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Alien Job - Die Trilogie Cassiopeiapress Sammelband von Schaefer, Pascal (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Alien Job - Die Trilogie

Science Fiction Trilogie von Pascal Schäfer Der Umfang dieses Buchs entspricht 730 Taschenbuchseiten. Sie denken, Sie kennen das Universum bereits wie Ihre Westentasche? Sie glauben, Sie wissen einfach alles über intelligente Lebensformen, was es zu wissen gibt? Sie sind der Meinung, viel herumgekommen zu sein und schon so ziemlich alles gesehen zu haben? Falsch. Ganz falsch. Jagen Sie Ihr peinliches Unwissen zur Tür hinaus, und begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit. Manchmal erschreckend, manchmal ernüchternd, oft haarscharf vorbei an der Grenze zum Wahnsinn, doch zumeist innerhalb der Grenzen des guten Geschmacks. Sie werden staunen, wie die Welt da draußen wirklich ist ... Dieses Buch enthält folgende drei Bände: Da wollen wir mal ein Auge zudrücken - Teil 1 Falsche Richtung, Jungs - Teil 2 Schadensbegrenzung im großen Stil - Teil 3

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 677
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739670683
    Verlag: BookRix
    Größe: 927 kBytes
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Alien Job - Die Trilogie

Planet ZH9960PE (Peach), am Vormittag des 2.April 2273

Peach ist ein Naherholungsplanet der ganz besonderen Sorte, denn seine Oberfläche besteht zu siebenundneunzig Prozent aus köstlichem Eistee. Pfirsichgeschmack. Ständig herrscht eine angenehme Temperatur, da der kleine Himmelskörper der Gravitationsklasse C2 von sieben mittleren Sonnen umkreist wird. Es ist ein beliebtes Ziel für verliebte Paare, die sich ein Tretboot mieten, und romantische Stunden während der sieben Sonnenuntergänge verbringen möchten. Oder auch verhasste Paare, die zumindest den Eindruck eines verliebten Paares erwecken wollen, das sich ein Tretboot mietet, und romantische Stunden während der sieben Sonnenuntergänge verbringt.

Peach ist nichts weiter als eine weitere Laune der Natur, die beweist, dass wirklich alles irgendwo existiert. Für jeden Tretbootfan gibt es ein Glas mit Eiswürfeln, Strohhalm und Cocktailschirmchen. Ganz umsonst und ohne Aufpreis. Wird man von der Strömung auf den gewaltigen, honigfarbenen Ozean hinaus getrieben, so kann man zwar verhungern, aber auf keinen Fall verdursten. Es sei denn, man mag nun wirklich gar keinen Eistee mit Pfirsichgeschmack, dann wäre es unter Umständen doch möglich.

Es war ein herrlicher Tag, zumindest für all die anderen auf dem kuriosen Planeten. Archibald Lien aber saß ganz alleine in einem der Tretboote und warf hier und da einen schiefen Blick auf die vielen Paare um sich herum. Das war kaum zum aushalten, also fuhr er weit genug auf den Ozean hinaus, um sich das nicht mehr ansehen zu müssen. Außerdem war der Eistee hier draußen wesentlich besser, als dicht bei den auf Pontons schwimmenden Bootsverleihen. Denn dort war das Baden erlaubt, auch für biologische Einheiten der Inkontinenzklasse A, oft auch als Kinder bezeichnet.

Archi war ein kleiner Teguaner vom Planeten BicMac, und er war ein Trottel. Intelligenz, Geschicklichkeit, Taktgefühl, Integrität, Charme, Esprit oder Klasse gehörten nicht zu seinen Eigenschaften. Man könnte ihm aber zu Gute halten, dass er über ein umso größeres Herz verfügte. Ja, das könnte man so sagen. Und wie heißt es so schön: Manchmal zählt ein Tropfen Herz mehr, als ein Ozean voller Verstand. So, oder auch so ähnlich. Aber kaufen konnte er sich davon nichts.

Der grüne, einen Meter fünfundfünfzig große Körper wog lediglich achtundzwanzig Kilo, da seine Knochen mit Helium gefüllt waren. Seine grüne Hautfarbe und sein einziges, überdimensional großes Glupschauge ließen ihn als ausgezeichneten Klischeeaußerirdischen durchgehen, letzteres jedoch machte ihn nicht gerade zu einem Meister in der Disziplin Räumliches Sehen. Sein kaum sichtbares Fortpflanzungsorgan befand sich nicht zwischen seinen Beinen, sondern mitten auf dem Kopf; ob das nun furchtbar praktisch war, oder aber schrecklich unpraktisch, daran schieden sich die Geister. An der linken Hand hatte er einen Finger zu viel. Der war eines morgens einfach da gewesen; sein Arzt meinte es käme von zu vielen ungesättigten Fettsäuren.

Der Vormittag war bisher alles andere als entspannt verlaufen, also machte Archi hier auf Peach eine kleine Pause. Die hatte er sich verdient. Zuerst war er mit seinem Eiswagen auf dem Planeten der Antworten gelandet (Alphasektor, Intelligenzklasse Omega). Die kleinen, haarigen Bewohner, die auf so ziemlich jede Frage in diesem und allen anderen Universen eine Antwort wussten, liebten Archis Eis. Der Mokkabecher ging am besten.

Es hieß, die pelzigen Winzlinge würden sich, neben einer gelegentlichen Kugel Speiseeis, hauptsächlich von Antworten aller Art und Güte ernähren. Aber das war wissenschaftlich nicht erwiesen. Man hätte sie einfach fragen können, denn sie wussten es schließlich am besten, doch darauf war bisher noch niemand gekommen. Und überhaupt gab es interessantere Fragen, die man ihnen stellen konnte. Archi hatte heute beispielsweise die Antwort auf die absolut grundsätzliche Frage erhalten, warum ausgerech

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