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Lassen Sie mich durch, mein Mann ist Arzt! Die Gattin und andere schöne Berufe von Decker, Gabi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.11.2013
  • Verlag: OrellFüssli
eBook (ePUB)
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Lassen Sie mich durch, mein Mann ist Arzt!

Nein, nett sind sie nicht mit ihren Lästereien. Gabi Decker und Jens Westerbeck überschütten die Schmuckdesignerinnen der Nation und ihre Kolleginnen aus der Gattinnen-Branche mit Hohn und Spott. In ihrem Buch charakterisieren sie die bekanntesten Gattinnen-Berufe unverblümt und zum Schreien komisch. Unter die Berufsgattung ,,Schmuckdesignerin' fallen häufig achtelprominente Frauen oder treffender sogenannte F-Prominente (,,F' für ,,Frau/Freundin von'). Sie widmen sich in diesem Betätigungsfeld den dekorativen Seiten des Lebens, gerne mit einem Glas Prosecco in der Hand. Weniger medial geadelte Frauen versuchen sich in ernst zu nehmenden Pseudo-Professionen wie Wellnessberaterin oder Dessousberaterin. Der weiblichen Fantasie geschuldete Berufe also, die bei der Industrie- und Handelskammer durchaus für Verwirrung sorgen. Ganzseitige Anzeigen in den Gelben Seiten, bezahlt vom Ehemann, fördern Erstaunliches zu Tage: An freiberuflichen Nageldesignerinnen, Reittherapeutinnen oder Metabolic®-Beraterinnen herrscht wahrlich kein Mangel. Wer schon immer geahnt hat, dass große Brüste und/oder ein zahlender Ehemann Kapital genug sind, kommt mit diesem spöttisch-bösen Buch ungemein auf seine Kosten! Gabi Deck er, bekannt aus TV und Rundfunk, zählt als Moderatorin, Sängerin und mit ihren Soloprogrammen zu den Stars der deutschen Kabarett-Szene. Sie wohnt in Berlin. Jens Westerbeck ist unter anderem Gag-Schreiber für Künstler wie Atze Schröder und Matze Knop. Er ist der Autor des Bestsellers "Boatpeople". Er lebt in Berlin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 29.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783280038024
    Verlag: OrellFüssli
    Größe: 837 kBytes
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Lassen Sie mich durch, mein Mann ist Arzt!

Pro mi nen te Schmuck de sig ne rin; die

Sandy Meyer-Wölden

Später besser bekannt als Sandy Pocher, heute als Ex vom Pocher. Eine sogenannte F-Prominente, die durch Hochzeit in den medialen Adelsstand gehoben wurde. "F" steht demnach für "Frau/Freundin von", denn sie war auch schon mal die Freundin von Boris Becker. Und von Tommy Haas. Den jüngeren Lesern sei an dieser Stelle kurz erklärt, dass Tommy Haas mal so etwas wie ein anerkannter Sportler war, dann nur noch "der Ex von Sandy Meyer-Wölden" - und seit der Pocher-Trennung komischerweise wieder das Tennis seines Lebens spielt.

So brutal können sich die Berufsbezeichnungen ändern, wenn man den ascheverschmierten Tennisschuh vom Center Court gegen die blank polierten Lackschuhe für den roten Teppich tauscht. Boris Becker hatte irgendwann mal beschlossen, nur noch auf roten Teppichen zu stehen, und führt seitdem die Berufsbezeichnung des "mehrfachen Wimbledonsiegers mit Finca-Problemen auf Mallorca".

Sandy war, neben ihren dekorativen Aufgaben im Rahmen ihrer Partnerschaften, seit jeher schon "Schmuckdesignerin" und trug diese Qualifikation mit in die Pocher-Ehe. Immerhin ging sie nicht offensichtlich arbeitslos in diesen Lebensabschnitt mit einem Komiker, der sich kurz zuvor noch öffentlich über sie und ihren Beruf lustig gemacht hatte. Wie man jetzt so liest, lebt Sandy seit der Trennung mit den drei gemeinsamen Kindern wieder in Miami. Um an dieser Stelle einen kurzen Ausblick auf den Nachwuchs zu geben: Promi-Trennungsgeschichten, in denen das Wort "Miami" vorkommt, enden für die Kinder meist beim Arbeitsamt - verzeichnet in den Berufssparten "T-Shirt-Designer" oder "Discjockey". Eventuell hat Sandy ja noch Boris Beckers Mobilfunknummer und kann sich diesbezüglich Rat einholen.

Katarina Witt

Sie dachten immer, das einzig Goldene an Erich Honeckers "Arbeiter- und Bauernstaat" wären Katis Medaillen bei den Olympischen Spielen gewesen? Weit gefehlt. Katarina Witt widmete sich auch außerhalb ihrer eigentlichen Profession dem Edelmetall - und fand im Übrigen trotz dieser Anstrengungen auch noch Zeit, sich für den "Playboy" auszuziehen. Außerdem war sie Jury-Mitglied bei "RTLs" Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Z-Prominente "Let's Dance" und moderierte auf "Pro7" die Abspeckshow "The Biggest Looser", in der krankhaft übergewichtige Kandidaten unter den Augen der idealgewichtigen Fernsehnation versuchen, sich hundertgrammweise an den Traumkörper heranzuhungern. Das muss man sich ungefähr so vorstellen, als würde man aus dem Berliner Telefonbuch eine Seite rausreißen.

Das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt Katarina Witts zahlreicher Betätigungsfelder, seit sie ihren Abschied als erfolgreiche Eiskunstläuferin zu Recht feierte. Ihre später zutage geförderte berufliche Erfahrungsvielfalt, gepaart mit körperlicher Eleganz und einem neckischen Akzent, prädestinierte sie dann geradezu für das Betätigungsfeld "Schmuckdesign". Oder anders gesagt: Über eine Mauer musste sie jedenfalls nicht mehr springen. In diesem Berufsfeld ist die Freiheit wahrlich grenzenlos.

Verona Pooth

Die Frau von Erfolgsunternehmer Franjo Pooth. An seiner Seite reifte sie von der Bohlen-Ex zur ernst zu nehmenden Künstlerin, die im Düsseldorfer Architektenhaus ihrer Schwiegereltern lebt, und letztlich auch zur Schmuckdesignerin! Die lustige Grammatikschwäche und das immer wieder aufkommende Gerücht, dass sie in Wirklichkeit hochintelligent wäre, standen ihr dabei nicht im Weg. Das ist erstaunlich, da sie ihren Schmuck unter anderem beim Verkaufssender für interessierte Hausfrauen "QVC" präsentierte. Historisch nicht belegbar ist der Umstand, ob sie rückwärts eine Buchstabensuppe gegessen hat oder einfach ihr süßes Köpfchen irgendwann mal erfolgreich an einer Schranktür gestoßen hat, um den kreativen Prozess zum Designen von Schmuck freizusetzen.

Jenny Elvers-Elbertzhagen

Eingangs bereits erwähnt, darf s

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