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Blacksmith Queen Roman von Aiken, G. A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.07.2020
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)
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Blacksmith Queen

Nach dem Tod des alten Königs tritt eine Prophezeiung in Kraft: Eine Königin soll den Thron übernehmen. Dies ist eine schlechte Nachricht für die Söhne des Königs, die damit aus der Thronfolge ausscheiden. Krieg bricht aus, als die Prinzen versuchen, das Land an sich zu reißen. Für die Waffenschmiedin Keeley Smythe ist der Krieg ein gutes Geschäft - bis sich herausstellt, dass ihre kleine Schwester Beatrix die neue Königin werden soll und Keeley Beatrix vor dem wütenden Adel beschützen muss. Keeley schließt sich mit Kriegern aus einem Bergclan zusammen. Einer der Krieger ist Caid - der nicht nur gut aussieht, sondern auch ein Zentaur ist ... G. A. Aiken ist New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie lebt an der Westküste der USA und genießt dort das sonnige Wetter, das gute Essen und die Aussicht auf attraktive Strandbesucher. Ihre erfolgreichen Erotic-Fantasy-Reihen um die Drachenwandler, 'Lions', 'Honey Badgers', 'Wolf Diaries' und 'Call of Crows' erscheinen alle im Piper Verlag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 06.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492995870
    Verlag: Piper Verlag
    Serie: Piper Taschenbuch 28170
    Originaltitel: The Blacksmith Queen
    Größe: 3697 kBytes
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Blacksmith Queen

Prolog

Der große König hatte kaum seinen letzten Atemzug getan, da schlug ein Bruder dem anderen den Kopf ab.

Es ging so schnell, dass ich, der Hüter Seines Wortes, keine Chance hatte zu fliehen. Ich versuchte wegzulaufen, doch die Flure der Burg füllten sich schnell mit kämpfenden Männern und sterbenden Frauen und Kindern. Am Ende versteckte ich mich überall dort, wo sich mir die Möglichkeit bot, doch ich musste stets in Bewegung bleiben, um nicht mein Leben zu verlieren.

Ich hörte die Schreie der Sterbenden, doch ich war nicht mutig genug, um einzugreifen. Um zu helfen. Denn ich wusste bereits zu viel. Seine Majestät hatte mich vor vielen Jahren genau hiervor gewarnt.

"Wenn ich sterbe", hatte der König gesagt und mich von seinem Thron aus angesehen, "werden meine Söhne alles in Stücke reißen. Sie werden bei ihrem Versuch, meinen Platz einzunehmen, alles zerstören, was ich aufgebaut habe. Keiner von ihnen wird jedoch des Thrones würdig sein. Kein Einziger."

Ich wusste nicht, ob das stimmte, denn wer war ich schon? Nur der Hüter Seines Wortes. Ich wusste nicht, ob irgendeiner von ihnen würdig war oder ob sie alle würdig waren. Es war nicht meine Aufgabe, so etwas zu entscheiden.

Ich hatte allerdings keine Ahnung gehabt, dass es sich so zutragen würde. So ... schnell.

Die jüngsten Knaben wurden sofort von ihren älteren Geschwistern getötet. In ihren Betten niedergemetzelt, zusammen mit ihren Müttern, die sie zu beschützen versuchten. Es gab keine Gnade für sie.

Die älteren Söhne kämpften gegeneinander, doch nicht alle waren echte Krieger. Die Schwächsten fanden ein schnelles Ende. Alle, die kämpfen konnten, taten ihr Bestes, aber zum Schluss blieben nur fünf Prinzen übrig: Marius der Hasserfüllte, der älteste und am meisten gefürchtete Sohn des Alten Königs; Straton der Verschlinger; Cyrus der Verehrte sowie die Zwillinge - Theodorus und Theotimus -, die zu jung waren, um sich Beinamen verdient zu haben, und trotzdem bereits wegen ihrer Bösartigkeit verabscheut wurden.

Irgendwann sah ich Straton und Cyrus vom Burggelände fliehen: Cyrus nahm so viele Unschuldige wie möglich mit, um sie zu retten. Ich versuchte, nach unten zu gelangen, um mich ihm anzuschließen, doch mir wurde der Weg von kämpfenden Männern versperrt.

Es hieß, Cyrus habe die halbe Armee seines Vaters übernommen, jene Soldaten, die ihm treu ergeben waren, und plane bereits seinen nächsten Angriff auf seine Brüder, während Straton schon eine Armee von Söldnern bereitstehen hatte, die auf ihre Befehle warteten. Im Laufe des Tages waren auch die Zwillinge verschwunden, aber niemand schien zu wissen, wohin, und niemand suchte nach ihnen, außer den übrigen Brüdern vielleicht. Doch die Zwillinge waren - trotz ihrer Fähigkeit zu kämpfen - relativ dumm, und ich war mir sicher, dass niemand sich ihretwegen große Sorgen zu machen brauchte. Selbst wenn sie irgendwann wieder auftauchten, würden sie schnell ausgelöscht werden.

Das bedeutete also, dass die Burg und das Gelände ringsum gegenwärtig von Prinz Marius gehalten wurden, der die andere Hälfte der väterlichen Armee übernommen hatte. Ich konnte ihn durch die Burg ziehen hören, mit der Absicht, alle zu töten, die er nicht für loyal hielt - ihm und nur ihm gegenüber -, oder schlimmer noch, alle, die auch nur die kleinste Chance hatten, durch ihre Abstammung auf den Thron zu gelangen.

Da ich nicht wusste, wie Marius mich einschätzen würde - ich hatte seinem Vater gegenüber stets offen meine Loyalität gezeigt und war ein entfernter Cousin von Marius -, huschte ich in das Gemach des Alten Königs und versteckte mich hinter einer der riesigen Säulen.

Gerade noch rechtzeitig, den Göttern sei gedankt! Denn ein weiterer meiner Cousins kam kurz nach mir in den Raum gerannt. Er war bereits blutüberströmt, doch Marius folgte ihm herein und streckte ihn nieder, indem er dem Mann mit sei

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