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Befreiung Die Salvation-Saga 1 von Hamilton, Peter F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.12.2018
  • Verlag: Piper
eBook (ePUB)
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Befreiung

Die Menschheit trifft auf ihren größten Feind. Das 22. Jahrhundert: Die Menschen haben Raumschiffe zu mehreren Sternen ausgesandt und begonnen, Planeten zu terraformen. Durch Portalsysteme miteinander verbunden, können Reisende in Nullzeit zwischen den Welten hin- und herspringen. Bei der Erforschung des Alls stoßen die Menschen im Jahr 2150 auf ein gigantisches, außerirdisches Schiff. Es gehört den Olyix, einer uralten Rasse, die sich auf einer epischen Reise bis zum Ende der Zeit befindet. Doch die Olyix sind nicht so friedlich gesinnt, wie sie vorgeben. Ihre Mission ist geheim, unerbittlich – und brandgefährlich für die gesamte Menschheit ... Mit "Befreiung" beginnt Peter F. Hamilton eine neue, großangelegte Science-Fiction-Saga. Peter F. Hamilton wurde 1960 in Rutland, Großbritannien, geboren. 1988 verkaufte er seine erste Kurzgeschichte an das legendäre "Fear"-Magazin. Mit seinen gefeierten Serien um das "Konföderations"- und das "Commonwealth"-Universum wurde er zu einem der erfolgreichsten phantastischen Autoren unserer Zeit und verkaufte weltweit mehrere Millionen Bücher. Der "Armageddon"-Zyklus gehört zu den modernen Klassikern der Science-Fiction.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 912
    Erscheinungsdatum: 04.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492992305
    Verlag: Piper
    Originaltitel: Salvation
    Größe: 4402 kBytes
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Befreiung

2 ASSESSMENT-TEAM

Feriton Kayne, New York, 23.06.2204

New York hat mich wirklich nie sonderlich beeindruckt. Die Einheimischen werden ja nicht müde zu wiederholen, es sei die Stadt, die niemals schlief, und betonen, wie sie sich aus eigener Kraft ins Zentrum des menschlichen Universums erhoben hätte. Damit versuchen sie ihre Entscheidung zu rechtfertigen, in engen und viel zu teuren Apartments zu wohnen, selbst heutzutage, wenn sie überall auf dem Planeten leben und durch ein Dutzend unterschiedlicher Portal-Hubs in die Stadt pendeln könnten. Sie behaupten, die Stadt hätte immer noch dieses besondere Flair, die Vibrations, den Kick. Zugezogene Bohemians erhöhten ihre Dosis von Erfahrung, Mann! , die ihnen half, ihre Kunst zu schaffen, während Firmendrohnen ihre Junior-Management-Jahre durchschwitzten, um Hingabe zu beweisen. Für die Dienstleister war die Nähe zur Stadt einfach bequem, und die wirklich Armen konnten es sich einfach nicht leisten, wegzuziehen. Und ja, erwischt, ich lebte in Soho. Allerdings bin ich kein Junior-Manager. Vorn auf meinem Schreibtisch steht mein Namensschild: Feriton Kayne, stellvertretender Direktor, Connexion Corp Exo-Solar-Security-Division. Sollte Ihnen das verraten, was ich in Wirklichkeit mache, sind Sie schlauer als die meisten anderen.

Mein Büro lag im siebenundsiebzigsten Stock des Connexion Corp Tower. Ainsley Zangari wollte sein Global Headquarter, sein Welt-Hauptquartier, unbedingt in Manhattan haben, und außerdem war ihm wichtig, dass alle es wussten. Es gibt nur sehr wenige lebende Zeitgenossen, die einen Bauplatz auf der 59. Straße West direkt neben dem Columbus Circle ergattern konnten. Er musste die Fassade des alten Hotels beibehalten, als Grundlage seiner hundertzwanzigstöckigen Monstrosität aus Glas und Carbon. Mir ist schleierhaft, warum. Soweit ich das erkennen kann, hat diese Fassade keinerlei architektonischen Wert, aber das Rathaus hat das Bauwerk als Wahrzeichen etikettiert. Also bitte. Nicht einmal Ainsley Zangari, der reichste Mann, der jemals gelebt hat, kann dem Rathaus den Denkmalschutz austreiben.

Aber ich beschwere mich nicht. Von meinem Büro habe ich den besten Blick über die City und den Central Park, den sich selbst die Superreichen auf der Park Avenue nicht leisten können. Ich musste sogar meinen Schreibtisch so aufstellen, dass ich mit dem Rücken zu dem deckenhohen Fenster arbeitete. Sonst wäre ich zu abgelenkt gewesen. Allerdings sitze ich auf einem Drehstuhl.

An diesem wolkenlosen Juninachmittag stand ich am Fenster und bewunderte den Blick, fasziniert wie immer. Die Aussicht erinnerte an eines der Ölgemälde aus dem siebzehnten Jahrhundert, auf denen alles irgendwie himmlisch zu blühen scheint.

Kandara Martinez wurde von einer Empfangsdame hereingeführt. Die Konzern-Söldnerin trug ein schlichtes schwarzes Trikot unter einer Jacke irgendeines Middleclass-Labels. Ihre Haltung machte daraus eine militärische Uniform. Ich vermute, dass sie diesen Teil ihres Lebens niemals ablegen konnte.

Sandjay, mein Altme, überschwemmte mich mit den Daten. Die Tarsus-Linsen auf meinen Augäpfeln präsentierten sie mir als ein Raster aus grünem und violettem Text, doch die Datei verriet mir nicht sehr viel mehr, als ich ohnehin schon wusste. Sie hatte sich mit neunzehn in das Heroico Colegio Militar von Mexico City immatrikuliert. Nach ihrem Abschluss hatte sie mehrere Einsätze in der Urban-Rapid-Supression-Force, einer städtischen Eingreiftruppe. Dann wurden ihre Eltern von einer Drohnenbombe getötet, die irgendein Haufen von antiimperialistischen, anarchistischen Knallköpfen gegen das höhnische Symbol ihrer bösen ausländischen ökonomischen Unterdrücker abgefeuert hatten, oder allgemein verständlich ausgedrückt, auf die italienische Fabrik für Fernlenkdrohnen-Systeme, in der ihr Vater arbeitete. Danach begann ihre rasant steigende Quote von Toten bei Einsätzen i

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