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Tiffany Lieben & Lachen Band 0006 von Dunlop, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Tiffany Lieben & Lachen Band 0006

Ein bisschen blond muss sein - Liz Ireland

Obwohl alles mit einer unverschämten Wette anfing, weiß die blonde Natalie bald nicht mehr, was sie ohne Cal tun würde. Denn wer hilft ihr bei der Renovierung des alten Hotels? Cal! Wer küsst sie, wenn sie traurig ist? Cal! Und wer liebt sie so sinnlich? Richtig - Cal.

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Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 06.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954460762
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 575 kBytes
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Tiffany Lieben & Lachen Band 0006

1. KAPITEL

"Oh nein! Das glaube ich nicht!", flüsterte Natalie Winthrop entsetzt, als sie auf das ungeheuerliche Gebäude vor sich starrte. "Oh nein!"

Die verzweifelte Beschwörung half ihr natürlich nicht weiter. Nichts konnte ihr jetzt helfen. Aber diese Worte schienen irgendwie das Einzige zu sein, was zwischen ihr und völliger Verzweiflung stand.

Was war geschehen? Wie hatte sie so schnell so tief fallen können?

Zwei Tage zuvor hatte ihr noch die Welt offengestanden. Sie hatte bei einer Tombola den ersten Preis gewonnen, ein reizendes Herrenhaus auf dem Gipfel eines Berges in West Texas - ein wunderschönes Haus, das sie zu einem erfolgreichen Hotel umwandeln wollte. Der Gewinn des Hauses hatte sie entschieden handeln lassen. Um flüssig zu sein, hatte sie ihren Lexus für einen VW-Käfer in Zahlung gegeben, die letzten wertvollen Stücke ihrer Garderobe versetzt, ihre Eigentumswohnung verpachtet und ihr Hab und Gut samt ihren wuscheligen Freunden in ihr neues Auto geladen, um ihr altes Leben hinter sich zu lassen.

Aber noch qualvoller war, dass sie einen Mann, der der perfekte Ehegatte zu werden versprach, praktisch vor dem Altar sitzen gelassen hatte, weil sie gedacht hatte, sie hätte etwas gefunden, was besser für sie war als eine Heirat.

Jetzt starrte sie auf dieses Etwas - das malerische Herrenhaus aus der Zeit des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts war in Wirklichkeit kaum mehr als eine Ruine - und fühlte sich wie der größte Trottel des Jahrhunderts.

Im Geist beschwor sie das Bild des herrschaftlichen Gebäudes herauf, so wie es in der Anzeige abgedruckt war, in der Interessenten gesucht wurden, die willens waren, für die Teilnahme an der Verlosung dieses architektonischen Schmuckstücks - so der Begleittext - hundert Dollar zu zahlen und schriftlich zu erläutern, was sie im Fall eines Gewinns mit dem Anwesen vorhatten. Aber statt eines reizendes Hauses stand dort ein ramponiertes, verwahrlostes Gebäude, das aussah, als würde es beim kleinsten Windhauch zusammenfallen. Unter den Fenstern waren keine blühende Sträucher, nur Unmengen von welkem Laub, die wie improvisierte Komposthaufen wirkten. Die noch vorhandenen Fensterläden hingen schief oder knarrten im Wind. Die Veranda hing durch wie eine alte Matratze. In allen drei Stockwerken waren die Fenster kaputt, und das Dach war nur noch zur Hälfte mit Schindeln bedeckt.

Du lieber Himmel! Sie hatte ihr altes Leben hinter sich gelassen, selbst gute alte Freunde und einen Verlobten, und wofür?

Für eine Ruine!

Schließlich ergab sie sich ihrer furchtbaren Verzweiflung. Sie sank gegen ihren VW und schluchzte so laut, dass man sie vermutlich sogar in Houston hören konnte. Sie war sich nicht sicher, ob sie sich durch Weinen besser oder schlechter fühlen würde. Ihre Mutter, Helena Foster Winthrop von den Fosters aus River Oaks, hatte sie ermahnt, dass die Tränen einer Frau immer nur das letzte Mittel sein sollten. Man weinte, wenn man am Ende war.

Aber soweit Natalie sehen konnte, war dies das Ende.

Das Ende ihrer Hoffnungen.

Das Ende ihres Geldes.

Das Ende von allem.

Sie wünschte sich von ganzem Herzen, sie könnte das verdammte Herrenhaus anzünden und sich selbst dann auf die Überreste des Dachs werfen, als wäre es ein gigantischer Scheiterhaufen. Das könnte genauso gut ihr Begräbnis sein. Denn soweit sie es übersehen konnte, war ihr Leben vorbei.

In diesem Moment tiefen Schmerzes begriff sie, dass sie schon seit einem Jahr auf diese traurige Erkenntnis zusteuerte. Denn es war auf den Tag fast genau ein Jahr her, dass Malcolm Braswell, der bewährte Steuerberater und Vermögensverwalter ihrer kürzlich verstorbenen Eltern, sich mit all ihrem Geld auf- und davongemacht hatte.

Nun ja, er hatte ihr nicht alles genommen. Dem windigen Gauner war es nicht möglich gewesen, sich die Villa der Familie mit den Antiquitäten unter den Nagel zu reißen. Oder die Pelze, Gemäl

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