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Acacia 2 Die Fernen Lande von Durham, David A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2011
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Acacia 2

Ein fantastisches Epos mit dem Flair eines großen historischen Romans Dariel Akkaran ist zwar häufig anderer Meinung als seine Schwester, der Königin von Acacia, dennoch dient er ihr treu. Und auch als sie ihn auf eine selbstmörderische Mission in die Fernen Lande schickt, gehorcht er ihr. Er hofft herauszufinden, warum seit vielen Jahren mit königlicher Duldung unzählige Kindersklaven aus Acacia in die Fernen Lande verschleppt werden. Doch als Dariel schließlich die schreckliche Wahrheit erkennt, kann er nichts dagegen unternehmen - wenn er nicht ganz Acacia in den Untergang reißen will! David Anthony Durham, dessen Eltern aus der Karibik stammen, wurde 1969 geboren und hat weite Teile der USA und Europas bereist und mit seiner Familie mehrere Jahre in Schottland gelebt. Nach seinem Hochschulabschluss hat er unter anderem an der Universität von Maryland und an der Universität von Massachusetts gelehrt. Sein 2001 erschienenes Debüt 'Gabriel's Story' - das von der Kritik mit Cormac McCarthys 'All die schönen Pferde' verglichen wurde - war ebenso wie sein zweiter Roman 'Walk Through Darkness' von 2002 ein 'Notable Book' der 'New York Times'. Im Jahre 2005 folgte der von der Kritik hoch gelobte Hannibal-Roman 'Pride of Carthage', der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde und vor allem in Spanien ein veritabler Bestseller war. Seit 2007 ist Durham außerordentlicher Professor an der California State University Fresno und unterrichtet dort Literatur. 'Acacia' ist sein erster, faszinierender Ausflug in die Fantasy - und es wird nicht der letzte bleiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 784
    Erscheinungsdatum: 25.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641045234
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Acacia Bd.2
    Originaltitel: Acacia 2. The Other Lands
    Größe: 1331 kBytes
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Acacia 2

19 (S. 224-225)

Die Gleichgesinnten wollten sich in einem Dorf westlich von Danos wiedertreffen, doch Barad traf schon einige Zeit vorher mit König Grae und dessen Bruder Ganet auf Kap Fallon ein. Die drei reisten ins Landesinnere und erkundeten gemeinsam mehrere Tage lang die Gegend, deren lehmiger Ackerboden für reichliche Ernten an Süßkartoffeln, Karotten, Zwiebeln und gewaltigen Rüben sorgte, so groß wie der Kopf eines Mannes. Im Gegensatz zu den Plantagen von Nord-Talay oder den von der Regierung geleiteten Anbauflächen des Kernlandes war diese Region zu felsig, um in einem Gittermuster aufgeteilt zu werden.

Das Gelände war uneinheitlich, immer wieder von Hügeln und störrischen, niedrigen Kiefern durchbrochen und nicht für Massen von Arbeitern geeignet. Stattdessen bildeten kleine Gehöfte wie schon seit Jahrhunderten einen Flickenteppich. Und ebenfalls seit Jahrhunderten waren die Bauern gezwungen, einen so großen Anteil ihrer Ernten in die Truhen des Reiches zu zahlen, dass sie sich von ihrer Hände Arbeit und der Fülle ihres Landes gerade eben ernähren konnten.

Genau das sollten die Aushenier gemäß Barads Wunsch mit eigenen Augen sehen. War es nicht ein Verbrechen, fragte er, als sie die Gegend auf geliehenen Maultieren bereisten, dass diese Bauern so hart arbeiten mussten, dass ihre Hände zu schwieligen Klauen wurden? Jeden Morgen standen sie vor Sonnenaufgang auf und arbeiteten die ganze Zeit, während der glühende Feuerball den Himmel überquerte, manchmal auch bis in die Nacht.

Dabei waren sie den Unbilden des Wetters ausgeliefert, und es wurde von ihnen verlangt, dass sie in guten wie in schlechten Jahren lieferten. War es annehmbar, dass nach all der Mühsal – viele Jahre lang hatten diese Bauernfamilien das Land bearbeitet und ihren Anteil dazu beigetragen, die Welt zu ernähren – die Kinder dieser Menschen spindeldürr waren und die Alten starben, ohne dass ihnen die Fürsorge zuteilwurde, die die Ärzte den Reichen von Alecia und Manil anboten? Ganz zu schweigen von Aos mit seiner Schule zur Ausbildung in den Heilkünsten. Diese Bauern verschickten große Wagenladungen mit Lebensmitteln, von ihnen aber wurde keiner fett davon. Nicht einer von ihnen erlangte etwas von dem Wohlstand, den die Kaufleute von Alyth oder Bocoum genossen.

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