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Breeds - Jacobs Sehnsucht Jacobs Sehnsucht von Leigh, Lora (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.01.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Breeds - Jacobs Sehnsucht

Vor sechs Jahren wurde Faith von ihrem Geliebten Jacob verlassen, nun erhält sie den Auftrag, den Breed zu suchen. Obwohl sie sich geschworen hat, nicht noch einmal seiner sinnlichen Anziehungskraft zu erliegen, lodert das Feuer der Leidenschaft mit unverminderter Kraft, als sie einander wiederbegegnen. Doch dann kommt es zu einem Anschlag auf Faith, und sie braucht Jacobs Hilfe, um zu überleben. Lora Leigh lebt mit ihrer Familie in Kentucky. Mit ihren erotischen Liebesromanen hat sie sowohl im Bereich der Romantic Fantasy als auch des Romantic Thrill eine große Leserschaft gewonnen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 14.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802599781
    Verlag: LYX
    Serie: Breeds Bd.9
    Originaltitel: Jacob's Faith
    Größe: 641 kBytes
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Breeds - Jacobs Sehnsucht

Prolog

Irgendwo in der näheren Zukunft

Breeds-Versuchslabor, Mexiko

Jacob kam aus der kleinen Dusche, die zu seiner Zelle gehörte, ein Handtuch um die Taille geschlungen, in der Hand ein anderes, mit dem er sein langes Haar trocknete. Das heiße Wasser hatte die vom täglichen Training strapazierten Muskeln gelockert. Doch die unbestimmte Vorahnung, die ihn schon seit Tagen erfüllte, konnte seine Anspannung nicht lindern.

Das Gefühl pochte in seinen Eingeweiden und löste eine Beklemmung in ihm aus. Der kalte Hauch einer Warnung schien sein ganzes Dasein zu durchdringen, und er konnte ihn nicht abschütteln. Es war ungewöhnlich, dass sein sechster Sinn sich derart nachdrücklich zu Wort meldete, wenn er sich nicht gerade auf einer der blutigen Missionen des Councils befand. Normalerweise verhielt sich seine hochsensible Fähigkeit, Gefahr zu wittern, ruhig, solange er im Labor eingesperrt war. Doch jetzt ließ sie ihm die Brust eng werden und jagte ihm einen Schauer der Warnung über den Rücken.

Dieser hoch entwickelte sechste Sinn war etwas, das er sorgfältig geheim hielt. Mit jedem Monat wurden die Vorahnungen stärker, und die Entwicklung ursprünglich latenter Fähigkeiten rückte immer mehr in sein Bewusstsein, auf eine Weise, die ihn ständig aus dem Gleichgewicht brachte. Es wäre nicht gut, wenn seine Schöpfer davon wüssten. Die Weiterentwicklung eines außergewöhnlichen Sinnes konnte durchaus zum letzten Sargnagel für die Wolf-Breeds werden. Ein Leben als genetisches Experiment war schon hart genug, und Jacob würde es vorziehen, wenn es nicht noch härter werden würde.

Wenn es so weiterging wie bisher, würde man sie ohnehin beseitigen, noch bevor das Jahr vorüber war. Trotz all der Jahre blutiger Drills und grausamer Lebensbedingungen hatten die Breeds nicht die Gefühle von Hass und blutdürstiger Grausamkeit entwickelt, die ihre Schöpfer sich erhofft hatten. Abgesehen von den Gefühlen ihren Schöpfern gegenüber. Jeder Breed in diesen Zellen würde den Mitgliedern des Councils, den Wissenschaftlern und Soldaten, die hier ihre abartige Macht ausübten, die Kehle herausreißen, bekäme er die Chance dazu.

Beim Gedanken an seine Wärter hallte ein lautloses Knurren in seinem Kopf, als er seine kleine Zelle betrat. Doch kaum hatte er die Schwelle des Badezimmers übertreten, blieb er wie angewurzelt stehen. Er hob den Kopf, und seine Nasenflügel weiteten sich beim Anblick der wütenden jungen Frau, die auf der dicken Matratze in der Ecke seiner Zelle saß. Diese Frau sollte nicht hier sein.

Einen Augenblick lang loderte Verlangen in ihm auf, stechend und unvermittelt. Ein besitzergreifender Instinkt, den er unbedingt hinter einer Maske der Gleichgültigkeit verbergen wollte. Doch mit jedem Tag fiel es ihm schwerer, die animalischen Instinkte zu verstecken, die jedes Mal um ihre Vorherrschaft kämpften, wenn er sich in ihrer Nähe befand.

Zorn erfüllte sein Herz, als sich diese Erkenntnis in seinen Verstand brannte. Der Tag, dessen Kommen er gefürchtet und dem er zu entgehen gehofft hatte, war nun da. Er warf einen Blick durch die gläserne Trennwand, die seine Zelle von der seines Rudelführers trennte. Wolfe erwiderte seinen Blick, und Jacob erkannte Besorgnis und Zorn in dessen wütenden Augen.

Wolfe, der Rudelführer der kleinen Gruppe Wolf-Breeds, schickte ihm mit seinem verschlossenen und düsteren Blick eine lautlose Warnung. Dann sah Jacob nach links zu Aiden, der an der gegenüberliegenden Wand seiner eigenen Zelle lehnte, mit stoischer Miene und Wut in den grauen Augen. Die Frau in Jacobs Zelle war von derselben Frau geboren worden wie Aiden. Die beiden waren mehr als nur Rudelgefährten, sie waren Blutsgeschwister. Eine Beziehung, die Aiden ernst nahm. Auf seinem Rücken trug er mehr als nur eine Narbe von Vorfällen, bei denen er seine Schwester vor den Grausamkeiten der Soldaten im Labor beschützt hatte.

Jacob richtete

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