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Jozef Filsers Briefwexel (Satirische Politik) Briefwexel eines bayrischen Landtagsabgeordneten von Thoma, Ludwig (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.06.2014
  • Verlag: e-artnow
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Jozef Filsers Briefwexel (Satirische Politik)

Dieses eBook: 'Jozef Filsers Briefwexel (Satirische Politik)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Jozef Filsers Briefwexel ist ein humorvoll-satirisches Buch von Ludwig Thoma, das erstmals 1912 erschien. Thoma beschreibt darin die Erfahrungen des fiktiven bayerischen Landtagsabgeordneten Josef Filser, der seine Erlebnisse und politischen Kommentare von München aus in Briefform an seine Frau Mari und verschiedene Freunde und Kollegen verschickt. Die Briefe sind in unbeholfenem Bairisch geschrieben, was selbst den bairisch verstehenden Leser vor eine besondere Herausforderung stellt. Beispielsweise ist in einem Brief von einem 'Baglmaite' die Rede, womit Filser ein 'Packl (Päckchen) Mai-Tee' meint. In den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung Kommentare zu kommunal- und landespolitischen Themen im Jozef-Filser-Stil. Ludwig Thoma (1867-1921) war ein deutscher Schriftsteller, der durch seine ebenso realistischen wie satirischen Schilderungen des bayerischen Alltags und der politischen Geschehnisse seiner Zeit populär wurde.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 05.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026816690
    Verlag: e-artnow
    Größe: 430 kBytes
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Jozef Filsers Briefwexel (Satirische Politik)

Zweites Buch
Jozef Filsers Briefwexel

Inhaltsverzeichnis


Gelibthe Leser

Inhaltsverzeichnis

Indem das es jez schon zum zweiten mahle ist das ich drukt wehrde mus es nichd gar so thum sein als wies habscheilinge mentschen behaubden und klaube ich schon das meine bolidik eine sähr guthe ist.

Disses ist die schprache nichd fon ein studirthen mentschen sontern fon einen bidernen landmahn wodurch mahn es weis das ich das härz auf den rächten fleg hawe und nicht dorth wos der biamthe had der wo die bedirfnise insernes folks nichdmer siecht bahld iem die Briehlenglaßel anlauffen.

Sontern es ist geschriem fon einen folksmahn der wo am bfluge stät und einwändig fohler aufriechtikeid ißt und keihne fallscheid durchauß gahr nichd kent.

durch disses hawen die mentschen ein wollgefahlen an meiner schrieft und schprechen im lahden ob es nichd schohn wider ein biechlein gibt fon dissem wakheren bauersmahn mid namens Jozef Filser wo so dreihärzig die schprache des folkes kehnt und fileichd in der boliedik nichd gans so thum ist da gibt es benifitzi und kohbrater wo auf ladeinisch studirrt hawen und kehnen aber kein biechlein nichd zusahmen schreim sonter blos ier fozmäul aufreisen fohler has und neit gengen den einfeltingen son des folks wo jäz schohn beriehmt ist und lasens iere schlechte wollußt aus aber hielft nichz indem die leithe nichd ieren schmahrn läsen wohlen sontern das biechlein fon dissem Jozef Filser. damit das sich aber ein jäder auskehnt wiel ich es beschreim wie die bolidiek in baiern ißt und kahn jädermahn durch disses mich ferstehn.

das känigreich

BAIERN

bestät unther der Donnau aus althbaiern und schwahben wo die äldetsten dafon die altbaiern siend. Ober der Donnau siend es frankhen wo die meißten schantharmen und biamthen herkohmen und bfeltzer. die Statzrähligion ißt inser aleihn sälig machender kadollischer klaube. die brohdastanden wo es leuder auch gibt dierfen schohn steiern zalln aber sonzt dirfens nichd fiel.

dadurch das sie abtrienig sind fon rächten klaube sind sie inserne heumlingen feunde und mus mahn sie tratzen wo mahn kahn und schaft ins disses auch der bapscht an. bald mir baiern aleihn wehren dirften mier sie schon efentlich trazen aber leuder siend mir mid den breißen beisahmen wodurch mir ins ferstehlen missen.

frieherszeithn wie ich noch ein junger mentsch bien gewäsen da hawen mir fon der geischlikeid gelärnt das mahn auf die breißen schimpfen mus aber jäz had der wiend umgeschlahgen und mir missen freundlich tuhn biß mir wider die warheid schprechen dirfen. das kenigreich Baiern wird regierht fon insern angeschtahmten hauße Wiedelsbach und fon zändrum. In jare 1911 had mahn es brobiehrt obs nichd gät das mahn ins fon zändruhm die härschafd entreisen kahn. Es ist aber nichd gangen und had mahn ins zu ähren ahle minischter entlasen und nichd einmahl aufkiendigt sontern auf der stehle hawen sie iere kofer pakhen missen. durch disses weis mahn es deitlich das mir das kenigreich rägirn.

Das zändrum zerfalt in mehrere theile wo mahn aber fon ausen nichd siecht.

der erschte teihl siend die wo schon ier scheffchen in Drokenen hawen und durch iere bolidiek was gewohrden siend zan beispiel landgerichtbresadentn und Schuhlrekter und dohmkabiduhlar und sonzt groskobfede.

der zweithe theil siend die wo noch was wehrden wohlen zan beispil kohbrater und geischlinge auf schlechte bfahreien.

die meischten bei ienen sind bei der bosd und eusenban und freien sich das sie gengen iere forgesäzten den foz aufreisen derfen und die hende in hosensakh stekhen bald

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