text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

blutender Mond von Fenske-Pogrzeba, Marcel (eBook)

  • Verlag: epubli
eBook (ePUB)
1,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

blutender Mond

Vampire, Piraten, Geheimnisse, Blut, Macht und ein unbeschreiblicher Schatz. Sebastian ist ein einfacher Vampir in einer Piratencrew, als plötzlich eine feindliches Schiff Jagd auf ihn macht. Angeblich weiß er von der Lage eines uminösen Schatzes. Das einzige Problem, seine Erinnerung reicht gerade einmal ein Jahr zurück. In seiner Verzweiflung sucht er Hilfe bei Fremden, die mehr über ihn wissen, als er selbst. Ein Fantasy-Roman mit einem Tempo, wie ein Sturm. Lass dich mitreißen in eine Welt voller Gefahr und Magie. Zerrissen zwischen Religion und übernatürlichen Kreaturen. An dieser Stelle steht normalerweise ein kurzer Abriss über den Autor: Mein Name ist Marcel Fenske-Pogrzeba. Ich arbeite hauptsächlich als Grafikdesigner und schreibe in meiner Freizeit fantastische Romane. Zum Schreiben bin ich schon früh gekommen, da ich mir immer gerne Geschichten ausgedacht habe und irgendwann einfach begonnen habe Sie niederzuschreiben. 'Tag der Nacht' ist meine erste Veröffentlichung als Marcel Fenske-Pogrzeba und ich hoffe, dass noch weitere folgen werden. Ich bin glücklich verheiratet, lebe in Berlin und liebe es Filme und Serien zu schauen zu Reisen, aus denen ich auch viel Inspiration ziehe. Falls ihr Interesse habt, dann besucht mich unter:

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 100
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783737571470
    Verlag: epubli
    Größe: 583 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

blutender Mond

Trubel in Valour Heaven

D iesmal weckt mich nicht das klackende Geräusch der Tür, sondern das Läuten der Kirchenglocke und kurz darauf ein krachendes Geräusch. Was war das?

Überrascht fahre ich auf und versuche aus dem Gitterfenster zu blicken, doch der grelle Sonnenschein macht es mir unmöglich. Rufe schallen durch die Luft. Wieder ertönt ein pfeifendes Geräusch und ein Krachen.

Kanonen! Die Stadt wird angegriffen.

Eine Staubwolke schießt plötzlich durch das kleine Fenster, drückt mich zu Boden und hüllt meine Zelle ein.

Das Fort wird angegriffen!

Ich höre die Warnschreie der Männer und wie sie versuchen, ihre eigenen Kanonen in Stellung zu bringen. Ich stürme wieder zum Fenster und schreie hinaus, "Holt mich hier raus!"

Die Sonne brennt auf meinem Gesicht, doch ich ignoriere den Schmerz und rufe weiter um Hilfe. Wenn dieses Fort zusammenbricht und mehrere Stockwerke Gestein auf mich herunterstürzen bin ich sowieso hinüber, ob Vampir oder nicht. Der Schmerz wird jedoch zu groß und ich lasse los, höre aber nicht auf zu schreien. Keines der Stiefelpaare, die vor meinem Fenster hin und her rennen bemerkt mich. Immer wieder höre ich die Einschläge von Kanonenkugel, doch jetzt beginnt die Marine auch zurück zu feuern. Ich gebe meine Bemühungen auf und versuche stattdessen mich nach einer anderen Möglichkeit umzusehen. Ich rüttele an den Gitterstäben, doch meine Hand verbrennt beinahe und ich will nicht noch eine weitere verlieren. Die Schlüssel sind auch nicht zu erreichen, denn die hat der Kardinal mit sich genommen.

Also? Was machst du jetzt? Du bist doch sonst so eine Intelligenzbestie.

Ratlos blicke ich hinauf zur Treppe und hoffe, dass mir ein Wunder helfen würde. Und dann geschieht es auch noch.

Hinter der Tür erklingt ein Poltern, als würde jemand niedergeschlagen werden und im nächsten Moment öffnet sich die Tür. Jemand kommt die Treppen herunter. Als ich ihn erkenne stockt mir der Atem. Ein Mädchen lächelt mich an. Es ist dasselbe Mädchen, welches ich noch diesen Morgen in der Stadt getroffen habe.

"Sie?", frage ich, was vielleicht nicht gerade die intelligenteste Frage war. Sie nickt. Ihre braunen Augen huschen kurz zur Ausgangstür, "Ich hole dich hier raus."

Sie greift nach den Gitterstäben. An ihren Händen trägt sie Handschuhe, um sich vor dem Silber zu schützen. Vor Anstrengung verzieht sie das Gesicht und drückt die Gitterstäbe auseinander. Knirschend verbiegt sich das Metall. Mit einem Schnaufen lässt sie die Stangen los und tritt beiseite, um mich durchzulassen.

"Wer sind sie?"

"Wir haben keine Zeit für Erklärungen. Also komm schon."

"Ich will erst wissen, was hier los ist. Wer waren diese beiden Felsklötze? Woher weiß der Kardinal von uns? Und wer hat Gabriel getötet?"

"Ich werde dir alles erklären, doch im Moment haben wir keine Zeit. Also bitte, lass uns gehen.", der ängstliche Ausdruck in ihren Augen scheint wirklich echt zu sein und das gibt mir einen Ruck.

Ich ziehe mir meinen Umhang über, steige vorsichtig durch das Loch in den Gitterstäben, darauf bedacht sie auch ja nicht zu berühren und folge dem Mädchen hinaus. Vor der Tür liegt der Körper der Wache, ob sie tot oder bewusstlos ist vermag ich nicht zu sagen, aber es ist mir ja auch egal. Wir rennen durch den Gang, eine steinerne Treppe hinauf, die meine Schienbeine vor einigen Stunden ziemlich beansprucht hat und betreten das Erdgeschoss des Fortes. Der Lärm wird immer lauter, doch noch ist niemand zu sehen. Wir durchqueren den kurzen Gang und erreichen die kleine Eingangshalle. Im selben Moment schlägt eine der Kugeln in der gegenüberliegenden Wand ein und wir werden von Staub und Splitterstücken überschüttet.

"Wir müssen weiter!", ruft mir das Mädchen zu, setzt ihre Kapuze auf und rennt durch den Durchgang, der halb von Trümmerteilen

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen