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Thomas Häßler hat Schuhgröße 38 Unnützes Wissen über den 1. FC Köln und andere Bundesligavereine von Cataldo, Filippo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.08.2015
  • Verlag: riva
eBook (ePUB)
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Thomas Häßler hat Schuhgröße 38

Franz Beckenbauer schoss in der Bundesliga vier Eigentore, Sepp Maiers Hund hieß Batzenhofer, Uwe Seeler feierte mit 17 sein Nationalmannschaftsdebüt. Aber wer erzielte noch mal den schnellsten Doppelpack der Bundesliga-Geschichte? Vor welcher Spielermutter fürchten sich die Klub-Manager? Und welcher Spieler wurde Heintje genannt? Die Bundesliga hat seit ihrer Gründung 1963 unzählige Rekorde, Legenden und Anekdoten kreiert. Dieses Buch versammelt die unterhaltsamsten Fakten zu den Lieblingsklubs der Deutschen. Amüsant, abseitig, mal verblüffend, mal trivial, oft unnütz - aber immer auch interessant. Wer am Stammtisch mitreden will, kommt an diesem Meisterstück nicht vorbei. Filippo Cataldo, geboren 1980 in München, schrieb acht Jahre für die Abendzeitung über die Formel 1, den FC Bayern und vor allem über den täglichen Wahnsinn beim TSV 1860 München.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 08.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864137068
    Verlag: riva
    Größe: 559 kBytes
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Thomas Häßler hat Schuhgröße 38

FC Bayern München

Franz Beckenbauer absolvierte sein erstes Pflichtspiel für den FC Bayern München beim FC St. Pauli. Als Linksaußen.

In der Aufstiegsrunde zur Bundesliga in der Saison 1963/64 gewann Bayern 4:0. Beckenbauer schoss ein Tor. Den Kasten des FC Bayern hütete damals Sepp Maier.

Zwei Theorien zur Entstehung des "Kaisers":

- Die Fototheorie: Als der FC Bayern zu einem Freundschaftsspiel in Wien weilte, wurde Beckenbauer für ein Foto neben eine Büste des früheren österreichischen Kaisers Franz I. platziert. Diese These vertritt Beckenbauer selbst gern. Problem nur: Besagtes Freundschaftsspiel fand erst 1971 statt, Beckenbauer wurde aber schon seit 1969 in den Zeitungen als "Kaiser" bezeichnet.
- Die Bild -Theorie: Am 10. Juni 1969 titelte Bild : "Franz ist der Kaiser von Bayern". Beckenbauer war von den Reportern des Blattes nach seiner ersten Meisterschaft bereits zum dritten Mal zum besten Feldspieler der Saison gekürt worden. In Anlehnung an Gerd Müller, den "Bomber der Nation", erfanden die Reporter für Beckenbauer den "Kaiser". So berichtete es später die Welt . Als die Bayern schließlich am 14. Juni 1969 gegen Schalke das Pokalfinale spielten, verselbstständigte sich der Titel. Nach einem Foul Beckenbauers an Stan Libuda, dem "König von Westfalen", pfiffen die Fans ihn bei jeder Ballberührung aus. Beckenbauer schnappte sich irgendwann den Ball und jonglierte ihn vor der Schalker Fankurve von einem Fuß zum anderen, vom Fuß zum Kopf, vom Kopf zum Fuß, von Fuß zu Fuß, insgesamt 40 Sekunden lang. Anderntags schrieb Herbert Jung in Bild : "Der Schalker Anhang versuchte Kaiser Franz vom Thron zu stoßen". SZ -Reporter Hans Schiefele schrieb von "Kaiser Franz", der "den König von Westfalen festhielt". Auch AZ -Reporter Bernd Hildebrandt wählte die Bezeichnung "Kaiser Franz".
Als Beckenbauer in Oberndorf lebte, wohnte er am Kaiserweg. Der war allerdings nicht nach ihm, sondern nach dem Wilden Kaiser benannt, der sich in der Nachbarschaft in den Himmel hebt.

Beckenbauers Autobiografie trägt den Titel "Ich".

Der Kaiser erzielte vier Eigentore gegen seinen FC Bayern. 1975 sogar zwei binnen weniger als einer Woche.

Das berühmte Foto von Trainer Dettmar Cramer in Napoleon-Pose und -Kostüm im Olympiastadion schoss Diana Sandmann, damals die Freundin von Kaiser Franz. "Die hat so lange geflötet, bis ich Ja gesagt habe", erinnert sich Cramer.

Für das allererste Spiel des FC Bayern in der Bundesliga hatte sich der DFB etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die Bayern sollten auswärts spielen - aber im eigenen Stadion. Am ersten Spieltag der Saison 1965/66 fand im Stadion an der Grünwalder Straße, damals schon auf dem besten Weg, das Label "altehrwürdig" zu erhalten, gleich das erste Lokalderby gegen den TSV 1860 München in der Bundesliga statt. Timo Konietzka erzielte kurz vor dem Pausenpfiff den Treffer zum 1:0 für die "Löwen", damals noch eine absolute Spitzenmannschaft. Einige Bayern-Fans in der Westkurve, wo die legendäre, bis heute benutzte und manuell zu betätigende Anzeigentafel aus Blech steht, überrumpelten den "Taferl-Mo" (Hochdeutsch: Mann mit den Zahlentafeln) und hängten eine 5 auf - aufseiten der Bayern. Die gestrengen Funktionäre vom DFB konnten sie aber nicht täuschen. Auch nach 90 Minuten stand es 1:0 für die "Löwen" - die am Ende der Saison zum ersten und letzten Mal Meister wurden. Und das, obwohl die junge Bayern-Mannschaft um Sepp Maier, Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Co. das Rückspiel mit 3:0 gewann - und am Ende der Saison nicht nur Dritter wurde, sondern auch zum zweiten Mal den DFB-Pokal gewann.

Kapitän Franz Beckenbauer reiste 1970 nach Köln, um im Auftrag seines Klubs einen neuen Trainer zu verpflichten. Udo Lattek, damals 35 Jahre alt, sagte dem 25-Jährigen s

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