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Belgariad - Die Gefährten Roman von Eddings, David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.06.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Belgariad - Die Gefährten

Der Fantasy-Klassiker endlich wieder verfügbar - in überarbeiteter Neuausgabe.
Der New-York-Times-Platz-1-Bestsellerautor David Eddings war in den 80er Jahren nicht nur einer der Helden der Fantasy-Leser, sondern ist für viele der erfolgreichen Fantasy-Autoren von heute ein Vorbild. Die Lektüre der Belgariad-Saga ist wie eine Begegnung mit Freunden. Die Charaktere dieser heroischen Coming-of-Age-Fantasy wachsen einem sofort ans Herz, und gemeinsam mit ihnen erforscht man eine wunderbare Welt und kämpft im epischen Kampf zwischen Gut und Böse. Der naive Junge vom Land, der edelste Ritter, der cleverste Dieb, der mächtigste Magier - wer sonst könnte die Welt retten?
Dieser Roman ist bereits unter dem Titel "Die Prophezeiung des Bauern" im Knaur-Verlag und unter dem Titel "Kind der Prophezeiung" im Bastei-Lübbe-Verlag erschienen. Er wurde komplett überarbeitet.

David Eddings wurde 1931 in Spokane im US-Bundesstaat Washington geboren. Während seines Dienstes für die US-Streitkräfte erwarb er einen Bachelor of Arts und einige Jahre darauf einen Master of Arts an der University of Washington. Bevor er 1982 seinen ersten großen Roman, "Belgariad - Die Gefährten", veröffentlichte, arbeitete er für den Flugzeughersteller Boeing. Im Jahr 2009 starb er in Caron City, Nevada.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 18.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641226558
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: Pawn of Prophecy (Book 1 of The Belgariad)
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Belgariad - Die Gefährten

PROLOG

Der die Geschichte vom Krieg der Götter und die Taten von Belgarath dem Zauberer schildert - aus dem Buch von Alorn

Als die Welt noch jung war, lebten die sieben Götter in Harmonie, und die Völker der Menschen waren eins. Belar, der Jüngste der Götter, wurde von den Alornern verehrt. Er lebte mit ihnen und sorgte für sie, und sie gediehen unter seiner Obhut. Auch die anderen Götter scharten Völker um sich, und jeder Gott sorgte für sein Volk.

Belars ältester Bruder Aldur aber hatte kein Volk. Er lebte abseits von Menschen und Göttern, bis ihn eines Tages ein umherstreifendes Kind aufsuchte. Aldur nahm das Kind als Schüler an und nannte es Belgarath. Belgarath lernte das Geheimnis des Willens und des Wortes und wurde ein Zauberer. In den Jahren, die folgten, suchten auch andere den einsamen Gott auf. Sie schlossen sich in Bruderschaften zusammen, um zu Aldurs Füßen zu lernen, und die Zeit hatte keinerlei Einfluss auf sie.

Dann geschah es, dass Aldur einen Stein in Gestalt einer Kugel aufhob, nicht größer als das Herz eines Kindes, und er wendete den Stein in seiner Hand, bis er zu einer lebendigen Seele wurde. Die Macht des lebenden Juwels, das die Menschen das Auge Aldurs nannten, war sehr groß, und Aldur wirkte Wunder damit.

Von allen Göttern war Torak der schönste, und sein Volk waren die Angarakaner. Sie brachten ihm Brandopfer dar und nannten ihn Gott der Götter, und Torak fand Gefallen an Weihrauch und den Worten der Anbetung. Der Tag aber kam, an dem er vom Auge Aldurs hörte, und von diesem Moment an fand er keinen Frieden mehr.

Schließlich ging er unter heuchlerischem Vorwand zu Aldur. "Mein Bruder", sagte er, "es ziemt sich nicht, dass du dich fernhältst von unserer Gesellschaft und unserem Ratschluss. Leg dieses Juwel beiseite, das deinen Geist dazu verleitet, unsere Gemeinschaft zu meiden."

Aldur aber blickte in seines Bruders Seele und tadelte ihn. "Warum strebst du nach Herrschaft und Macht, Torak? Ist Angarak nicht genug für dich? Lass dich nicht von deinem Stolz verleiten, das Auge in deinen Besitz zu bringen. Es würde dich vernichten."

Groß war Toraks Scham bei Aldurs Worten, und er erhob die Hand gegen seinen Bruder und schlug ihn nieder. Darauf nahm er das Juwel an sich und floh.

Die anderen Götter flehten Torak an, er möge das Auge zurückgeben, doch er tat es nicht. Da erhoben sich die Völker der Menschen und zogen gegen die Scharen der Angarakaner in den Krieg. Die Kriege der Götter und Menschen wüteten im Land, bis Torak unweit der Höhen von Korim das Auge erhob und es zwang, seinen Willen mit dem seinen zu vereinen, um die Erde in Stücke zu spalten. Die Berge wurden niedergerissen, das Meer strömte ins Land. Aber Belar und Aldur vereinten ihren Willen und setzten dem Meer Grenzen. Doch von dem Moment an waren die Völker der Menschen voneinander getrennt - und ebenso die Götter.

Als Torak das Auge gegen die Erde, seine Mutter, erhob, erwachte es und begann mit heiliger Flamme zu glühen. Toraks Antlitz wurde von blauem Feuer versengt. In seinem Schmerz riss er weitere Berge nieder; in seiner Qual brach er die Erde auf; in seiner Pein ließ er das Meer ins Land. Seine linke Hand entflammte und verbrannte zu Asche, das Fleisch seiner linken Gesichtshälfte zerschmolz wie Wachs, und das linke Auge brodelte in seiner Höhle. Mit einem Aufschrei stürzte er sich ins Meer, um die Flammen zu löschen, aber seine Qualen fanden kein Ende.

Als Torak dem Wasser entstieg, war seine rechte Seite noch immer schön, aber seine linke war durch das Feuer des Auges verbrannt und grauenhaft entstellt. Von unaufhörlichen Schmerzen gepeinigt, führte er sein Volk nach Osten, wo sie eine große Stadt bauten auf der Ebene von Mallorea. Sie nannten sie Cthol Mishrak , die Stadt der Nacht, denn Torak verbarg seine Entstellung in der Dunkelheit. Die Angarakaner errichteten einen eisernen Turm für ihren Gott

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