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BattleTech: Silent-Reapers-Zyklus 6 Allein gegen Alle von Isberner, Daniel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.04.2015
  • Verlag: Ulisses Spiele
eBook (ePUB)
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BattleTech: Silent-Reapers-Zyklus 6

Gejagt von den Lyranern und ROM-Agenten kämpfen die Silent Reapers um ihr Überleben. Doch ohne Zugang zu einem Landungsschiff und mit schwindenden Ressourcen ist ihr Tod nur eine Frage der Zeit. Die Ära der Silent Reapers neigt sich dem Ende zu. Dieser sechste und letzte Band bildet den Abschluss des Silent-Reapers-Zyklus. Daniel Isberner wurde 1985 in Berlin geboren. Seine ersten BattleTech-Erfahrungen sammelte er mit MechWarrior 3 (dem Computerspiel, nicht dem RPG) und dem Roman Der Kriegerprinz von Michael Stackpole. Zum Tabletop kam er nach dem Erscheinen von MechWarrior 4. Seit 2010 ist er im Master Unit List Team von CGL und feierte mit Technical Readout Prototypes seinen Einstieg in die Autorenwelt von BattleTech, da allerdings noch auf Englisch. Mittlerweile zeichnet er sich für die Battle Values von neuen Waffen und neuer Ausrüstung sowie für die BV-Regeln für neue Einheitentypen verantwortlich. 2013 erschien mit Schattengalaxis I - Die letzten Tage sein erster Roman. Der zweite Band Feuertod schaffte es zwischenzeitlich sogar auf Platz 12 der deutschen Amazon Science-Fiction-Charts. Während er für CGL noch an weiteren Technical Readouts beteiligt war (XTRO: Succession Wars I sowie in mehreren Teilen der TRO: 3145 Reihe), ist der Silent-Reapers-Zyklus sein erstes komplettes BattleTech-Buch und sein erster geschriebener Beitrag zum Universum abseits von Einheitenfluff.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 70
    Erscheinungsdatum: 02.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783868899115
    Verlag: Ulisses Spiele
    Größe: 356 kBytes
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BattleTech: Silent-Reapers-Zyklus 6

Kapitel 39

Silent-Reapers-Basis

Samarand, Laurieston

Provinz Skye, Lyranische Allianz

07. Dezember 3067

Als Soraya in der Basis ankam, wurde sie von der regen Geschäftigkeit überrumpelt. Überall wuselten Techs und Soldaten herum, als wenn sie sich auf einen Einsatz vorbereiten würden.

Was geht hier vor? Anori hatte keinen Einsatz geplant, bevor ich zu meinem Treffen ging. Aber wenn es kein Einsatz ist, was ist es dann?

Sie konnte die frischgebackene Generalin in einer Ecke des Hangars sehen, wo Michael Richards ihr gerade die Rückenplatte ihrer Gefechtsrüstung versiegelte. Sie ging zu Anori rüber, die ihr gerade den Rücken zugedreht hatte, und wartete, bis die ihren Helm aufgesetzt hatte und sich umdrehte.

Die MechKriegerin hatte gerade noch Zeit, aus dem Augenwinkel zu registrieren, dass Peter Brantling frei durch die Halle marschierte, da zuckte auch schon Anoris gepanzerte Faust vor und traf sie im Magen. Soraya krümmte sich vor Schmerz und bekam das Knie der Gefechtsrüstungsträgerin in das vornübergebeugte Gesicht. Vom nächsten Schlag konnte sie schon nicht mehr genau sagen, wo er sie getroffen hatte, bevor es schwarz vor ihren Augen wurde.

Anori traute ihren Sinnen nicht, als sie sich herumdrehte und Soraya vor sich sah. Sie hatte gedacht, dass die verräterische MechKriegerin sich abgesetzt hatte. Stattdessen stand sie vor ihr und krümmte sich vor Schmerzen.

Sie hatte nicht registriert, dass sie es war, die der anderen Frau die Faust in den Magen gerammt hatte, und auch ihr nach oben zuckendes Knie gehörte jemand anderem. Erst das Knacken von Knochen, als sie Soraya mit ihrem nächsten Schlag im Gesicht traf und zu Boden schickte, ließ sie realisieren, dass sie es war, die auf die MechKriegerin einschlug.

Michael neben ihr starrte sie aus großen Augen an und schien nicht zu wissen, was er sagen sollte. Auch andere Techs und Soldaten um sie herum waren stehen geblieben und schienen, als wüssten sie nicht, ob das, was sie gerade gesehen hatten, wirklich geschehen war.

Anori aktivierte die Außenlautsprecher ihrer Gefechtsrüstung und schaltete sie laut genug, um den Hangar durchdringen zu können.

"Sie hat meinen Vater ermordet!"

Es war alles, was sie zu der Situation zu sagen hatte, und es war alles, was es zu brauchen schien. Die meisten der Söldner nickten kurz, als wenn sie verstehen würden und gingen dann wieder ihrer Arbeit nach.

Glauben sie mir oder wollen sie nur wieder an die Arbeit, um fertig zu werden, bevor die Lyraner über uns hereinfallen?

Es war eine Frage, auf die sie während der Evakuierung wohl keine Antwort bekommen würde.

Schwarzwald, Laurieston

Provinz Skye, Lyranische Allianz

07. Dezember 3067

" Locust auf Sechs Uhr!", kam die Warnung von Maria Zapatcondo über Funk, bevor der leichte lyranische Mech in Anoris Einheit einfiel.

Mit einem mittleren Laser und zwei Blitz-KSR-Werfern war die zwanzig Tonnen schwere Kampfmaschine nicht allzu stark bewaffnet, aber sie brachte genug Feuerkraft auf die Waage, um eine Gefahr für ihre leichte Gefechtsrüstung darzustellen. Ohne nachzudenken löste sie die Sprungdüsen ihrer Gefechtsrüstung aus und brachte sich aus dem Weg der schnellen Maschine. Sie hatten bereits mehrfach versucht den Locust zu schwärmen, aber der Pilot hatte das bisher immer wieder verhindern können.

Statt eines erneuten Schwärmversuchs änderte Anori ihre Strategie und feuerte stattdessen ihren Mikroimpulslaser auf das langbeinige Ungetüm. Der Wald und die hohe Geschwindigkeit des Mechs machten es schwer, einen Tr

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