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Breakthrough Roman von Grumley, Michael C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.09.2017
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Breakthrough

Manche Rätsel sollten besser ungelöst bleiben ... Im Karibischen Meer muss ein U-Boot von einer Sekunde auf die andere seine Mission abbrechen. Dann verschwindet es spurlos. Die näheren Umstände sind ungeklärt. In seiner Verzweiflung wendet sich Sonderermittler John Clay an die Meeresbiologin Alison Shaw, der das scheinbar Unmögliche gelungen ist: Sie hat einen Weg gefunden, mit Delfinen zu kommunizieren. Clay schickt Alisons Schützlinge los, in der Hoffnung, die hochintelligenten Tiere könnten eine Spur des verschollenen U-Boots finden. Doch was sie auf dem Grund des Ozeans entdecken, wird die Menschheit in ihren Grundfesten für immer erschüttern... Michael C. Grumley arbeitet in der Informationstechnologie in Nordkalifornien, wo er auch mit seiner Familie lebt. Er ist ein begeisterter Leser und träumt seit Jahren davon einen Science-Thriller zu schreiben, der eine einzigartige Geschichte erzählt. Breakthrough ist der Auftakt zur Science-Fiction-Serie von Michael C. Grumley.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 11.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641212049
    Verlag: Heyne
    Serie: Breakthrough 1
    Originaltitel: Breakthrough
    Größe: 1174 kBytes
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Breakthrough

4

Die silberfarbenen Türen öffneten sich, und John Clay trat aus dem übergroßen Aufzug. Er bog scharf nach rechts und stapfte dann den langen weißen Korridor des D-Rings im Pentagon entlang. Von der anderen Seite des Flurs erspähte Admiral Langford Clay und hielt mitten in seiner Unterhaltung mit einem anderen Offizier inne, ging auf ihn zu und drückte ihm eine dicke Akte in die Hand.

"Tut mir leid, Clay." Der Admiral war einen halben Kopf kürzer, hielt sich aber derart aufrecht und bewegte sich so zackig, dass Clay sich des Gefühls nicht erwehren konnte, immer aufschauen zu müssen. Sie waren sich vor einigen Jahren das erste Mal über den Weg gelaufen, als Admiral Langford die Abteilung übernommen hatte. Seit dem Tag war er sein Vorgesetzter.

Clay eilte Langford hinterher, holte auf, öffnete die Akte und überflog die erste Seite. "Ein Computerfehler, Sir?"

"Anscheinend ist etwas mehr an der Geschichte", erwiderte Langford ruhig. "Der Vorfall wurde zuerst als Bug abgeheftet, aber wir können ihn nicht reproduzieren." Er nickte einer Frau zu, die an ihnen vorbeiging. "Das Navigationssystem funktionierte einwandfrei von dem Tag an, an dem sie ausliefen, aber plötzlich, von einer Sekunde auf die andere, sind sie fünfzehn Seemeilen vom Kurs abgekommen."

Clay versuchte mit ihm mitzuhalten, während er weiter durch die Akte blätterte, die aus nichts weiter als beliebigem Computercode zu bestehen schien. "Eine Abweichung in eine andere Richtung?"

"Nein, die Richtung hat sich nicht verändert. Der gleiche Kurs, nur fünfzehn Seemeilen weiter." Langford konnte zusehen, wie das Problem sich in Clays Kopf einnistete. Clay war einer der besten Analytiker, die ihm je untergekommen waren. Er besaß ein Gedächtnis wie ein Elefant. Langford hatte nie auch nur ein Wort wiederholen müssen.

"Hört sich an, als ob wir ein Abdriften oder Querströmungen ausschließen könnten. Im Falle eines der älteren U-Boote könnte man es auf die Motoren schieben, aber die neue Baureihe benutzt unter anderem auch GPS -Daten, um die Geschwindigkeit zu bestimmen. Gab es Probleme mit den Satelliten?"

Sie bogen ab und gingen einen weiteren Korridor entlang, der mit den Bildern ehemaliger Offiziere geschmückt war. "Habe ich zuerst auch gedacht, aber das war bisher der einzige derartige Vorfall."

Clay redete weiter, ohne sich dessen bewusst zu sein. "Sämtliche Daten sind semi-synchron. Ein GPS -Empfänger meldet sich niemals sechsmal beim gleichen Signal an, was heißt, dass sie mittlerweile ..."

"... Teil der anderen Datensets sind." Langford holte eine Sicherheitskarte hervor und zog sie durch den Schlitz eines Lesegeräts neben einer Metalltür, auf der in großen Buchstaben DNI geschrieben stand. "Wir haben sämtliche von der Alabama benutzten Datensets identifiziert und den Output der ganzen Woche einzeln überprüft. Nichts." Langford öffnete die große Tür. "Wie war der Urlaub?"

"Kurz, Sir."

"Ich werde sehen, was ich für Sie tun kann."

Das DNI , das Department of Naval Investigations, war groß und nahm einen beträchtlichen Teil des ersten Stockwerks der Ringe A bis E im Westflügel des Gebäudes ein. Es bestand aus mehreren Hundert Mitarbeitern, von denen die meisten auf rechtliche oder Personalangelegenheiten spezialisiert waren. Die Abteilung wuchs ständig - ein Resultat der Politik der letzten Jahre, in denen das Militär seine Schwierigkeiten gehabt hatte, sich den neuen Herausforderungen und Erwartungen des einundzwanzigsten Jahrhunderts zu stellen. Neben den Juristen und den Personalern war die Technikabteilung relativ übersichtlich. Und Clays Team war noch einmal ein gehöriges Stück kleiner. Elektronik und Signaltechnik war ein Spezialgebiet, von dem nur sehr wenige Menschen genügend Ahnung hatten, geschweige denn Interesse daran zeigten. Selbst die hohen Tiere, die oft zu den größten Verfechtern

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