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Berührung der Nacht von Adrian, Lara (eBook)

  • Erschienen: 07.05.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Berührung der Nacht

Die Ermittlungen zu einer Reihe von brutalen Morden führen den Vampirkrieger Mathias Rowan zur Tattoo-Künstlerin Nova. Auch wenn diese bestreitet, das letzte Opfer näher gekannt zu haben, ahnt Mathias, dass sie etwas vor ihm verbirgt. Zugleich entfacht die geheimnisvolle junge Frau eine unerwartete Leidenschaft in ihm, der er sich nicht entziehen kann. Doch Nova hat eine dunkle Vergangenheit, die bald nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihr Leben in Gefahr bringt ...

Die Novelle 'Berührung der Nacht' ist Teil der erfolgreichen Vampirsaga 'Midnight Breed' von Bestseller-Autorin Lara Adrian.

Inklusive einer Leseprobe aus der Midnight-Breed-Novelle 'Verlockung der Dunkelheit'.

Lara Adrian lebt mit ihrem Mann in Neuengland. Neben ihrer äußerst erfolgreichen Vampirserie hat sie unter dem Namen Tina St. John auch mit historischen Liebesromanen eine große Fangemeinde gewonnen.

Produktinformationen

    Größe: 557kBytes
    Reihe (Teil): The Midnight Breed Tl.3
    Herausgeber: LYX
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 128
    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    ISBN: 9783802598241
    Erschienen: 07.05.2015
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Berührung der Nacht

1

Schwer und unheilvoll hing der Himmel über dem nächtlichen London, und hie und da sah man noch die schwarzen Wolken des sintflutartigen Regens, der am Abend über der Stadt niedergegangen war. Der Guss hatte stundenlang angedauert, weshalb sich die meisten Bewohner der Stadt in ihre Wohnungen geflüchtet hatten.

Diesen Umstand hatten sich Mathias Rowan und die drei anderen Stammeskrieger, die ihn bei der nächtlichen Patrouille begleiteten, zunutze gemacht, denn sie wussten, dass der Schlupfwinkel der Vampire, den sie in der vergangenen Woche ausfindig gemacht hatten, während des Unwetters höchstwahrscheinlich nicht leer sein würde.

Mathias war es zwar nie leichtgefallen, die Abkömmlinge seiner eigenen Art zu töten, doch die Horde der dem Blut verfallenen Rogues, welche sich in dem abbruchreifen Backsteingebäude zusammengescharrt hatte, musste ausgelöscht werden. Die menschlichen Knochen, die achtlos hingeworfen im Hinterzimmer des übel riechenden Unterschlupfs einen Haufen bildeten, waren eine mehr als hinreichende Rechtfertigung, den Rogues den Garaus zu machen.

Rory Callahan, der hinter Mathias im schwarzen Range Rover des Ordens saß, ließ einen lauten Schrei hören. "Verdammt, was für kranke, blutrünstige Mistkerle waren das denn!" Er war immer noch ganz grün im Gesicht und wirkte benommen, beugte sich dann grinsend nach vorn. Die ausgefahrenen Fänge waren hinter seinen Lippen nach wie vor deutlich zu erkennen und zeugten von dem Kampfrausch, der alle während des Überfalls erfasst hatte. Er war der Jüngste des Trupps und hatte demzufolge noch nicht genug Tod und Gewalt gesehen, um zu begreifen, wie nah jeder Stammesvampir dem Wahnsinn kam, dem sie heute Nacht begegnet waren.

Deacon, der Dritte im Team, der neben Callahan auf der Rückbank saß, stieß einen leisen Fluch aus und meinte mit ernster Stimme: "Die hatten schon eine ganze Weile gemordet. Gut, dass wir sie in Asche verwandelt haben, ehe sie die Lust daran verloren haben, Obdachlosen das Blut auszusaugen, und in die Wohngebiete weitergezogen sind, wo die Leute natürlich gemerkt hätten, wenn von ihnen welche verschwinden."

Mathias gab ein zustimmendes, grimmiges Brummen von sich.

Nur Liam Thane, der Stammeskrieger, der hinter dem Steuer des dahinrasenden Wagens saß, hatte, seitdem die Aufgabe erledigt worden war und sie den Unterschlupf wieder verlassen hatten, noch nichts gesagt.

Mathias kannte den Mann seit mehr als zwanzig Jahren. Damals hatten sie beide einer anderen Wachorganisation des Stammes angehört, die es heute nicht mehr gab. Mathias hatte zu jener Zeit als Leiter in Boston gearbeitet, während Thane meist als verdeckter Ermittler in Europa und Großbritannien tätig gewesen war.

Zwar wäre wohl keiner jemals auf die Idee gekommen, den ungeschlachten schwarzhaarigen Vampir als fröhlichen Zeitgenossen zu bezeichnen, doch heute Nacht wirkte Thane noch nachdenklicher als sonst. Mathias warf ihm vom Beifahrersitz aus einen Blick zu. Thanes langes Haar war im Nacken zu einem Zopf gebunden, was den strengen Schnitt seiner Wangenknochen und das eckige Kinn betonte. Er sah unverwandt nach vorn, und sein Blick war fest auf die regennasse Fahrbahn gerichtet, die am Ufer der Themse entlang verlief.

"Ich habe einen von ihnen gekannt", sagte er leise, während sein unverwandter Blick weiter starr an der Straße hing. "Er war einmal gut gewesen ... mein Cousin, Jacob."

Im Wagen wurde es nach Thanes Geständnis ganz still. Nur das Brummen des Motors war zu hören und der Nachtwind, der vom Fluss kommend gegen die Fenster schlug.

Mathias versuchte gar nicht erst, ihm mit Entschuldigungen oder Worten des Mitgefühls zu kommen. Thane war darauf genauso wenig aus, wie Mathias es an seiner Stelle gewesen wäre. Sie waren Krieger. Sie hatten eine Aufgabe zu erledigen, und dieser Verpflichtung kamen sie nach ... wie unangenehm das auch manchmal sein mochte.

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