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Brave - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit Roman von Armentrout, Jennifer L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.02.2019
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Brave - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

Zwar konnte sich Ivy aus der Gewalt des dunklen Fae-Prinzen befreien, doch sie hat sich verändert: Etwas Dunkles und Gefährliches scheint in ihr zu wohnen und die Beziehung zu Ren, dem Mann, den sie liebt, zu zerstören. Ren wiederum würde alles tun, um Ivy von ihrem dunklen Fluch zu befreien. Doch Ivy ist klar, dass sie Ren verlassen muss - zumindest für kurze Zeit -, um sich den Fae ein für alle Mal zu stellen. Denn nur wenn sie den dunklen Prinzen und seine Königin besiegen kann, hat sie eine Chance, ihr Leben zu retten. Und ihre Liebe zu Ren ... Jennifer L. Armentrout hat sich in den USA bereits einen Namen gemacht: Immer wieder stürmt sie mit ihren Romanen - fantastische, realistische und romantische Geschichten für Erwachsene und Jugendliche - die Bestsellerlisten. Ihre Zeit verbringt sie mit Schreiben, Sport und Zombie-Filmen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in West Virginia.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 11.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641232504
    Verlag: Heyne
    Serie: Heyne Bücher 31977
    Originaltitel: Brave - A Wicked Trilogy Book 3
    Größe: 1965 kBytes
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Brave - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

1

Das Zimmer war so dunkel, dass ich nichts als einen schwachen Silberstreifen Mondlicht zwischen den dicken Vorhängen erkennen konnte. Die Luft roch abgestanden. Aber ich wusste, dass ich nicht allein war.

Ich war hier nie allein.

Angestrengt spähte ich in die Dunkelheit. Der kühle Halsring aus Metall schnitt mir in die Haut. Ich befahl meinem Herzen, langsamer zu schlagen, aber das Hämmern wurde stärker, bis meine Brust zu zerspringen drohte.

Ich bekomme keine Luft.

Ich bekomme keine Luft in diesem ...

Etwas näherte sich dem Bett.

Ich sah nichts, aber ich spürte den leisen Luftzug. Mir schlug das Herz bis zum Hals, und jeder Muskel in meinem Körper spannte sich an. Da! Ein Schatten verschluckte den dünnen Streifen Mondlicht.

Er war hier.

O Gott, er war hier, und es gab kein Entkommen. Ich konnte nichts tun. Dies war meine Zukunft, mein Schicksal.

Mein dicker Bauch schmerzte, als ich mich aufsetzte und gegen das Kopfteil des Bettes lehnte. Als plötzlich an der Kette gerissen wurde, fiel ich auf die Seite. Ich hielt mich am Bett fest, aber es nützte nichts. Ich schrie auf, aber der Schrei verlor sich schnell in den Schatten des Zimmers. Ich wurde weggezerrt, aus dem Bett, hin zu ihm. Zu ...

Ich riss die Augen auf, warf mich zur Seite und wäre um ein Haar aus dem Bett gefallen. Im letzten Moment fing ich mich und schnappte nach Luft - frischer Luft, deren Duft mich schwach an einen Herbst im Norden erinnerte.

Fahrig strich ich mir meine Locken aus dem Gesicht und suchte das Zimmer ab, bis ich das Fenster sah. Die Vorhänge waren zurückgezogen, genau so, wie ich sie vor dem Schlafengehen hinterlassen hatte. Mondlicht strömte herein und ergoss sich über das kleine Sofa und den Sitzbereich. Die Umgebung und der Geruch waren vertraut.

Süße Erleichterung durchströmte meine Adern. Trotzdem musste ich mich vergewissern, dass das, was ich gerade erlebt hatte, wirklich ein Albtraum gewesen war und nicht die Realität. Eine Realität, in der der Prinz mich noch immer gefangen hielt. Jener Prinz, der mich unbedingt schwängern wollte, um das Baby aus dieser Verbindung dazu zu benutzen, alle Tore zur Anderwelt aufzureißen.

Langsam legte ich mir eine Hand auf den Bauch.

Definitiv nicht dick.

Definitiv nicht schwanger.

Also bedeutete das, dass ich mich definitiv nicht mit dem Prinzen in jenem Haus befand.

Erneut fuhr ich mir mit zittriger Hand durch meine roten Locken. Es war nur ein Traum gewesen - ein dummer Albtraum. Ich sollte mich daran gewöhnen. Irgendwann würde ich nicht mehr voller Panik erwachen.

Ich musste damit aufhören.

Mein Magen krampfte sich zusammen, als ich tief einatmete. Hunger. Ich hatte Hunger, aber ich schob das Gefühl erfolgreich beiseite. Bisher hatte ich die brennende Leere in meinen Eingeweiden immer gut ignorieren können.

Nachdem ich unsicher den Atem wieder ausgestoßen hatte, ließ ich die Hände aufs Bett fallen und schluckte. Ich war hellwach. Genau wie in der vorigen Nacht ... und in der Nacht davor.

Hinter mir bewegte sich etwas, dann erklang eine tiefe, verschlafene Stimme: "Ivy?"

Mein Rücken versteifte sich. Ich sah mich nicht um, während ich die Beine aus der Decke freistrampelte. Hitze kroch mir in die Wangen. "Tut mir leid. Ich wollte dich nicht wecken."

"Du musst dich nicht entschuldigen." Der Schlaf verschwand aus seiner Stimme, das Bett bewegte sich abermals, und ich wusste, ohne hinzuschauen, dass Ren sich aufsetzte. "Ist alles in Ordnung?"

"Ja." Ich räusperte mich. Er hatte mich das schon eine Million Mal gefragt. Ist alles in Ordnung? Dicht gefolgt von: Geht es dir gut? "Ja. Ich bin bloß ... aufgewacht."

Ein Moment verstrich. "Ich dachte, ich hätte dich schreien gehört."

Verdammt.

Mir wurde noch heißer im Ges

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