text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Antarktis 2020 - Originalausgabe Wissenschaftlich-fantastischer Roman von Kröger, Alexander (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.09.2016
  • Verlag: EDITION digital
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Antarktis 2020 - Originalausgabe

Praktikum im Jahr 2020. Als Thomas Monig, Absolvent der Bergakademie Freiberg, das Flugzeug besteigt, denkt er an die drei Einsatzorte: an das Großbergwerk in der Antarktis, die Meerwasser-Enterzungsanlage in der Südsee und das Bewässerungsprojekt Sahara. Er denkt an modernste Lasertechnik, blühende Städte im Eis, an erzsammelnde Mollusken im Ozean, Riesenbagger in der Wüste und an das büschelige Schnellwuchsgras, das bald den Sand bedecken soll. Noch weiß er nicht, dass nicht nur das Abenteuer Technik auf ihn wartet. In der Weißen Finsternis und im Schneesturm bei der Rettung eines Kollegen wird er sich ebenso bewähren müssen wie beim Streik der ehemaligen Soldaten in den Unterwasserfarmen, bei dem er und der hübsche Kapitän Ann von Mike Paterthick gekidnappt und von den Wasseratmern gesucht werden. Der Überfall der Tuareg auf die Baustelle, die Geschichte mit René Tours' Freundin und der verderbenbringende Wassereinbruch lassen auch den Aufenthalt in der Sahara zu einer aufregenden Sache werden, und es ist gar nicht so gewiss, ob Thomas Monig rechtzeitig in Timbuktu sein kann, um Evelyn vom Flugplatz abzuholen. Thomas wird mit den unbegrenzten Möglichkeiten konfrontiert, die eine globale Abrüstung bietet aber auch mit den Problemen für die davon Betroffenen. Alexander Krögers Vision - angedacht 1973 - von einer friedlichen, abgerüsteten Welt im Jahre 2020 war zu kurz gegriffen; dennoch haben seine Denkanstöße in unserer Gegenwart mehr denn je ihre Gültigkeit. Das E-Book enthält die unbearbeitete Fassung aus dem Jahre 1973. Dr.-Ing. Helmut Routschek, geboren 1934 in Zarch (Tschechoslowakei), gestorben am 7. April 2016 in Heidenau, benutzte für seine literarischen Werke das Pseudonym 'Alexander Kröger'. In Mühlhausen in Thüringen machte er sein Abitur und studierte an der Bergakademie Freiberg von 1954 bis 1959 Markscheidewesen und Bergschadenkunde. Als Markscheider arbeitete er im Tagebau Spreetal des VEB Gaskombinat Schwarze Pumpe. Nach einem Zusatzstudium zum Ingenieur für Datenverarbeitung wurde er Experte für Automatisierung und Untergrundgasspeicherung und war mit Forschungs- und Produktionsaufgaben an der Universität, in der Energiewirtschaft und im Umweltschutz leitend tätig. Nach 1981 arbeitete er in der Gebäude- und Wohnungswirtschaft und nach 1990 in der Bauabteilung für Bundesbauten der Oberfinanzdirektion Brandenburg. Seit 1969 entstanden 33 Romane (einschl. überarbeiteter Neuauflagen) und ein Kurzgeschichtenband, die in sechs Sprachen und in insgesamt 1,65 Millionen Exemplaren erschienen. Nach 1990 erschienen in dem Verlag KRÖGER-Vertrieb, den er gemeinsam mit seiner Frau Susanne gründete, weitere 9 Romane, 5 überarbeitete Neuauflagen und ein Geschichtenband in einer Gesamtauflage von 40 000 Exemplaren. Bibliografie (Auszug) Sieben fielen vom Himmel, 1969 Antarktis 2020, 1973 Expedition Mikro, 1976 Die Kristallwelt der Robina Crux, 1977 (überarbeitete Neufassung unter dem Titel Robina Crux, 2004) Die Marsfrau, 1980 Das Kosmodrom im Krater Bond, 1981 Energie für Centaur, 1983 Der Geist des Nasreddin Effendi, 1984 (überarbeitete Neufassung unter dem Titel Der Geist des Nasreddin, 2001) Souvenir vom Atair, 1985 (überarbeitete Neufassung zusammen mit Andere unter dem Titel Fundsache Venus, 1998) Die Engel in den grünen Kugeln, 1986 (überarbeitete Neufassung unter dem Titel Falsche Brüder, 2000) Der Untergang der Telesalt, 1989 (überarbeitete Neufassung unter dem Titel Die Telesaltmission, 2002) Andere, 1990 (überarbeitete Neufassung zusammen mit Souvenir vom Atair unter dem Titel Fundsache Venus, 1998) Vermißt am Rio Tefé, 1995 Das Sudelfaß - eine gewöhnliche Stasiakte, 1996 Die Mücke Julia, 1996 Mimikry, 1996 Das zweite Leben, 1998 Saat des Himmels, 2000 Der erste Versuch, 2001 Chimären, 2002 Begegnung im Schatten, 2003 Robinas Stunde null, 2004 Nimmerwiederkehr, 2009 Ego-Episoden des Alexander Kröger. Wahres, heiter und besinnlich, 2012

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 306
    Erscheinungsdatum: 26.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956557378
    Verlag: EDITION digital
    Größe: 520 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Antarktis 2020 - Originalausgabe

Thomas zwang sich zur Ruhe. Der Orkan ist vorbei, also kann nichts passieren. Und wenn er ...? Quatsch, so etwas gab es doch nicht. Trotzdem ließ ihn der Gedanke, dass sich Deland etwas angetan haben könnte, nicht gleich los, so absurd er ihm erschien. Deland war verzweifelt ... Thomas kontrollierte Delands Ausrüstung. Die Kombi hatte er mit. Notbagage, Knall- und Leuchtpistole, eiserne Ration, Handfunkgerät, Verbandszeug lagen unordentlich in seiner Kiste. Aber das war nicht ungewöhnlich. Selbst während des Orkans hatten sie das Zeug nicht mitgeschleppt bis zur Wetterstation. Schließlich, nach weiteren zehn Minuten, wurde Thomas klar, dass er etwas unternehmen, das er raus musste; denn mit dieser spärlichen Ausrüstung würde Deland nicht lange durchhalten. Er zog sich langsam an, immer gewärtig, dass Deland kam und er sich lächerlich machte. Die Luke war ordnungsgemäß geschlossen. Thomas kroch nach draußen. Dort blieb er erschrocken stehen. Was war das? Nebel nicht, wenigstens nicht nur. Es herrschte milchige Helligkeit, aber er konnte kaum seine schneebestäubten Schuhe sehen. Von der Wetterstation keine Spur, keine Spuren von Deland. Es muss wärmer geworden sein, dachte er und riss Brille und Maske ab. Keine zwanzig Grad, schätzte er. Aber auch jetzt sah er nicht besser. Thomas begann zu ahnen, was los war: Weiße Finsternis und Nebel. Er hatte davon gelesen, auch von ihrer Gefährlichkeit. Einen, der sie schon kannte, hatte er in TITANGORA nicht getroffen. Trotz der Eisluft im Gesicht wurde es ihm heiß. Wo war Deland? Er machte einige Schritte in die Richtung, in der er die Station vermutete. Dann hielt er inne. Er dachte daran, wie schnell man in einer solchen Situation die Orientierung verlieren konnte. Er überlegte fieberhaft. Dann rief er laut Delands Namen. Es klang dünn, zu dünn, um weit zu reichen. Er hastete nach drinnen, holte seine Knallpistole und schoss das Magazin leer. Einmal war ihm, als höre er einen Ruf. Da es sich nicht wiederholte, musste er annehmen, dass er sich getäuscht hatte. Selbst wenn Deland meine Schüsse gehört haben sollte, musste er doch bald die Orientierung wieder verlieren, wenn ich mich nicht mehr melde. Aber ich kann doch nicht immerzu schießen. Trotzdem! Thomas holte sein und Delands Ersatzmagazin, Delands Knallpistole und die Leuchtpistolen, alles, womit er einen Knall erzeugen konnte - insgesamt noch sechsundzwanzigmal. Er rechnete: In fünf Minuten sollte man bei diesen Verhältnissen dreihundert Meter zurücklegen können. Das war viel. Er beschloss, alle drei Minuten einen Schuss abzugeben. Macht Sechsundsechzig Minuten. In der Zeit müsste Deland hier sein, wenn er mich hört. Wenn ... Vielleicht ist er in der Wetterstation? Dort müsste er mich auf alle Fälle schon gehört haben, er könnte rufen. Thomas wagte nicht, sich vom Iglu weiter als fünf Schritt zu entfernen. Er schoss genau alle drei Minuten. Nach einer Weile fiel ihm ein, dass die Verbindung mit TITANGORA fällig war. Er zwängte sich in den Iglu, der Dauerruf stand schon auf dem Gerät. Aha, schon unruhig, dachte er und gab kurz einen Bericht über die Lage. Es herrschte eine Weile Schweigen, dann erfuhr er, dass auch die Station von Nebel und der Weißen Finsternis umgeben sei, dass er also unter diesen Umständen mit keiner aktiven Suchhilfe rechnen könne. Er erhielt die Weisung, als einzig Mögliches mit seiner Schießerei fortzufahren, sich aber vom Iglu unter keinen Umständen zu entfernen. Er sollte sich sofort wieder melden, wenn er das Schießen aus Munitionsmangel eingestellt hatte. In den Pausen zwischen den Schüssen überlegte Thomas. Warum ist er überhaupt losgegangen? Kennt er das Phänomen nicht? Das war möglich, waren doch Außenarbeiten etwas Seltenes. Das Seil! Warum habe ich daran nicht eher gedacht. Thomas tastete danach und hangelte stolpernd in Richtung Wetterstation. Plötzlich verschwand das Seil in einer Schneewehe. Er stand dicht vor dem Schneeberg, sah aber nur e

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen