text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

BattleTech Legenden 21 Kalkuliertes Risiko von Stackpole, Michael A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.10.2017
  • Verlag: Ulisses Spiele
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

BattleTech Legenden 21

Eine Rebellion bedroht das Vereinigte Commonwealth. Die Zukunft des Reiches hängt in der Schwebe. Solaris VII, die Spielwelt, ist ein Mikrokosmos der Inneren Sphäre, und Kai Allard-Liao ihr Champion, Veteran zahlloser Gefechte gegen Herausforderer, die ihm seinen Titel rauben wollen. Nirgendwo sonst könnte er sich wohler fühlen.Doch dann bricht die politische Wirklichkeit des Vereinigten Commonwealth über Solaris herein. Ryan Steiner, ein Mann, der geschworen hat, Victor Steiner-Davion vom Thron zu stoßen, kommt nach Solaris, um von dort die Rebellen zu dirigieren. Kais Onkel Tormano Liao verdoppelt seine Anstrengungen, die Konföderation Capella zu zerschlagen, und Victor Davion versucht, das Attentat auf seine Mutter zu rächen. Innerhalb vier kurzer Wochen fallen Kais Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in sich zusammen und zwingen ihn zu Entscheidungen, vor denen er sich auf Solaris sicher hoffte. Hat er Erfolg, wird es niemand je erfahren. Doch wenn er versagt, klebt das Blut von Milliarden Menschen an seinen Händen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 474
    Erscheinungsdatum: 26.10.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957526762
    Verlag: Ulisses Spiele
    Größe: 1355 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

BattleTech Legenden 21

PROLOG

New Avalon

Mark Crucis, Vereinigte Sonnen

17. Januar 3037

Justin Allard betrachtete seinen Sohn. Der Sechsjährige marschierte ins Arbeitszimmer wie ein Soldat, den eine Disziplinarstrafe erwartete. In der Schuluniform aus blauem Blazer, weißem Hemd, gestreifter Krawatte und kurzer Hose hätte sein Auftreten leicht den Eindruck einer kindlichen Parodie militärischer Präzision erwecken können, aber Justin wusste, dass der stille Knabe nichts spielte.

Die Bestrafung des Jungen hat bereits begonnen.

Kai blieb links neben Justins Sessel stehen, in Reichweite der metallenen Hand, die Justin sein eigen nannte, seit er deren natürliches Äquivalent im Dienst für die Vereinigten Sonnen verloren hatte. Auf dem Gesicht des Knaben war nichts von der Angst zu sehen, die er mit Sicherheit fühlte, aber der Flüsterton seiner Stimme verriet Reue und Entsetzen.

"Ich habe etwas Schlimmes getan, Vater. "

Justin hatte mit dem Rektor gesprochen, bevor er den Wagen losgeschickt hatte, um seinen Sohn nach Hause zu holen, daher war er bereits unterrichtet. Aber Kai sollte es ihm selbst sagen.

"Und was, Kai? "

Der kleine Junge presste die Lippen zu einem Strich zusammen und schluckte schwer. Er hielt sich mit einer Selbstbeherrschung unter Kontrolle, die seine Jugend Lügen strafte - einer Selbstbeherrschung, welche Justin bei MechKriegern, die sechsmal so alt waren, schon gelegentlich vermisst hatte. Es machte ihm Angst, seinen Sohn so steif dastehen zu sehen, aber gleichzeitig erfüllte ihn dessen Reife mit väterlichem Stolz. Er wusste, sein Sohn konnte noch immer ein kleiner Junge sein und mit anderen Kindern spielen, wie es seinem Alter entsprach, aber wenn er mit erwachsenen Themen in Berührung kam, konnte er sie wie ein Erwachsener behandeln.

"Ein paar von den anderen Jungs in der Schule haben sich im Holovid einen Mechkampf auf Slaris angesehen. "

"Das heißt Solaris, Kai. "

"Solaris, ja, Sir. " Kais graue Augen senkten sich, und er wurde rot.

"Sie haben gesagt, du warst in dem Kampf und hast einen Mann getötet. Sie haben gesagt, du hast viele Männer getötet. Das hat dich zum Helden gemacht. Und dann habe ich Streit mit Jimmy Kefaveur bekommen. Er hat gesagt, sein Vater könnte dich fertigmachen. Da hab ich gesagt, du könntest seinen Vater töten. Und dann hat er geweint. " Kais Beichte endete in einem von Schmerz erstickten Wispern.

Justin nickte langsam. "Es wird Zeit, dass wir uns unterhalten." Er stand auf und nahm die Linke seines Sohnes in die gesunde Rechte. Der Vater führte den Sohn hinüber zur braunen Ledercouch an der Seite des Zimmers. Dort setzten sie sich und schauten auf einen dunklen Holovidmonitor. Justin nahm seinen Sohn in den rechten Arm und griff mit der künstlichen Linken nach der Fernbedienung.

"Kai, vor sechshundert Jahren - vor sehr langer Zeit, lange bevor selbst dein Großvater Quintus geboren wurde - haben einige sehr klu ge Menschen die BattleMechs erfunden. Sie bauten sie groß, größer als zwei oder drei Häuser übereinander. Sie bauten mächtige Waffen ein - Laser und Partikelprojektorkanonen und Raketen und Maschinengewehre - und panzerten sie. Sie machten sie ungeheuer stark und wie in grauer Vorzeit die Ritter in schimmernder Rüstung beherrschten die BattleMechs das Schlachtfeld."

"Wie König Artus oder Karl der Große? "

Justin strich seinem Sohn über den Kopf. "Ja, genauso. Im Kampf waren die BattleMechs furchtbar und alle Völker in der Inneren Sphäre kämpften gegeneinander, bis sie sich vereinten, um im Frieden des Sternen

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen