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Blutskönigin Die Schwarzen Juwelen 7 - Roman von Bishop, Anne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.09.2010
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Blutskönigin

Das neue Meisterwerk von der Königin der Dark Fantasy: Der junge Theran Grayhaven ist der letzte Erbe eines alten Herrschergeschlechts. Doch das Land liegt verwaist, seit die Königin vor langer Zeit vertrieben wurde und das Gesetz des Blutes in Vergessenheit geriet ... Der heiß ersehnte neue Band der "Schwarzen Juwelen"! Die New Yorkerin Anne Bishop, seit ihrer Kindheit von Fantasy-Geschichten begeistert, veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und Romane, bevor ihr mit dem preisgekrönten Bestseller 'Dunkelheit' der internationale Durchbruch gelang. Ihre ebenso ungewöhnliche wie faszinierende Saga 'Die schwarzen Juwelen' zählt zu den erfolgreichsten Werken moderner Fantasy.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 22.09.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641049959
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: The Shadow Queen
    Größe: 600 kBytes
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Blutskönigin

Kapitel zehn (S. 116-117)

Sobald sie sich ein paar Schritte vom Esszimmer entfernt hatten, hakte Jaenelle sich bei Cassidy unter und zog sie in ein angrenzendes Zimmer. "Aber", protestierte Cassidy, "das Essen -" "Kann warten." Jaenelle ließ sie los und trat einen Schritt zurück. "Was hältst du von Grayhaven?" Cassidy zuckte mit den Schultern.

Sie wollte ihre Meinung nicht äußern. Jaenelle zog einen Schmollmund. "Wie Lucivar so schön sagt: Wenn du weiter auf diesem Knochen herumkaust, wirst du dich dran verschlucken. Also spuck es aus." Die letzten Worte fauchte sie geradezu - und Cassidy fauchte zurück: "Hast du sein Gesicht gesehen, als ihm klarwurde, dass ich diejenige bin, die nach Dena Nehele gehen soll?" "Was meinst du mit "gehen soll"?" "Er will mich in seinem kostbaren Territorium nicht haben, will nicht, dass ich über sein Volk herrsche.

Und so sicher wie in der Hölle nicht die Sonne scheint, will er mir nicht dienen. Warum mache ich das also?" "Weil, unabhängig davon, was er will - oder zu wollen glaubt - sein Land und sein Volk dich brauchen", erwiderte Jaenelle. Die Wahrheit steckte ihr in Herz und Kehle und erstickte sie fast. Sie versuchte, sie hinunterzuschlucken, weil sie beschämend war, aber die Worte brachen aus ihr hervor: "Er empfindet wie mein alter Erster Kreis." Wie die Männer, die sich wegen einer jüngeren Königin, die sie aufregender fanden, von ihr abgewandt hatten.

Jaenelle musterte sie aufmerksam. "Ja", sagte sie langsam, "er wird so empfinden wie dein Erster Kreis, denn er hat etwas mit ihnen gemeinsam. Er gehört nicht zu dir." "Ich will ihn nicht als Haustier", fauchte Cassidy. Oder als sonst irgendwas, fügte sie im Stillen hinzu. "Sei nicht dumm." Cassidy zitterte, als sie einen Hauch von Mitternacht in Jaenelles Stimme hörte und sich daran erinnerte, mit wem sie sprach. "Verzeih mir, Lady." Jaenelle ging zu den Fenstern hinüber und starrte eine Minute lang hinaus, bevor sie sich wieder zu Cassidy umdrehte. "Eine simple Wahrheit, Schwester", sagte Jaenelle. "Theran Grayhaven gehört nicht zu dir.

Das wird er niemals. Er versteht das noch nicht, doch du wirst es akzeptieren müssen. Als Ersten Begleiter musst du ihn als persönliche Wache und Begleitung bei offiziellen Anlässen betrachten. Irgendwann könnt ihr vielleicht Freunde werden, aber selbst wenn nicht, könnt ihr gut zusammen auf das gemeinsame Ziel hinarbeiten, Dena Nehele wieder aufzubauen. Aber er wird nie im wirklichen Sinne ein Mitglied deines Hofes sein. Erwarte nicht, dass er das wird." Eine seltsame Stille beherrschte den Raum. Seltsam für sie, musste Cassidy zugeben. Hexe musterte sie einfach - und wartete. "Sollen wir jetzt mit den Männern zum Essen gehen?", fragte Jaenelle schließlich. "Oder soll ich dich entschuldigen und Prinz Theran allein nach Dena Nehele zurückschicken?"

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