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BattleTech 35: Griskan Orlov 3 Verräter und Verteidiger von Brocken, Arous (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.04.2018
  • Verlag: Ulisses Spiele
eBook (ePUB)
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BattleTech 35: Griskan Orlov 3

3067 Outreach: Captain Griskan Orlov kehrt mit den 51st Dark Panzer Yeagers nach Outreach zurück und findet unter den gegnerischen Dragonern alte Freunde wieder. Als ihm Geheimbefehle zum Angriff auf Wolfs Dragoner erteilt werden, weist er sie zurück und stellt sich gegen die Agenten von Blakes Wort. Er schlägt sich mit seiner MechKompanie zum Blackwell Industriekomplex durch und verteidigt ihn gegen die übermächtigen Angreifer, die außerdem das Ziel zu haben scheinen, jeden Artikel der Ares-Konventionen mit Stiefeln in den Schlamm zu treten. Nur knapp können die Verteidiger die Stadt halten, doch es gibt noch unentdeckte Agenten von Blakes Wort ... Arous Brocken ist ein Pseudonym, das der Autor während seines Ingenieurstudiums (Maschinenbau) in den 1990er Jahren erfunden hat. Um Berufliches und Privates besser trennen zu können, hat er es beibehalten, als er 1999 ins Arbeitsleben einstieg und für die Automobilindustrie Sicherheitstechnik für Autoinsassen zu konstruieren begann. Als Jugendlicher und junger Mann war er ein sehr aktiver Bergsteiger, Felskletterer und Gletscherwanderer, nach dem Berufseinstieg wurde der Bergsport durch den Flugsport abgelöst. Erlebnisse und Erfahrungen aus beiden Hobbies haben sich auf seine Geschichten ausgewirkt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 26.04.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957529565
    Verlag: Ulisses Spiele
    Serie: BattleTech 3
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BattleTech 35: Griskan Orlov 3

Vorgeschichte

Eignerkabine O-3-Deck Maude Marlene ,

Oatland, Nord-Aries, Sheratan

27. Juli 3067

"Outreach? Wir kehren nicht nach Keid zurück? Die meisten von uns haben damit gerechnet!", sagte Griskan verblüfft. Ich jedenfalls habe fest damit gerechnet! In seinem Bauch breitete sich das eisige Gefühl der Enttäuschung aus. "Bedeutet das etwa, dass der Kontrakt der 51. Dark Panzer Jaeger mit dem Blakes-Wort-Militär endet ?" Wieso erfahre ich erst jetzt davon?

Belia York, seine Liaisonkommissarin, nickte kühl. "Es ist vorgesehen, dass ich Sie in drei Wochen verlasse, Captain Orlov. Bis dahin befolgt Ihre Giant-Ghost-Kompanie meine Anweisungen. Danach ... bekommen Sie von anderer Stelle Instruktionen, nehme ich an. Warum sind Sie so überrascht?"

Er schüttelte langsam den Kopf. Obwohl ihm York alles andere als sympathisch war, sagte er offen: "Ich beabsichtige keine Schmeichelei damit, wenn ich sage, dass mit dem Blakes-Wort-Protektorat etwas Neues und Großartiges entsteht. Ich finde es ... fand es gut, irgendwie ein Teil davon zu sein, Ma'am. Auch wir Söldner brauchen Ziele im Leben, und die Arbeit für das Protektorat hat da etwas zu bieten, das über den monatlichen Sold hinausgeht." Angesichts der Tatsache, dass wir fast zwei Jahre hier auf Sheratan stationiert sind und inzwischen der Grund für unseren Kontrakt und die Bewachung der Demarkationszone friedlich verschwunden ist, haben wir bisher noch bemerkenswert wenig Disziplinprobleme bekommen, aber sie haben in den letzten Monaten eindeutig zugenommen. Daran konnte der kurze Überfall-Mission auf Ruchbah vor einem halben Jahr auch nichts ändern. Deshalb ist mir das Ende der Stationierung bisher als etwas Erstrebenswertes erschienen. Aber jetzt ...

Sie hob die Schultern und lächelte säuerlich. "Es steht Ihnen frei, ein Aufnahmegesuch zu stellen. Mit Ihrem Lebenslauf nimmt man Sie vielleicht sogar. Natürlich wären Sie für den Anfang mit Sicherheit kein Kompaniekommandeur wie hier im dritten Bataillon der 51sten."

"Immerhin habe ich auch etwas Erfahrung als Ausbilder beizusteuern", merkte er an. Im letzten Jahr waren nacheinander drei Blakes-Wort-Anwärter bei ihnen zu Gast gewesen, um einige praxisnahe Erfahrungen zu sammeln, die die Akademien nicht vermitteln konnten. So jedenfalls hatte York sich ausgedrückt. Jeweils drei Monate lang hatten die jungen Leute mit ihnen gelebt, in Simulationen geübt und sogar ein paar Patrouillen in der Demarkationszone mitgemacht. Zuletzt war ein gewisser Claude Rosselli bei ihnen gewesen, der ein paar Bemerkungen bezüglich entfernter Verwandtschaft mit Belia York fallen gelassen und sich ansonsten so benommen hatte, als gehörte das geliehene Cockpit des Crusader ihm persönlich. Griskan hätte sich lieber auf die Einsatzbereitschaft seiner eigenen Leute konzentriert, aber die Liaisonkommissarin versüßte ihm die Mühe durch bevorzugte Lieferungen an Ersatzteilen und Munition.

Was ist jetzt mit der ganzen Ausrüstung, die in den letzten Monaten vom BW-Militär an uns geliefert wurde? Er konnte sich diese Frage gerade noch verkneifen. Er hatte in früheren Jahren den notorischen Mangel an guter Munition und fehlerlosen Ersatzteilen einer normalen Söldnereinheit kennen und hassen gelernt. Viel zu angenehm war der Segen einer überreichlichen Versorgung mit erstklassigen Teilen. Falls irgendwer auf den Gedanken kam, dass die Lieferungen nicht gerechtfertigt waren und ein Teil der randvollen Lager zurückgegeben werden musste ... Griskan jedenfalls würde das Rücksendeporto nicht bezahlen.

Wieso haben sie uns g

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