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Atlan 27: Kristalle des Todes (Blauband) Der Kristallprinz: Die Varganen von Ewers, H. G. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.05.2015
  • Verlag: Perry Rhodan digital
eBook (ePUB)
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Atlan 27: Kristalle des Todes (Blauband)

8000 Jahre vor Beginn der irdischen Zeitrechnung: Atlan, Kristallprinz und offizieller Thronfolger des riesigen Arkon-Imperiums, wurde seines Throns beraubt. Seit der Ermordung seines Vaters, regiert Imperator Orbanaschol III über Tausende von Sonnensystemen. Orbanaschols Ziel ist, den geflüchteten Atlan zu beseitigen und den 'Stein der Weisen' zu finden. Denn von diesem Relikt erhofft er, die Unsterblichkeit zu erlangen. Als der Krieg mit den Maahks eskaliert, hat das auch Auswirkungen für den jungen Kristallprinzen, denn die Giftgas atmenden Aggressoren setzen ihre neue Geheimwaffe ein. Der so genannte Molekularverdichter öffnet einen Zugang zum Mikrokosmos. Von diesem Molekularverdichter verkleinert werden auch ihr maahkscher Erbauer Grek 3 und die arkonidische Prinzessin Crysalgira, die in die Fänge der Methanatmer geraten ist. Als Atlan den beiden folgt, verschlägt es den Kristallprinzen auf eine Welt voller rätselhafter Hinterlassenschaften ... Enthaltene ATLAN-Heftromane Heft 192: 'Experimente auf Skantasquor' von H.G. Ewers Heft 193: 'Rückkehr in die Mikrowelt' von Hans Kneifel Heft 194: 'Die Piraten der Mikrowelt' von Hans Kneifel Heft 196: 'Der Blaue von Somor' von Marianne Sydow Heft 197: 'Kristalle des Todes' von Harvey Patton

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 21.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783845333267
    Verlag: Perry Rhodan digital
    Serie: Atlan (Blauband) Bd.27
    Größe: 778 kBytes
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Atlan 27: Kristalle des Todes (Blauband)

1.

Prinzessin Crysalgira da Quertamagin: Sie war trotz ihres attraktiven Äußeren kein verwöhntes Luxusgeschöpf, sondern eine tatkräftige Person, die genau wusste, was sie wollte. Sie entstammte dem Thi-Khasurn der Quertamagin und war als Erstgeborene von Regir da Quertamagin, dessen beide Söhne im Krieg gegen die Methans gefallen waren, seine designierte Nachfolgerin. Seit er Khasurn-Oberhaupt mit dem Titel eines "Ta-Fürsten Erster Klasse" war, trug er den traditionellen Vornamen Regir - eigentlich hieß Crysalgiras Vater Ertonn.

Die Quertamagins hatten etliche Imperatoren gestellt, ebenso Admirale und Mitglieder des Großen Rates. An Rang, Namen und Einfluss standen sie gleichberechtigt neben den Gonozals, Orbanaschols, Zoltrals und anderen Familien, die ihre Familienchroniken bis in die Urzeiten des Großen Imperiums zurückverfolgen konnten. Hätte einer der Quertamagins behauptet, dass ihm die Hälfte von Arkon II gehörte, wäre diese Angabe zweifellos geglaubt worden. Der Reichtum von Crysalgiras Familie hatte längst den Bereich hinter sich gelassen, in dem er noch in Zahlen ausgedrückt werden konnte. Die Quertamagins hatten eine leidenschaftliche Schwäche für Unikate, Kunstwerke, die es nur einmal in der bekannten Welt gab.

Crysalgira war noch jung, knapp neunzehn Jahre alt, geboren am 2. Prago der Coroma 10.479 da Ark. Meist trug sie ihr silbriges Haar hochgesteckt, sodass die mandelförmigen Augen stärker betont wurden. Die Jochbögen in ihrem Gesicht standen leicht hervor und verliehen ihr einen Reiz, der auf Arkon fast exotisch zu nennen war. Hätte nicht schon die vollendete Figur der hochgewachsenen, schlanken Frau genügt, ihr die Aufmerksamkeit des Hofes im Kristallpalast von Arkon I zu sichern, wäre sie zweifellos durch ihr überschäumendes Temperament aufgefallen. Dazu passte durchaus, dass sie dem jungen Sonnenträger Chergost dom Ortizal zugetan war, der ihre Gefühle erwiderte.

Die Karriere des jungen Mannes aus dem Tai-Khasurn der Ortizal hatte nach bestandener ARK SUMMIA und Aktivierung des Extrasinns an Bord eines Versorgungsschiffes begonnen, das es fertig gebracht hatte, sich gegen eine siebenfache maahksche Überlegenheit durchzukämpfen. Anschließend war Chergost befördert worden, und bevor noch die Urkunden und Rangabzeichen bei ihm eingetroffen waren, war sein Name schon wieder in sämtlichen Nachrichten aufgetaucht. Bald schon erreichte er den einfachsten Admiralsrang eines Has'athor, eines Admirals Vierter Klasse. Chergosts erkennbarer Ehrgeiz war zunächst auf kein Hindernis gestoßen, er hatte einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Als Familienmitglied eines Großen Kelchs des Mittleren Adels trug er den Titel eines Dom-tiga, eines Dom- Grafen Dritter Klasse. Zeichnete er sich weiter aus, würde ihn nichts von hohen und höchsten Staatsämtern fern halten können; sogar die Ernennung zum Del- oder De- Grafen würde nur eine Frage der Zeit sein.

Dass sein Interesse für Prinzessin Crysalgira den Unwillen von Imperator Orbanaschol III. erregen könnte, ja dass der Höchstedle selbst "Interesse bekunden" würde, hatten weder der Sonnenträger noch sie erwartet. Den Wünschen und Trieben des Herrschers widersetzte sich niemand - und so war Chergost schneller ins Hauptstützpunktsystem Trantagossa versetzt worden, als er die Brisanz der Situation erfassen konnte. Ausgerechnet in jenes System, von dem ein Drittel der Arkonflotte befehligt wurde und in dem das Große Imperium durch den Überraschungsangriff der Maahks am 2. Prago der Prikur 10.498 da Ark eine nahezu vernichtende Niederlage erlitten hatte. Weil seither der Befehlshaber, Mascant Armakavor Heng, als "verschollen" galt, wurde Chergost vom Imperator als neuer Kommandeur eingesetzt. Dass dieser Posten ein Schleudersitz war, braucht nicht weiter erwähnt zu werden.

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