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Und überhaupt und sowieso Reimweisheiten von Busch, Wilhelm (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2010
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
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Und überhaupt und sowieso

Zum 100. Todestag von Wilhelm Busch am 9. Januar 2008

Ein kleines Geschenkbuch mit Lebensweisheiten des berühmten Zeichners und Dichters, der wie kein anderer seine kritschen Botschaften humoristisch verpacken konnte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 01.04.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423403603
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Größe: 1393 kBytes
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Und überhaupt und sowieso

Metaphern der Liebe (S. 67-71)
Wärst du ein Bächlein, ich ein Bach, So eilt ich dir geschwinde nach. Und wenn ich dich gefunden hätt In deinem Blumenuferbett: Wie wollt ich mich in dich ergießen Und ganz mit dir zusammenfließen, Du vielgeliebtes Mädchen du! Dann strömten wir bei Nacht und Tage Vereint in süßem Wellenschlage Dem Meere zu. Kritik des Herzens
Metaphern der Liebe
Welche Augen! Welche Miene! Seit ich dich zuerst gesehen, Engel in der Krinoline, Ist s um meine Ruh geschehen.
Ach! in fieberhafter Regung Lauf ich Tag und Nacht spazieren, Und ich fühl es, vor Bewegung Fang ich an zu transpirieren.
Und derweil ich eben schwitze, Hast du kalt mich angeschaut, Von den Stiefeln bis zur Mütze Spür ich eine Gänsehaut.
Wahrlich! Das ist sehr bedenklich, Wie ein jeder leicht ermißt, Wenn man so schon etwas kränklich Und in Nankinghosen ist.
Würde deiner Augen Sonne Einmal nur mich freundlich grüßen, Ach vor lauter Lust und Wonne Schmölz ich hin zu deinen Füßen.
Aber ach! Aus deinen Blicken Wird ein Strahl herniederwettern, Mich zerdrücken und zerknicken Und zu Knochenmehl zerschmettern. Fliegende Blätter
Ratsam ist und bleibt es immer Für ein junges Frauenzimmer, Einen Mann sich zu erwählen Und wo möglich zu vermählen.
Erstens: will es so der Brauch. Zweitens: will man s selber auch. Drittens: man bedarf der Leitung Und der männlichen Begleitung,
Weil bekanntlich manche Sachen, Welche große Freude machen, Mädchen nicht allein verstehn, Als da ist: ins Wirtshaus gehn.
Freilich oft, wenn man auch möchte, Findet sich nicht gleich der Rechte, Und derweil man so allein, Sucht man sonst sich zu zerstreun. Die fromme Helene
Idiosynkrasie
Der Tag ist grau. Die Wolken ziehn, Es saust die alte Mühle. Ich schlendre durch das feuchte Grün Und denke an meine Gefühle.
Die Sache ist mir nicht genehm. Ich ärgre mich fast darüber. Der Müller ist gut, trotz alledem Ist mir die Müllerin lieber. Dideldum
Ermahnungen und Winke

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