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ASGAROON - Visions Zusatzgeschichten-Sammelband der Science-Fiction-Serie von Stark, Allan J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.03.2017
  • Verlag: Papierverzierer Verlag
eBook (ePUB)
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ASGAROON - Visions

ASGAROON - Visions Alle aktuellen Zusatzgeschichten in einem Band: DER UNENDLICHE TRAUM ZUG UM ZUG DIE PIRATENKÖNIGIN GHOST EIN DUNKLES GEHEIMNIS Das E-Book zu den Erweiterungen des großen ASGAROON-Zyklus'. ASGAROON - die Milchstrasse, im Jahr 150.000 AD. Nach Jahrtausenden des Krieges und der Zwietracht, erlebt die Galaxis nun den Frieden des Pax Imperia. Unter der Herrschaft des Hauses Bolando und der Nominellen Republik, beginnen die Völker, die Schrecken der Vergangenheit zu vergessen und die Segnungen der Neuzeit zu genießen, als sich abermals Unruhe regt. Gerüchte machen die Runde und man spricht hinter vorgehaltener Hand von einem Unheil, aus längst vergangenen Tagen. Mächtige Wesen, die einst auf den Thronen gewaltiger Sternenreiche saßen, würden zurückkehren, um von neuem ihr Herrscherrecht einzufordern. In dieser Zeit lebt Nea, die noch nicht ahnen kann, dass sie eine entscheidende Rolle in diesem Universum spielen soll ...

Allan Joel Stark wurde am 25. Januar 1968 in New York geboren und lebt seit 1988 in München. Als Designer und Illustrator hat er bereits für mehrere Verlage gearbeitet. Seit 1983 schreibt er Geschichten, die in Fantasy oder Scifi-Welten spielen. Im Jahre 1985 begann er Geschichten um eine Gruppe von Schrotthändlern zu schreiben, die durch die Galaxis reisen und Abenteuer erleben. Unter dem Kommando des einstigen kaiserlichen Offiziers Zebulon Greenwood, durchstreifen diese Glücksritter den Weltraum, immer auf der Suche nach dem großen Wurf. Ursprünglich war Nea nur eine Nebenfigur, die die Mannschaft um Zebulon Greenwood begleitete, um ihnen in schwierigen Situationen beizustehen. Im Laufe der Zeit begann er diese Nebenfigur mehr in die Haupthandlung einzubinden und bald fand er größeren Gefallen daran, ihre Geschichte zu erzählen, wodurch die Geschichte der Schrotthändler ins Hintertreffen geriet. Er stellte ihr den telepathisch begabten Roboter Ogo zur Seite und gab ihr einen robusten Frachter, den sie für ihre Reisen benötigt und den sie Nova genannt hat. Aus der Söldnerin wurde einer von unzähligen Scouts, die auf der Hafenwelt Sculpa Trax Fremdorganismen bekämpfen, um die Kontaminierung des Planeten mit Parasiten zu verhindern. Anfangs wollte er einfache Abenteuergeschichten schreiben, aber mehr und mehr entwickelte sich ein ganzer, epischer Kosmos um Nea, dessen Orte, Personen und Begriffe inzwischen in einem umfangreichen Lexikon erklärt werden müssen. Um all das unterzubringen, was ihm im Laufe der Zeit eingefallen ist, hat er die Handlung in die ferne Zukunft verlegt. So gesehen ist es ein geeigneter Augenblick, die Erzählung zu beginnen - die Erzählung darüber, welche Mächte ihr Spiel mit Nea treiben, um zu verhindern, dass sie ein göttliches Erbe antritt ... Im Mai 2014 begann sein weitreichender Epos und der Papierverzierer Verlag veröffentlichte den Auftakt von Allan J. Starks Asgaroon-Serie und der Novelle DER UNENDLICHE TRAUM.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 13.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944544656
    Verlag: Papierverzierer Verlag
    Größe: 4359 kBytes
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ASGAROON - Visions

Die Hölle von Kassun



Erinnerungen, Träume und reale Eindrücke verschmolzen zu einer bizarren Szenerie aus Glut und Flammen. Sareena spürte die heiße Sonne aus dem Wüstenland und die donnernde Brandung des ungestümen Ozeans ihrer Heimatwelt. Fröhliches Gelächter und Todesschreie vereinten sich zu einer grauenhaften Sinfonie, durchsetzt mit den Erinnerungen an das Rauschen von Wind in den Bäumen und dem krachenden Grollen vernichtender Explosionen. Es klang wie ein Gewitter. Traumbilder aus den unbeschwerten, lichtdurchfluteten Tagen, die sie im Dienste des Hauses Komeru verbracht hatte, bis zu seinem flammenden Untergang vor wenigen Stunden. Traumbilder, die nun zu verblassen begannen.

Als Sareena die Augen öffnete, wurde sie von gleißendem Licht geblendet. Feuer und Funken. Blitze und Rauch. Schemen, die wie Geister in einem lodernden Höllenschlund zu schweben schienen. Ein ohrenbetäubender Lärm dröhnte in ihren Ohren. Beißender Qualm stieg ihr in die Nase.

Sareena kniff unwillkürlich die brennenden Augen zusammen, wandte sich ab und fiel. Von den Eindrücken überwältigt, schwanden ihr die Kräfte. Erneut formten sich Visionen in ihrem Sinn, genährt aus den schmerzhaften Erfahrungen der vergangenen Tage und Stunden. Da waren Soldaten, kämpfend und sterbend in einem aussichtslosen Gefecht. Detonationen. Flammen. Schüsse. Und der bestialische Gestank von verbranntem Fleisch.

Wieder und wieder durchlitt Sareena den furchtbaren Moment ihres Versagens. Den Augenblick, als neben ihr eine Wand explodierte und sie in eine Wolke aus Staub und Trümmern hüllte. Jene Sekunde, als sie herumwirbelte und versuchte, ihren Körper zwischen den König und die Angreifer zu werfen, die gleich aus dem Riss in der Mauer hervorbrechen würden. Aber Sareena tat nichts, sondern erstarrte, als sie ihre Prouque Pistole auf einen einzelnen jungen Mann richtete, der ihr aus Feuer und Rauch wie ein Todesengel entgegentrat. Sareena, aus dem Kriegerorden der Tengiji, war wie betäubt, als ginge ein Zauber von diesem Mann aus, der ihr die Sinne raubte. Wie schön er ist, dachte sie noch, unfähig zu reagieren. Sie war von seinem Aussehen wie geblendet. Es schien ihr unmöglich, sich zu wehren, sollte er sie angreifen. Sie regte sich nicht. Selbst dann nicht, als er mit seiner Strahlenwaffe auf sie zielte. Gerade als sie in einem halbherzigen Verteidigungsversuch ihre Vibroklingen hob, traf sie der Schuss aus seiner Waffe. Sareena ging in die Knie und stürzte die Stufen einer flachen Treppe hinunter. Ihr König wurde vor seinem Thron, oberhalb der Empore, von mehreren Salven niedergestreckt, während sie, seine Leibwächterin, auf den Boden prallte und das Bewusstsein verlor.



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Sareena erwachte aus ihrem Halbschlaf. Sie lag auf dem Boden, fühlte das Brummen starker Triebwerke und das Rumpeln einer schweren Hydraulik. Sie war an Bord einer Raumfähre, die gerade zur Landung angesetzt hatte und das Fahrwerk ausfuhr. Ein Stoß ging durch das Fahrzeug, als es den Boden berührte und sich die Frachtluke öffnete. Helles Licht flutete herein. Unwillkürlich schloss Sareena die Augen. Sie hörte das Poltern schwerer Stiefel und unvermittelt versetzte jemand Sareena einen Tritt. Sie war sofort hellwach. Die Traumbilder verblassten. Reflexartig fuhr sie hoch und verteidigte sich, wie sie es als Tengiji gelernt hatte. Aber der hünenhafte Akkato in seinem schweren Schutzmantel wehrte ihren kraftlosen Angriff beiläufig ab, als würde er eine Fliege verscheuchen. Gleichzeitig bekam er Sareena am Handgelenk zu fassen und verdrehte ihr schmerzhaft den Arm. Die junge Frau kannte die Stärke der Akkatos und wusste, dass er ihr spielend die Knochen brechen konnte.

"Keine Dummheiten, du Göre", knurrte der Riese in einem breiten, kehligen Dialekt. "Sonst reiß ich d

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