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Atlantis - Die Braut des Vampirkönigs von Showalter, Gena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.04.2017
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Atlantis - Die Braut des Vampirkönigs

Seit eine Horde Drachen seine Geliebte getötet hat, lebt der Vampirkönig Layel allein für seine Rache. Doch dann trifft er die kampferprobte Amazone Deliah. Obwohl er machtlos ist gegen das Verlangen, das ihn in ihrer Nähe überkommt, darf er sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Nur haben die Götter einen anderen Plan: Plötzlich findet er sich nicht nur auf einer Insel, sondern in einem tödlichen Wettkampf der Geschöpfe von Atlantis wieder - an seiner Seite: Deliah ...

New York Times'- und 'USA Today'-Bestsellerautorin Gena Showalter gilt als Shootingstar am romantischen Bücherhimmel des Übersinnlichen. Ihre Romane erobern nach Erscheinen die Herzen von Kritikern und Lesern gleichermaßen im Sturm. Mit der Serie 'Herren der Unterwelt' feierte sie ihren internationalen Durchbruch.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 10.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955766351
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Mira Taschenbuch 65121
    Originaltitel: The Vampire's Bride
    Größe: 2556 kBytes
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Atlantis - Die Braut des Vampirkönigs

1. Kapitel

Zweihundert Jahre später.

Nur noch ein bisschen dichter, ihr Feuerbestien. Noch ein bisschen dichter.

Layel versteckte sich hinter üppigen taufeuchten Blättern, während er die Drachenarmee beobachtete, die durch das Gebiet mit dem abscheulichen Namen Drachenwald marschierte. Wohin sie gingen, wusste er nicht, ebenso wenig, warum sie sich auf den Weg gemacht hatten. Er wusste nur, dass er sie von ihrer Bürde befreien würde. Eine junge Frau - ein Mensch? - saß gefesselt und geknebelt in einem tragbaren Gefängnis. Mehrere Krieger trugen dieses Gefängnis mittels zweier Holzbalken auf den Schultern, sodass es bei jeder Bewegung schaukelte.

Offensichtlich saß darin ihr Feind.

Layel kannte das Mädchen nicht, doch jeder Feind der Drachen war sein engster Freund. Und es gefiel ihm nicht, dass sein Freund gefesselt war.

Mit langsamen, gleichmäßigen Bewegungen marschierten die Drachen weiter. Layel gab seiner eigenen Armee mit einer Handbewegung zu verstehen, dass sie abwarten und in Deckung bleiben sollten. Sie gehorchten, ohne zu zögern. Seit jenem schwarzen Tag vor zweihundert Jahren hatte er seine Männer mit eiserner Faust geführt - direkt in einen niemals endenden Krieg. Sein Befehl wurde nicht infrage gestellt. Niemals. Nicht ohne ernsthafte Konsequenzen.

"... wird nicht gut ausgehen", sagte Brand, der zweite Befehlshaber der Drachensoldaten. Goldenes Licht sickerte aus der gläsernen Kuppel, die ganz Atlantis umgab, und formte rings um sein helles geflochtenes Haar und sein ekelerregend attraktives Gesicht einen Heiligenschein.

Brand war stark, mutig, seinem König gegenüber loyal und freundlich zu seinen Leuten. Schade, dass er ein Drache war. Wäre er auch nur als Dämon geboren worden, könnte ich ihn vielleicht sogar mögen, dachte Layel. Brand sollte so lange am Leben bleiben, bis er eine Frau fand. Eine Frau, die Layel ihm stehlen würde. Brand würde leiden, zumindest eine Weile, und dann würde Layel ihn töten.

Brand gehörte nicht zu den Kriegern, die vor all den Jahren hier gelebt hatten - keiner dieser Krieger hatte damals hier gelebt, weil Layel sie alle umgebracht hatte. Beim Gedanken an ihren Tod lächelte er. Nicht alle waren schnell gestorben. Bei einigen hatte er sich Zeit gelassen, ihren Schmerz genossen, hatte jeden Schnitt und jeden Biss ganz in Ruhe ausgeführt.

Trotzdem war es nicht ausreichend gewesen, die Verantwortlichen zu töten. Nicht, um die grausamen Verbrechen zu vergelten, die sie Susan angetan hatten. Hatte man ihm nicht die Schuld für die Taten anderer gegeben? Da war es nur fair, die gleiche Logik gegen die Drachen einzusetzen.

Erst wenn Layel die gesamte Rasse ausgerottet hatte, wäre Susan gerächt. Und erst dann hätte Layel es verdient, sich zu ihr ins Jenseits zu gesellen. Bald, meine Liebste. Bald.

"Wenn ihre Schwestern sie so sehen, wird es Krieg geben", sagte ein Drache namens Renard.

Renard war ein dunkelhaariger Tyrann, von dem Layel wusste, dass er sich intensiv damit befasst hatte, wie man die verschiedenen Rassen von Atlantis am besten tötete. Die Dämonen, die Nymphen, die Zentauren, die Gorgonen und all die anderen Wesen, die von den Göttern bei ihrem Streben, Menschen zu erschaffen, irrtümlicherweise hervorgebracht worden waren. Von all jenen Wesen hasste Renard die Vampire am meisten, und er war immer kampfbegierig.

Das war Layel auch. Er fuhr sich mit der Zunge über seine verlängerten Zähne.

"Was hätten wir sonst machen sollen?", rief eine verärgerte Stimme. Tagart. Ungezähmt, beinahe barbarisch, mit schwarzen Haaren und einem noch schwärzeren Herz. Er war niemandem gegenüber loyal und sogar eifersüchtig auf seinen eigenen König. "Noch ein Wort aus dem Mund des Mädchens, und ich hätte ihr die Zunge rausgeschnitten. Wir mussten sie knebeln."

Die anderen Soldaten nickte

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