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Klaus ein Polizeihund packt aus von Bahlo, Uta (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.04.2017
  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Klaus

Als Kuckuckshund wächst Klaus in einer Pflegefamilie auf (bei einer Katze und einem Schäferhund). Er wird irgendwann adoptiert, kann dort aber nicht alleine zuhause bleiben, da er Schuhe und Sofakissen in deren Bestandteile zerlegt. Muss gezwungenermaßen täglich sein Herrchen Hauptkommissar Kai Brodersen ins Itzehoer Polizeipräsidium begleiten. Schnell ist er in polizeiliche Dinge involviert und hilft bei der einen und anderen Verbrechensaufklärung. Bei einem Casting für den Mops Frank Men in Black Licht des Neon

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 106
    Erscheinungsdatum: 23.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742790491
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 3751kBytes
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Klaus

Eine Tote und andere kaputte Sachen

Seit einigen Jahren schon lebte ich in einer Wohngemeinschaft mit meinem Herrchen Kai Brodersen. Der hatte einen wirklich aufregenden Job bei der Polizei. Manchmal musste er sogar nachts raus. Das war gar nicht schön, weil ich dann immer mit raus musste.

Darf ich vorstellen - mein Kai auf dem Weg zu einem Tatort.

Wir wohnten ganz nett in einer kleinen Straße gleich gegenüber vom Kommissariat mitten in Itzehoe. Kai sagte: mitten in Itzehoe ist es eigentlich von überall aus - so klein wäre das Kaff.

Sorry, aber das habe nicht ich gesagt, sondern der Herr Kommissar!

Unsere Behausung mit einigen Bäumen in der Nähe und einem Supermarkt um die Ecke war nett. Ich brauchte gar nicht weit laufen, wenn ich mal pieseln musste. Für den 'kleinen Druck' zwischendurch gab es eine kleine Terrasse mit einer Buchsbaumhecke als Begrenzung zur Straße. Im Sommer war es in der Wohnung schön kühl - im Winter auch.

Manchmal musste ich mir über dem Toaster meine Pfoten wärmen.

Neben Herrchens Sofa schlief ich in einem süßen Weidekorb, der mit einer kuscheligen Decke ausgestattet war. Hier hatte sich Kai viel Mühe gegeben, um es mir so angenehm wie möglich zu machen. Wir hatten ja nur noch uns beide. Heike hatte, bis vor einigen Jahren, auch bei uns gewohnt. Sie und Kai waren verheiratet. Doch immer häufiger stritten die beiden. Und immer häufiger ging es um Kleinigkeiten. Er hätte zu wenig Zeit für sie, er ließ den Klodeckel oben, Zahnpasta-Flecken rund um das Becken, Buntwäsche in der Weißwäsche ... also immer das gleiche.

Irgendwann war sie dann plötzlich verschwunden ... wegen unüberbrückbarer Differenzen ... und mit einem anderen Rüden (Kerl). Bevor sie verschwand regelten sie noch meine Erziehungsberechtigung. Mich fragte natürlich keiner.

Wir sind immer noch nicht über die Trennung weg. Herrchen hatte danach eine schwierige Zeit. Er musste nicht nur sein Frauchen gehen lassen, sondern ließ sich auch körperlich gehen. Er duschte nicht mehr und müffelte manchmal wie ich, wenn mein Fell nass wurde. So manches Mal musste ich sogar schon das Zimmer verlassen, weil ich es nicht mehr ausgehalten hatte. Konnte mir ja schlecht mit der Pfote die Nase zuhalten.

Ich dachte immer, Menschen wären reinlich.

Kurze Zeit später verließen ihn dann auch noch seine Haare.

Mein schönes, hellbraunes Fell ist Gott sei Dank pflegeleicht. Das macht mich unabhängig von den Menschen und deswegen auch ein wenig stolz. Wäre ich auf das tägliche Bürsten meines Herrchens angewiesen, sähe ich inzwischen aus wie ein Chow-Chow unter Strom.

Sorry, wollte niemanden meiner Artgenossen beleidigen.

Auch ich selbst litt unter der Trennung von Heike und tue es eigentlich immer noch.

Schließlich hatte Heike damals auch mich verlassen. Moment bitte ... ich muss mal kurz ... schnief, schnief.

Manchmal zuckten meine Pfoten im Schlaf, wenn ich träumte. Das hatte ich selbst nie bemerkt, aber Kai erzählte es einem Mann auf der Straße, der mit einem weißen Königspudel unterwegs war. Beide Männer (also Kai und der andere Mann) lächelten mich an. Der Pudel hingegen zeigte mir die kalte Schulter. Dieser Köter war total arrogant, würdigte mich keines Blickes. Er schnupperte noch nicht einmal an meinem Hinterteil. Das nahm ich als persönliche Beleidigung auf. Was glaubte er eigentlich, wer er war.

Dieser Dummbratze hätte ich gerne ein Graffiti in Pink verpasst.

Ein Schriftzug auf den Flanken wäre toll gewesen. Zum Beispiel: 'Werbeflächen zu vermieten' oder 'keine heiße Asche einwerfen' oder 'Hohlraumversiegelung'.

Ich wünschte mir, er würde platzen.

Ein Wunder geschah! (Ein kleiner Scherz meiner Ghostwriterin. Hahahahaha)

(Hier noch in einem Stück...) (Kawumm...nur noch Staub)

&

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