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Breeds - Aidens Rache Aidens Rache von Leigh, Lora (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.07.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Breeds - Aidens Rache

Vor sechs Jahren konnte der Wolf-Breed Aiden aus einem geheimen Labor der menschlichen Wissenschaftler fliehen. Noch schlimmer als die Folter, die er dort über sich ergehen lassen musste, war der Verrat der Frau, die ihm als Einzige das Gefühl gegeben hatte, mehr als ein Tier zu sein. Nur der Gedanke an Vergeltung hat ihn weiterleben lassen. Doch als Charity nun wieder vor ihm steht, ist Rache das letzte, woran er denken kann ... Lora Leigh lebt mit ihrer Familie in Kentucky. Mit ihren erotischen Liebesromanen hat sie sowohl im Bereich der Romantic Fantasy als auch des Romantic Thrill eine große Leserschaft gewonnen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 14.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736301832
    Verlag: LYX
    Serie: Breeds Bd.10
    Originaltitel: Aiden's Charity
    Größe: 998 kBytes
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Breeds - Aidens Rache

Prolog

Breeds-Versuchslabor, Mexiko

Jahrelang war es ihm gelungen, sie zu täuschen. Er hatte seine Sexualität gezügelt, seine Sehnsüchte, die automatische Anziehung zur Schönheit und Anmut der weiblichen Gestalt. Er hatte ihren Drogen widerstanden, die dafür geschaffen waren, sein Glied steif und das sexuelle Training leichter für die Frauen und die Wissenschaftler zu machen. Er hatte nie eine Erektion zugelassen, um irgendeinen von ihnen zufriedenzustellen. Er verspürte nicht das geringste Verlangen, weder körperlich noch mental, egal, ob mit Drogen oder ohne - bis er sie sah. Bis zu jenem Tag, an dem sie die neue Labortechnikerin vorstellten.

Sie war jung. So klein und zierlich wie keine andere, die er je gesehen hatte. Das lange, dunkelblonde Haar fiel ihr wie Seide über den Rücken, und ihre großen braunen Augen beobachteten argwöhnisch die Zellen, als fürchte sie, dass jeden Augenblick gefräßige Bestien ausbrechen könnten.

Zuerst hatte ihre Reaktion ihn amüsiert. Doch im Laufe des Jahres schlug sie ihm aufs Gewissen und aufs Gemüt. Und er konnte nicht aufhören, sie zu beobachten und sich nach ihr zu sehnen. Doch er kannte den Weg, auf den man sich begab, wenn man derartige Gefühle offen zeigte. Und mit der Zeit wurde sein Zorn immer größer. Auf die Wissenschaftler, die Wärter, auf das Leben, das zu leben sie gezwungen waren, all das gärte in ihm wie eine eiternde Wunde.

Das Tier in ihm heulte vor Wut auf. Der Drang, zu überleben und um einen Tag mehr zu kämpfen, war wie ein Dämon, der seinen Trotz gegenüber den Drogen und den Tests auf die Probe stellen wollte. Doch etwas, das noch animalischer war, ein Wissen, so elementar und tief sitzend, dass er dessen Quelle nicht ergründen konnte, warnte ihn vor den Gefahren, die noch kommen würden. Warnte ihn vor der Bedrohung, die von einer ganz bestimmten Frau ausging.

An jenem Tag beobachtete er sie insgeheim, während sich die neue Droge in seinem Organismus ausbreitete. Das neue Potenzmittel. Ein starkes diesmal, und es erforderte seine ganze Konzentration, seine Erektion mit aller Gewalt zu unterdrücken. Innerlich heulte er vor Wut auf. Die Gefangenschaft war schon schlimm genug, der ständige Drill zur Tötungsmaschine. Die Drogen und die Experimente lasteten schwer auf ihnen allen, aber die Wut, die in ihm aufstieg, war noch viel schlimmer. Sie war sogar noch schwerer zu zügeln als die Drogen oder sein Verlangen nach dieser einen Frau.

Der Zorn wurde immer mehr zu einem Teil seiner Seele, und das so sehr, dass es Augenblicke gab, in denen Aiden ihn selbst fürchtete. Dieser Zorn konnte zu einer Gefahr für das gesamte Rudel werden. Sollte er es wagen, einen Wärter oder einen der Wissenschaftler anzugreifen, dann käme die Bestrafung nicht nur über ihn, sondern über das gesamte Rudel. Und diesen Gedanken fand er beängstigender als jeden anderen.

Während der Zorn in ihm immer stärker wurde, fiel ihm auf, dass Charity ihn öfter beobachtete. Nach mehr als einem Jahr im Labor fühlte sie sich ungezwungener in Gegenwart der Breeds. Sie plauderte mit seiner Schwester Faith. Lachte über allen möglichen Mädchenkram, den sie Faith in den Kopf setzen konnte. Als bräuchte seine Schwester einen Grund für Hoffnung in dem jämmerlichen Leben, das sie führten. Wenn sie nicht einen Weg fanden, zu entkommen, würden sie am Ende alle sterben. Wenn nicht auf einer der perversen Missionen, auf die man sie schickte, dann ganz banal durch die Kugeln ihrer Wärter. Es war schon einmal geschehen, und er war sich sicher, dass es wieder geschehen würde.

"Aiden?" Jetzt näherte sie sich vorsichtig seiner Zelle. Ihre dunklen Augen blickten besorgt, und ihre Miene war ernst. "Dr. Bainesmith will, dass du der Frau bald zu Diensten bist."

Mitgefühl und noch etwas anderes standen in ihrem Blick. Er knurrte, ein tiefer Laut der Warnung, der sie zusammenzucken ließ. Nervös kaute sie auf ihrer Lippe.

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