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Galgenstrick und Liebesglück von Haug, Gabi (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Galgenstrick und Liebesglück

Deutschland, anno 1315. Adara von Unrichs Bruder Brandolf, ein ehemaliger Kreuzritter des Templerordens, wird nach seiner Heimkehr durch Herzog Meinrad als Ketzer verurteilt und vom herbeigerufenen Scharfrichter Marius gehängt. Der Herzog hat aus Rachsucht sich das Recht der Leibeigenschaft Adaras und somit am Familienbesitzes derer von Unrich vom Klerus absegnen lassen. Mainrad klagt Adara kurz darauf wegen Teufelsbuhlschaft an und übergibt sie dem Scharfrichter. Adara kann jedoch durch fremde Hilfe entfliehen. Somit geraten die wohldurchdachten Pläne des Herzogs durcheinander. Bei ihrer Flucht entführen Adara und ihre Befreier den Scharfrichter. Diese Geschicht handelt von einem Scharfrichter, der noch sozial geachtet wurde. Gabi Haug, geboren am 23.12.1961. Gabi Haug, ist Hausfrau und lebt mit ihrem Ehemann in Frankfurt am Main. Unter dem Pseudonym 'Nefhithiel' schrieb sie, von 2004 - 2008, FanFiction und Gedichte im Bereich 'Der Herr der Ringe'. Danach schrieb sie Fantasy- und Mittelaltergeschichten, die Dramen, Liebe und erotische Elemente erhalten, für die eigene Homepage, und veröffentlichte diese dort. 2017 ging sie den Schritt, der Veröffentlichung ihrer Geschichten als Buch, unter ihren Namen 'Gabi Haug' erschien, der erste Fantasie-Roman 'Projekt Elf', gefolgt von 'Feuer der Herzen'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 396
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783748162230
    Verlag: Books on Demand
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Galgenstrick und Liebesglück

Prolog

Deutschland, Frühjahr, anno 1315

Die Mittagshitze lastete bleiern auf dem Land. Kein Lüftchen regte sich.

Drei Reiter kamen den Weg unterhalb des Waldes entlang geritten, deren Rösser voller Straßenstaub waren. Diese erregten die Aufmerksamkeit des Herzogs Meinrad, der mit einigen seiner Männer, nach einem Erkundungsritt, auf dem Weg zurück in die Stadt war. Handelsreisende konnten es nicht sein, denn die Männer waren mit Schwertern bewaffnet und einer von ihnen hatte einen Bogen in der dafür vorgesehenen Tasche hinter dem Sattel seines Pferdes festgeschnallt. Die Bewaffnung war einfach zu ungewöhnlich für Reisende oder einfache Bürger, zumal die gerittenen Rösser einer edlen Zucht abzustammen schienen.

Herzog Meinrad spannte seinen Körper an, um von seinem Ross aus die Reiter besser in Augenschein nehmen zu können. Er richtete sich noch ein wenig mehr im Sattel auf, als der Reiter in der Mitte seine Kapuze vom Kopf zog, sodass man sein Gesicht sehen konnte.

Meinrads Interesse an den Reitern schien für ihn eine günstige Fügung des Schicksals gewesen zu sein, denn im nächsten Augenblick konnte er seine Verblüffung nicht ganz vor seinen Männern verbergen. Dann jedoch legte sich ein gehässiges Grinsen auf seine Gesichtszüge, als er seine Männer anwies: "Die Männer dort auf dem Weg, greift diese sofort an, denn es sind gesuchte Kreuzritter. Lasst den in der Mitte am Leben, die anderen beiden Templerketzer könnt ihr töten!"

Seine Männer griffen die drei Reiter sogleich an, ehe diese überhaupt erahnen konnten, was vor sich ging.

Graf Brandolf von Unrich begriff sofort, dass die Stadtwache, als welcher er die Angreifer erkannte, sie nicht freundlich willkommen heißen wollte.

Auf dem Konzil von Vienne war ihr Templerorden formell aufgehoben und sechzig ihrer Ritterbrüder hingerichtet worden. Doch sie hatten mit elf Kampfgefährten entkommen können und erfahren, dass Ritter ihres Ordens im Heiligen Römischen Reich, zu dem Deutschland zählte und was ihre Heimat war, dass diese dort als Mönche weiterleben durften. Im Erzbistum Magdeburg war ein Teil ihrer zurückgekehrten Ritterbrüder in den Johanniterorden aufgenommen worden und andere waren wieder zu Privatleuten geworden. Burkhard III. hatte eine Vollmacht für den Johanniterorden ausgestellt, worin er aufforderte, dass taugliche und ehrbare Persönlichkeiten, die ehemals den Templern angehört hatten, zum Dienst und Nutzen des Ordens aufzunehmen und zuzulassen seien. Die drei Männer, die dem Adel angehörten, wollten nun zuerst ihre Familien aufsuchen, um ihre Besitztümer zu regeln und sich dann zum Johanniterorden begeben.

Brandolf schnaubte hörbar, als seine Hand sich auf seinen Schwertknauf legte. Mit leiser Stimme, in der Verzweiflung lag, sagte er: "Es war wohl keine gute Idee von euch, mit mir hierher zu kommen, Freunde. Verschwindet, wenn ihr könnt. Ich denke, sie wollen mich und sie sind in der Überzahl. Ich kann mir als Graf dieses Landes unter den Männern der Stadtwache kein Blutvergießen leisten, da ich zu meiner Schwester, wenn auch nur für kurze Zeit, heimkehren möchte. Vergesst mir jedoch euren Schwur nicht, sollte man mich gefangen nehmen, einkerkern oder gar töten, denn Meinrad hasst mich schon seit der Kindheit und wird gewiss alles daran setzen zu versuchen mich los zu werden!"

"Brandolf, wir bleiben an deiner Seite und werden diesem Herzog zeigen was wie in den letzten Jahren für Kampf erprobte Kämpfer geworden sind!"

Doch Brandolf wischte den Einwand seines Freundes mit einer kurzen Handbewegung beiseite. "Geht!", sagte er nur.

Die Beiden blickten ihn entsetzt an und begriffen schließlich, dass es keinen Sinn hatte ihrem Kampfgefährten weiter zu widersprechen, denn er brachte sein Pferd mit einem Schenkeldruck zu einer schnelleren Gangart und zwar auf die heranreitenden Männer zu.

Brandolf hoffte nur, seine Freunde und Kampfgefährten

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