text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Belgariad - Der Schütze Roman von Eddings, David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.09.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
10,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Belgariad - Der Schütze

Der Fantasy-Klassiker endlich wieder verfügbar - in überarbeiteter Neuausgabe.
Der New-York-Times-Platz-1-Bestsellerautor David Eddings war in den 80er Jahren nicht nur einer der Helden der Fantasy-Leser, sondern ist für viele der erfolgreichen Fantasy-Autoren von heute ein Vorbild. Die Lektüre der Belgariad-Saga ist wie eine Begegnung mit Freunden. Die Charaktere dieser heroischen Coming-of-Age-Fantasy wachsen einem sofort ans Herz, und gemeinsam mit ihnen erforscht man eine wunderbare Welt und kämpft im epischen Kampf zwischen Gut und Böse. Der naive Junge vom Land, der edelste Ritter, der cleverste Dieb, der mächtigste Magier - wer sonst könnte die Welt retten?
Dieser Roman ist bereits unter dem Titel "Die Zaubermacht der Dame" im Knaur-Verlag und unter dem Titel "Der Zauber der Schlange" im Bastei-Lübbe-Verlag erschienen. Er wurde komplett überarbeitet.

David Eddings wurde 1931 in Spokane im US-Bundesstaat Washington geboren. Während seines Dienstes für die US-Streitkräfte erwarb er einen Bachelor of Arts und einige Jahre darauf einen Master of Arts an der University of Washington. Bevor er 1982 seinen ersten großen Roman, "Belgariad - Die Gefährten", veröffentlichte, arbeitete er für den Flugzeughersteller Boeing. Im Jahr 2009 starb er in Caron City, Nevada.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 17.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641226565
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Queen of Sorcery (Book 2 of The Belgariad)
Weiterlesen weniger lesen

Belgariad - Der Schütze

PROLOG

Ein Bericht über die Invasion Kal Toraks und die darauf folgende Schlacht mit den Königreichen des Westens

- nach: Die Schlacht von Vo Mimbre

Als die Welt noch jung war, raubte der böse Gott Torak das Auge Aldurs und floh damit, denn er trachtete nach Herrschaft. Das Auge widerstand ihm, und sein Feuer entstellte ihn mit schrecklichen Verbrennungen. Dennoch vermochte der Gott es nicht aufzugeben, denn es schien ihm unendlich kostbar.

Gemeinsam mit Belgarath, dem Zauberer und Schüler des Gottes Aldur, holten der König der Alorner und seine drei Söhne das Auge aus dem eisernen Turm Toraks zurück. Torak setzte ihnen nach, doch der Zorn des Auges wehrte ihn ab und trieb ihn zurück.

Belgarath machte Cherek und seine Söhne zu Königen über vier große Reiche, um das Auge bis in alle Ewigkeit vor Torak zu schützen. Das Auge selbst übergab er Riva Eisenfaust, damit er es bewahre. Solange es in den Händen eines Nachkommen Rivas wäre, erklärte Belgarath, sei der Westen sicher.

Jahrhundert um Jahrhundert verging, ohne dass Torak noch einmal zu einer Gefahr geworden wäre - doch dann kam das Frühjahr 4865, als Drasnien von einer riesigen Schar Nadraker, Thulls und Murgos überfallen wurde. Inmitten dieses Meers von Angarakanern wurde das große eiserne Wappenzelt dessen getragen, den man Kal Torak nannte: König und Gott. Städte und Dörfer wurden in Brand gesteckt und dem Erdboden gleichgemacht, denn Kal Torak kam, um zu zerstören, nicht um zu erobern. Diejenigen, die überlebten, wurden den Grolim-Priestern mit ihren stählernen Masken übergeben und in den unaussprechlichen Ritualen der Angarakaner geopfert. Nur diejenigen kamen mit dem Leben davon, die nach Algarien flohen oder an der Mündung des Aldur von cherekischen Kriegsschiffen aufgenommen wurden.

Dann wandte sich das Heer nach Süden, um über Algarien herzufallen. Aber dort fanden sie keine Städte. Die nomadisierenden algarischen Reiter zogen sich vor ihnen zurück, um dann in machtvollen Vorstößen anzugreifen. Von altersher war der Sitz der algarischen Könige die Feste, ein von Menschen geschaffener Berg mit zehn Meter dicken Mauern. Vergebens rannten die Angarakaner dagegen an, ehe sie sich niederließen, um die Feste zu belagern. Acht Jahre dauerte diese aussichtslose Belagerung.

Dies gab dem Westen Zeit, mobilzumachen und Vorbereitungen zu treffen. Die Generäle versammelten sich in der Kaiserlichen Militärakademie zu Tol Honeth und planten ihre Strategie. Nationale Meinungsverschiedenheiten wurden zurückgestellt, und Brand, der Hüter von Riva, wurde zum Oberbefehlshaber gewählt. Mit ihm kamen zwei fremdartige Ratgeber: ein alter, aber kräftiger Mann, der behauptete, Kenntnis zu haben über die Reiche der Angarakaner, und eine auffallend schöne Frau mit einer silberweißen Locke an der Schläfe und königlichem Auftreten. Auf diese beiden hörte Brand, ihnen zollte er ehrerbietigen Respekt.

Im späten Frühjahr 4875 brach Kal Torak die Belagerung ab und wandte sich nach Westen, dem Meer zu, immer noch verfolgt von den algarischen Reiterscharen. In den Bergen kamen die Ulgoner des Nachts aus ihren Höhlen und richteten ein schreckliches Blutbad unter den schlafenden Angarakanern an. Aber noch immer waren Kal Toraks Heerscharen unermesslich groß. Um sich neu zu formieren, stieg der Feind ins Tal des Aldurflusses hinab auf Vo Mimbre zu und zerstörte alles, was auf seinem Weg lag. Zu Beginn des Sommers formierten sich die Angarakaner zum Überfall auf die Stadt.

Am dritten Tag der Schlacht erklang dreimal ein Horn. Dann öffneten sich die Tore der Stadt, und die Ritter Vo Mimbres stürmten hinaus, um die Front des Angarak-Heers anzugreifen, und die eisenbeschlagenen Hufe ihrer Pferde zertrampelten die Lebenden wie die Toten. Von links kam die algarische Reiterei, drasnische Pikeniere und verschleierte Freischärler aus Ulgo, von rechts kamen die kriegerischen Chereker und die tolnedranis

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen