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Nackt fahren streng verboten. Die skurrilsten Verkehrsregeln der Welt Der Paragraphendschungel der StVO, internationaler Regel-Blödsinn, Schilderwahnsinn, bizarre Verkehrsurteile und die originellsten Führerscheinprüfungen der Welt von Meister, Juri (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.10.2019
  • Verlag: Bassermann
eBook (ePUB)
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Nackt fahren streng verboten. Die skurrilsten Verkehrsregeln der Welt

Kurioses aus dem Straßenverkehr In dieser erlesenen Sammlung geht es um UFOs, die nicht auf Weinbergen landen dürfen, um die vom Vatikan aufgestellten 10 Gebote für Autofahrer oder mit welchen Fragen sich chinesische Führerscheinprüflinge herumschlagen müssen. Und es zeigt sich: Überall auf der Welt ist die Straße ein hartes Pflaster und der Umgang dort miteinander mitunter rau bis handgreiflich. Wer trotz aller Widrigkeiten des Straßenverkehrs über bizarre Verkehrsregeln, Seltsames aus der Straßenverkehrsordnung oder die originellsten Führerscheinprüfungen des Planeten schmunzeln möchte, greife zu dieser unterhaltsamen Lektüre. Anschließend ist man gleichermaßen gut gewappnet für den Partytalk und den täglichen 'Straßenkampf'. Juri Meister, geboren 1974 als Sohn russischstämmiger Eltern, ist Jurist. Schon während seines Studiums in Berlin und des anschließenden Referendariats in Erfurt schrieb er als freier Journalist für verschieden Zeitungen. Nach dem Zweiten Staatsexamen arbeitete er einige Zeit als Anwalt in einer Kanzlei in Ostwestfalen, ehe er sich endgültig entschloss, als Journalist und Autor zu leben. Inzwischen wohnt er in Süddeutschland und schreibt vor allem Sachbücher und Beiträge für verschiedene Zeitungen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 28.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641251819
    Verlag: Bassermann
    Größe: 1300 kBytes
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Nackt fahren streng verboten. Die skurrilsten Verkehrsregeln der Welt

2.

"Die Regeln sind doch überall dieselben"

Was wissen wir eigentlich übers Autofahren im Ausland?

Die Sache ist ganz einfach: In Österreich darf man auf der Autobahn nicht schneller als 120 Stundenkilometer fahren; in Italien ist es dasselbe. Und sonst? In Italien zahlt man Maut, in Frankreich auch, in Österreich gibt's die Vignette. Na also, das war's auch schon. Schließlich ist der Autoverkehr eine internationale Angelegenheit.

48 Prozent der Deutschen glauben einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact zufolge, die Verkehrsregeln auf der anderen Seite der Grenze(n) genau zu kennen. Nicht ganz so viele (nur 42 Prozent) sind darüber hinaus davon überzeugt zu wissen, in welchen Ländern ihnen auf der Autobahn Gebühren abgeknöpft werden.

Das wäre das Selbstbild. Aber: Wie ist das denn nun ganz genau? Wie schnell darf man auf italienischen Schnellstraßen wirklich fahren? Und? Gehören Sie zu den 48 Prozent, die topfit sind in diesen Dingen? Fein. Denn dann wissen Sie sicher, dass man dort die 80 km/h auf keinen Fall überschreiten sollte. Oder waren es 110 km/h? Oder doch 90?

Wenn Sie jetzt ins Zweifeln gekommen sind, sollten Sie sich wohl eher zu den 82 Prozent Deutschen rechnen, die die Details eben doch nicht kennen. Nur 18 Prozent wussten nämlich die Antwort auf diese Frage (nebenbei: Das Tempolimit auf italienischen Schnellstraßen liegt bei 110 km/h). 54 Prozent aller Befragten machte zu den Tempolimits im Ausland falsche Angaben, 28 Prozent aller Befragten gaben schließlich zu, dass sie schlicht keinen Schimmer von Tempolimits haben.

Dabei wären gewisse Grundkenntnisse hier gar nicht so unwichtig. Und zwar auch und vor allem in den Details. Denn es gibt Länder, unter ihnen Frankreich, in denen sogar zwischen den Höchstgeschwindigkeiten für erfahrene Autofahrer und für Fahranfänger unterschieden wird. Hält man sich nicht dran, kann's teuer werden.

Daher der Tipp von Verkehrsexperten: Erkundigen Sie sich vor Antritt Ihrer Reise nach den genauen Regeln, die in Ihrem Urlaubsland gelten. Damit ersparen Sie sich nicht nur Bußgelder, sondern im schlimmsten Fall sogar - das Gefängnis.

Und hier schon einmal ein paar Basistipps für Ihre Reise ins Ausland:

Vor Reiseantritt den Versicherungsschutz des eigenen Autos bzw. des Mietwagens prüfen.
Die "grüne Karte" (den internationalen Versicherungsnachweis) mitnehmen! Selbst wenn er nicht zum Einsatz kommen sollte, ist er im Zweifelsfall bei den mitgeführten Dokumenten immer noch besser aufgehoben als zu Hause in der Schreibtischschublade.
Sie haben noch einen uralten Führerschein mit einem Foto, das Sie kurz nach Ihrem achtzehnten Geburtstag zeigt? Zwar gibt es innerhalb der EU ein Abkommen, demzufolge alle - alte wie neue - Führerscheine akzeptiert werden sollten. Um aber Probleme zu vermeiden, ist es besser, sich bei Auslandsreisen einen neuen EU-Führerschein ausstellen lassen.
Aber selbst wenn dieser EU-Führerschein in den meisten Ländern anerkannt wird, empfiehlt der ADAC für einige europäische Länder (darunter u. a. Albanien und die Ukraine), zusätzlich einen internationalen Führerschein mit sich zu führen. Um sich den ausstellen zu lassen, muss man einen Antrag bei der Führerscheinstelle des Straßenverkehrsamtes stellen. Dazu benötigt man die deutsche Fahrerlaubnis sowie ein aktuelles Passfoto. Die Kosten belaufen sich auf rund 15 Euro. Wichtig: Der internationale Führerschein ist nur in Verbindung mit der nationalen Fahrerlaubnis gültig. Die drei Klassiker: Tempolimit, Kippen und Alkohol

Nachhilfe bei den Tempolimits

Wir wissen es jetzt: Nur 18 Prozent aller Autofahrer kennen die Vorgaben zur Höchstgeschwindigkeit auf ausländischen Straßen. Bleiben 82 Prozent, die sie eben nicht kennen. Was sich aber jetzt ändern wird, denn hier sind sie, die Tempolimits:
Land I

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