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Atlantis - Das Juwel der Macht von Showalter, Gena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.03.2016
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Atlantis - Das Juwel der Macht

Agent Grayson James hat einen Auftrag: das Juwel von Atlantis finden und dafür sorgen, dass es nicht in die falschen Hände gerät - selbst wenn das bedeutet, es zu zerstören. Doch nachdem er die schöne Jewel vor einer Horde Dämonen gerettet hat, scheint seine Mission auf einmal unmöglich. Denn sie ist das Juwel, das jeder in Atlantis beherrschen will. Und er ist der Halbgöttin längst verfallen. Statt sie zu töten, nimmt er es mit Dämonen, Drachen und Vampiren auf - und mit einer Prophezeiung, die sie beide zerstören könnte. Praises 'Das Buch ist ein wahres Juwel.' -A Romance Review 'Sexy, lustig und einfach magisch!' - USA TODAY-Bestsellerautorin Katie McAllister

New York Times-Bestsellerautorin Gena Showalter glaubt, dass Liebe alles überwindet. Früher selbst passionierte Liebesromanleserin, weiß sie ihre Fans mit eigenen Pageturnern voller Humor, Gefahr und heißer Sinnlichkeit zu begeistern. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie mit ihrer Paranormal-Serie der 'Herren der Unterwelt'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 10.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956495366
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Atlantis 2
    Größe: 397 kBytes
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Atlantis - Das Juwel der Macht

1. KAPITEL

Es hatte ein einfacher Auftrag sein sollen. Unkompliziert. Ruck, zuck erledigt.

Sein Boss hatte ihm diesen Mist erzählt, und Grayson James war so dumm gewesen, ihm zu glauben. Als Gray allerdings zum ersten Mal dieses saftig grüne, vom Meer umspülte Land namens Atlantis betrat, wurde ihm klar, dass es leichter gewesen wäre, einem Eskimo einen Kühlschrank zu verkaufen. Einen verdammt teuren noch dazu.

Atlantis.

Kein Mythos. Verflucht. Er hatte gehofft, es wäre einer.

Er verzog missmutig das Gesicht. In einer Hand hielt er ein winziges, piependes GPS-Gerät, das mit den Koordinaten programmiert war, die man auf einer Landkarte gefunden hatte. Einer waschechten Karte von Atlantis, die sein Boss im Geheimversteck eines verschwundenen Millionärs gefunden hatte. Das GPS-Signal wurde gerade vom magnetischen Erdkern reflektiert, was Gray half, sich hier in diesem Dschungel zu orientieren. In der anderen Hand hatte er ein Buschmesser, mit dessen scharfer Silberklinge er sich den Weg durch das dichte Gestrüpp schlug.

Nein, Atlantis war kein Mythos. Es war zufällig die Heimat der abscheulichsten Kreaturen, die er je gesehen hatte. Und als Mitarbeiter des OBI - des Otherworld Bureau of Investigations - hatte er schon eine Menge abscheuliche Kreaturen gesehen.

Langsam fragte er sich, warum er der Behörde überhaupt je beigetreten war.

Allerdings kannte er die Antwort, und die war nicht, dass er als Teenager viele Jahre (heimlich) Star Trek geguckt hatte und Klingonisch sprechen konnte. "Heghlu'meH QaQ jajvam", seufzte er. Heute ist ein guter Tag zum Sterben.

Als er (zu seinem Entsetzen) erfahren hatte, dass es in den unendlichen Weiten des Weltraums tatsächlich noch Leben auf anderen Planeten gab, hatte er seinen Job als Kripobeamter beim Dallas Police Department aufgegeben und begonnen, sich nach einem Auftrag la Men in Black umzusehen. Als das OBI ihn schließlich kontaktierte, hatte er das Angebot sofort angenommen. Er war überzeugt, dass es notwendig war, die Bewohner dieser anderen Welten zu erforschen und seinen eigenen Planeten vor ihnen zu schützen.

Woher hätte er wissen sollen, dass die furchterregendsten aller Wesen hier lebten, auf seinem eigenen Planeten? Einfach nur begraben unter dem Ozean, geschützt durch eine Art Kristallkuppel?

Er wich einem Ast aus. "Atlantis", brummte er zähneknirschend. "Codename: Hölle."

Nachdem er durch ein gallertartig waberndes Portal geschritten war, das das OBI in Florida unter Wasser entdeckt hatte, fand er sich in einem gigantischen Kristallpalast wieder, der von riesigen, Schwerter tragenden Männern bewacht wurde. Zum Glück war es ihm gelungen, sich unbemerkt an ihnen vorbeizuschleichen und in diesen Dschungel vorzudringen.

Dann hatte sich das Glück, dieser launische Geselle, abrupt verabschiedet.

In den letzten beiden Nächten war er von einem Begrüßungskomitee aus einem blutsaugenden Vampir, einem feuerspeienden Drachen und einem geifernden, geflügelten Dämon gejagt worden, die in Gedanken vermutlich schon die Messer für das Festmahl gewetzt hatten.

Eine wundervolle Erinnerung ...

Mittlerweile kannte er sich aus. In weniger als einer Stunde würde es Nacht werden und diese ... Dinger würden wieder auftauchen. Würden ihn jagen. Würden ihn am liebsten mit Haut und Haaren verschlingen. Aber nicht aus Liebe.

Diese Vorstellung ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren, und nicht einmal die heiße feuchte Luft konnte ihn wärmen. Seit 58 Stunden saß er nun schon in diesem nicht enden wollenden Labyrinth fest, und vierzehn davon waren nach immer gleichem Muster verlaufen: die Monster spüren ihn auf, Gray versucht ihnen zu entkommen.

In der ersten Nacht hatte er versucht, sie mit seiner Beretta zu erschießen. Es war ihm gelungen, dem Drachen eine Kugel zwischen die Augen zu verpassen, aber seine a

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