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Wahn-Sinn! von Dazumal, Anno (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Wahn-Sinn!

Es gibt bekanntlich bad cops und good cops, aber die alle sind rein gar nichts im Vergleich mit Bad Minton. Der sprengt alle Ketten und schafft es, aus Gold Scheiße zu machen. Ein Typ, der erst handelt und danach vielleicht nachdenkt, allerdings ist es da dann meistens schon viel zu spät. Um so schlimmer, daß ausgerechnet er den starken Arm des Gesetzes verkörpert, aber da müssen halt alle durch, insbesondere seine beiden Untergebenen. Schreibt schon lange alles Mögliche.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 401
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742790941
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 835 kBytes
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Wahn-Sinn!

Sterben tut weh

Es klingelte. George Pfusch, ein hoher Beamter des Verteidigungsministeriums, öffnete. "Guten Abend. Was kann ich für Sie tun?" wollte er wissen. "Ich bin Ihr Killer", antwortete ein schwarz gekleideter Mann. "Ah ja. Na, dann kommen Sie doch bitte herein! Ich muß schon sagen, eine vorzügliche Kleiderauswahl. Also, wollen Sie erst noch etwas trinken, oder mich gleich umbringen?" Der Mann zog ein Maschinengewehr hinter seinem Rücken hervor. "Ah, ich sehe schon, Sie wollen sofort zur Sache kommen. Also, Herr Killer, ich erkläre Ihnen jetzt mal, was Sie zu tun haben: Ich stelle mich vor die Wand und Sie erschießen mich. Haben Sie das verstanden?""Natürlich. Ich bin ja nicht blöd. Aber warum sind Sie denn so ruhig? Das verstehe ich nicht. Sonst laufen meine Opfer vor mir weg oder schreien fürchterlich.""Na ja, ich bin halt auch nicht blöd. So, fangen wir endlich an. Ich kann es kaum erwarten, bis Sie mir den ersten Schuß setzen.""Meinetwegen." Der Killer drückte ab. "Fürchterlich. Sie haben ja meilenweit vorbei geschossen. Das war ja ewig weit vom Herz und vom Kopf entfernt. Versuchen Sie es gleich noch mal!" verlangte Pfusch. Aber auch der zweite Schuß war nicht viel besser. Zwar hatte Pfusch nun zwei Löcher in seinem Bauch, jedoch nicht an lebensbedrohlichen Stellen, so daß er schimpfte: "Was sind Sie denn für ein Amateur? Ihr Killer werdet auch immer schlechter. Das ist doch wirklich eine Zumutung. So, jetzt ballern Sie Ihr ganzes Magazin leer und wenn ich dann immer noch nicht tot bin, dann geht es Ihnen an den Kragen!" Daraufhin schoß der Killer eine Maschinengewehrsalve ab und auf einmal fiel Pfusch auf den Boden. "So, das hätten wir", meinte der Killer zufrieden und wollte gehen. "Halt! Wo wollen Sie denn hin? Ich bin doch noch gar nicht tot", winselte Pfusch. "Was!" Der Killer schrie entsetzt auf. Tatsächlich. Langsam erhob sich Pfusch wieder und kam sogar auf die Beine. Er machte natürlich keinen sonderlich gesunden Eindruck mehr, aber auf alle Fälle war er ganz sicher noch nicht tot. Wütend riß er sich das blutverschmierte Hemd vom Leib, nahm ein Messer in die Hand und ritzte sich einen Kreis um die Stelle, wo sich sein Herz befand. Dann gab er das Messer seinem Killer. "Wenn ich noch die Kraft hätte, dann würde ich mich bei Ihrer Mafia beschweren. Ungeheuerlich, daß die einen Anfänger zu mir schickt. Das ist mir noch nie passiert. So, jetzt nehmen Sie das Messer und stechen Sie es mir ins Herz!" befahl Pfusch. "Aber das kann ich nicht. Dafür habe ich keine Ausbildung", jammerte der Killer. "So schwer ist das nicht. Stellen Sie sich nicht so an und vergessen Sie nicht, daß Sie ein Killer und kein Bulle sind!""Also gut. Ich versuche es." Der Killer nahm das Messer und rammte es Pfusch voll in die Rippen. "Du Idiot! Das ist doch nicht das Herz. In den Kreis solltest Du stechen. Ich fasse es einfach nicht. Das kann doch wohl nicht so schwer sein!" brüllte Pfusch wütend. "Wissen Sie, das macht mir keinen Spaß mehr. Ich verschwinde jetzt", erklärte der Killer genervt. "Nein! Das dürfen Sie nicht! Sie dürfen erst verschwinden wenn ich tot bin!""Wer sagt das?""Die Menschlichkeit.""Die kenne ich nicht.""Dann rufen Sie wenigstens meinen Beintolygen an.""Wozu?""Damit er mir den letzten Ölwechsel verpaßt.""Na gut, das kann ich machen." Der Killer griff zum Telefon. Als sich am anderen Ende der Leitung eine Scientologin meldete, sprach er: "Ja, hallo. Der Herr Pfusch hätte gerne seinen letzten Ölwechsel.""Wird sofort erledigt", bemerkte die Frau, jedoch hätte der Killer nie gedacht, daß das so schnell gehen würde. Gerade als er sich mit einem blutigen Händedruck von seinem Opfer verabschieden wollte, klingelte es bereits. Der Killer öffnete. "Einen wunderschönen guten Abend. Ich komme von Beintolygo. Na, wo ist denn unser Geldhai, der gleich seine letzten Kröten ausspuckt?""Der liegt da drin in seiner Blutlache.""Sehr schön. Dann macht er uns sicher ein paar Zugestä

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