Sergeant Martin ging um den Wagen, öffnete die Ladeklappe, machte ein verdattertes Gesicht. "Offenbar nur die Bombe", meldete er.

Zu diesem Zeitpunkt wussten nur Chefkommissar Lionel Mackenzie und Sergeant Martin von der Detonation in der Moorefield-Avenue. Ein Mann, der in die nun folgende Entwicklung der Dinge erheblich involviert werden sollte, hatte noch keinen blassen Schimmer davon. Dieser Mann war Dickie Dick Dickens, der Gratwanderer auf den schroffen Höhen raffinierten Verbrechertums, Dickie Dick Dickens, der Mann mit dem messerscharfen Geist und den samtweichen Händen, welche sich, wie erinnerlich, in fremden Taschen annähernd besser auskannten als in den eigenen, Dickie Dick Dickens, der knallharte Salongangster, von dem man sagt, er habe Dynamit im Blut 2 . Dieser Beiname hält sich hartnäckig seit jenem Augusttag, als in der nächtlich verlassenen Moorefield-Avenue ein fast neuer LKW durch eine Sprengladung zerstört wurde. Das Dynamit im Blut bezieht sich übrigens nicht auf die Sprengladung jenes LKW, die bestand aus handelsüblichem Nitroglyzerin.

Der folgende Rest der Nacht verging ohne besondere Vorkommnisse. Chefkommissar Lionel Mackenzie konnte sich zur Ruhe begeben, die er bis in die späteren Vormittagsstunden ausdehnte, während Sergeant Martin sich schon mit anstehenden Ermittlungsarbeiten die Zeit vertrieb. Als Mackenzie kurz vor Mittag noc

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