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Atlantis - Der Drachenkrieger von Showalter, Gena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.12.2015
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Atlantis - Der Drachenkrieger

Atlantis, wo die von den Göttern Verstoßenen leben, wo dunkle Magie und Leidenschaften im gefährlichen Wettstreit liegen: Willkommen in Gena Showalters aufregender neuer Fantasy-Serie! Wenn ein Mensch den Drachenherrscher Darius en Kragin erblickt, sind seine Sekunden gezählt. Denn Darius richtet jeden, der das Portal zum versunkenen Atlantis durchschreiten will.Deshalb müsste er auch die rothaarige Menschenfrau töten, die unvermittelt durch eine geheime Pforte in sein Reich tritt. Da entdeckt er das verloren geglaubte Drachenmedaillon an ihrem zarten Hals. Und weil sie das begehrenswerteste Geschöpf ist, das er seit Jahrhunderten erblickt hat, kann Darius nicht anders, als ihr das Leben zu lassen. Ein schrecklicher Fehler? Denn Grace kann nicht nur für ihm zum Verhängnis werden, sondern ganz Atlantis ...

New York Times-Bestsellerautorin Gena Showalter glaubt, dass Liebe alles überwindet. Früher selbst passionierte Liebesromanleserin, weiß sie ihre Fans mit eigenen Pageturnern voller Humor, Gefahr und heißer Sinnlichkeit zu begeistern. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie mit ihrer Paranormal-Serie der 'Herren der Unterwelt'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 10.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956495175
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Mira Taschenbuch 65117
    Originaltitel: Heart Of The Dragon (Atlantis no 1)
    Größe: 667 kBytes
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Atlantis - Der Drachenkrieger

1. KAPITEL

Dreihundert Jahre später

Lachen ist für ihn ein Fremdwort."

"Er wird nie auch nur ansatzweise laut."

"Als Grayley ihm aus Versehen diesen sechszackigen Dolch in den Oberschenkel gerammt hat, hat Darius nicht mal geblinzelt."

"Ich würde ja sagen, unser Anführer braucht nur mal ein paar Stunden anständigen Matratzensport, aber ich bin mir nicht sicher, ob er überhaupt weiß, wozu sein Schwanz gut ist." Auf diesen Kommentar folgte amüsiertes Gelächter aus zahlreichen Männerkehlen.

Darius en Kragin betrat den geräumigen Speisesaal und musterte systematisch seine Umgebung. Das dunkle Ebenholz des Fußbodens glänzte, ein perfekter Kontrast zu den Elfenbeinwänden mit den Drachenschnitzereien, und über ihnen ragte eine kristallene Kuppel, durch die das klare Meerwasser zu sehen war, das ihre Stadt umschloss.

Er ging auf den langen rechteckigen Tisch zu, an dem seine Männer saßen. Beim Näherkommen hätte ihm das verführerische Aroma von süßem Gebäck und Obst in die Nase steigen sollen, doch über die Jahre waren seine Sinne verkümmert, und Geruch, Geschmack und Farben waren nur noch eine blasse Erinnerung.

Er roch nur noch Asche, schmeckte nichts als Luft und sah lediglich schwarz-weiß. Bewusst hatte er all diese Sinne verdrängt. Es war besser, einfacher, in einem Vakuum zu existieren. Nur selten wünschte er, es wäre anders.

Einer der Krieger entdeckte ihn und warnte rasch die anderen. Schweigen packte den Saal mit unerbittlichem Würgegriff. Unvermittelt widmete jeder der anwesenden Männer seine volle Aufmerksamkeit seinem Essen, als sei gebratenes Geflügel neuerdings das Faszinierendste, was die Götter je erschaffen hatten. Die gesellige Stimmung wurde sichtlich düsterer.

Ganz wie seine Männer es beschrieben hatten, nahm Darius ausdruckslos seinen Platz am Kopfende des Tisches ein. Erst nach seinem dritten Kelch Wein setzten seine Krieger ihre Gespräche fort, auch wenn sie sich dabei klugerweise anderen Themen zuwandten. Diesmal sprachen sie über die Frauen, die sie verführt, und über die Kriege, die sie gewonnen hatten. Alles hemmungslose Übertreibungen. Einer der Männer ging sogar so weit, zu behaupten, er hätte vier Frauen auf einmal verwöhnt, während er seine Gegner niedergestreckt hatte. Ein Nymph hätte das vielleicht vollbringen können. Aber ein Drache? Niemals.

Solche Geschichten hatte Darius schon unzählige Male gehört. Er schluckte einen nach nichts schmeckenden Bissen Fleisch hinunter und fragte den Krieger an seiner Seite: "Irgendwelche Neuigkeiten?"

Brand, sein erster Offizier, bedachte ihn mit einem grimmigen Lächeln und zuckte die Achseln. "Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht." Das helle Haar hing ihm in dicken Zöpfen ums Gesicht, und einige davon strich er sich hinter die Ohren. "Die Vampire benehmen sich merkwürdig. Sie verlassen die äußeren Ringe der Stadt und sammeln sich hier im Zentrum."

"Normalerweise kommen sie nur selten her. Habt ihr herausfinden können, was los ist?"

"Für uns kann es jedenfalls nichts Gutes bedeuten, was es auch ist", schaltete sich Madox in das Gespräch ein. "Ich würde sagen, wir töten diejenigen, die unserem Palast zu nahe kommen." Er war der größte unter den anwesenden Drachen und immer für einen Kampf zu haben. Die Unterarme flach auf dem Tisch, in beiden Händen ein großes Stück Fleisch, saß er am gegenüberliegenden Ende der Tafel. "Wir sind zehnmal stärker und fähiger als die."

"Wir müssen ihre gesamte Art auslöschen", meldete sich der Krieger zu seiner Linken zu Wort. Renard war die Art Mann, die man in einer Schlacht in seinem Rücken wissen wollte. Im Kampf konnten es nur wenige mit seiner Entschlossenheit aufnehmen, er war absolut loyal und hatte dazu noch die Anatomie einer jeden Spezies in Atlantis verinnerlicht, sodass er genau wusste, wo er zuschlagen musste, um den größtmöglichen Schaden anzurichten. Und den größtmöglichen Sch

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