text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Breeds - Kiowas Verhängnis Kiowas Verhängnis von Leigh, Lora (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.12.2014
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Breeds - Kiowas Verhängnis

Der Bodyguard Kiowa, der Koyotenblut in sich trägt, soll auf die Tochter des amerikanischen Präsidenten aufpassen. Aber dann wird die hübsche Amanda von politischen Gegnern ihres Vaters entführt, und Kiowa muss sie befreien. Nie hätte er geglaubt, dass eine Frau eine solch tiefe Leidenschaft in ihm wachrufen könnte. Doch solange Amanda unter seinem Schutz steht, kann er es nicht wagen, ihr seine Gefühle zu zeigen. Außerdem enthält dieser Breeds-Band die packende Kurzgeschichte 'Breeds - Lyras Leidenschaft': Ein Verbrechen bringt Lyra und Tarek zufällig zusammen und entfacht das Feuer der Leidenschaft zwischen den beiden Nachbarn. Doch in Tarek regt sich damit auch seine wahre Natur, von der Lyra nicht sicher ist, ob sie sie zähmen kann. Lora Leigh lebt mit ihrer Familie in Kentucky. Mit ihren erotischen Liebesromanen hat sie sowohl im Bereich der Romantic Fantasy als auch des Romantic Thrill eine große Leserschaft gewonnen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 04.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802596841
    Verlag: LYX
    Serie: Breeds Bd. 5
    Originaltitel: Soul Deep (Original Bd. 05)
    Größe: 668 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Breeds - Kiowas Verhängnis

2

Halloween. Süßes, sonst gibt's Saures. Partys, Geister und Kobolde. Amanda liebte es.

Lachend stand sie in der Tür, verteilte Süßigkeiten an maskierte Kinder, machte Bemerkungen über Kostüme und lobte pausbäckige kleine Monster für die Kreationen, die deren Eltern für sie erfunden hatten.

Die Luft war kühl und frisch, ein fröhlicher Herbstabend. Sie liebte alles an Halloween. Es war der einzige Anlass, zu dem sie nicht bei ihrem Vater zu Hause erscheinen und artig Konversation mit langweiligen Politikern und alternden Don Juans machen musste. Sie konnte zu Hause bleiben, sich entspannen, einen Film ansehen und die Freude in den Augen der Kinder genießen, die vor ihrer Haustür erschienen, um sich die Süßigkeiten zu holen, die sie besorgt hatte.

Das rote Dämoninnenkostüm, das sie trug, bescherte ihr eine Menge interessierter Blicke seitens der Männer, war jedoch nicht zu freizügig für nette Unterhaltungen mit den Müttern. Das Kleid war zwar dünn, aber nicht transparent und floss von ihrer Taille in einer Wolke roter Perfektion über ihre Hüften. Das eng anliegende Mieder wurde unter ihren Brüsten geschnürt, die von leichtem Voilestoff verhüllt wurden. Das lange braune Haar fiel offen bis zur Taille hinab, und auf dem Kopf trug sie kleine rote Hörner.

Es war ihr Standardkostüm für Halloween, wenn sie Süßigkeiten verteilte. Sie fühlte sich sexy, lebendig und unabhängig darin. Dieses Jahr ganz besonders. Ihr erstes offizielles Jahr fernab der Einschränkungen durch ihre Familie. Zumindest größtenteils.

"Hi, Miss Marion." Kylie Brock kam die Stufen heraufgehüpft und präsentierte mit einem Zahnlückenlächeln ihr kleines Teufelskostüm. "Ich sehe genauso aus wie Sie."

Amanda warf einen Blick auf die Mutter. Tammy Brock war eine gertenschlanke, aufstrebende junge Anwältin, die ein paar Häuser weiter wohnte. Mit lachenden blauen Augen und einem ironischen Lächeln betrachtete die Frau ihre Tochter und verdrehte die Augen.

"Das tust du tatsächlich, Kylie." Amanda ging in die Knie auf Augenhöhe zu der Kleinen und legte eine Handvoll Süßigkeiten in deren geöffneten Beutel. "Hast du heute Abend auch alle heftig erschreckt und genug Süßigkeiten bekommen?"

Die Kleine spähte auf Amandas Scheitel und seufzte tief.

"Oh ja. Ich habe jede Menge Süßes. Aber Mami konnte keine solchen Hörner wie diese für mich finden."

Amanda hatte das Kostüm gestern in der Schule zur Halloweenparty getragen, und die Kinder waren begeistert von ihrem Outfit gewesen. Ganz besonders von den Hörnern.

"Sie hat keine gefunden?" Amanda streckte die Hand aus und richtete die speziell angefertigten Hörner, die sie mit ihrer Schwester beim Shoppen in New York in einem ungewöhnlichen kleinen Geschenkeladen gefunden hatte.

"Ich habe überall gesucht." Tammy Brock lachte. "Sogar in Kostümläden. Die müssen mich für verrückt gehalten haben."

Amanda stimmte in ihr Lachen ein.

"Ich verrate dir etwas: Ich habe mehrere Paare gekauft." Sie nahm die Hörner ab und befestigte die kleinen Kämme, an denen sie angebracht waren, in Kylies roter Perücke.

Die Kleine machte große Augen, und ihr blasses Gesicht rötete sich vor Freude.

"Die sind für mich?", fragte sie ganz erstaunt, und ihre grauen Augen glänzten vor Glück. "Nur für mich?"

"Nur für dich." Amanda lächelte und ließ sich von dem aufgeregten Kind umarmen, dessen Mutter sie dankbar ansah.

"Danke, Amanda", flüsterte sie, während Kylie die Stufen hinabhüpfte, um ihren Freunden ihren Schatz zu zeigen. "Damit hast du ihr eine Riesenfreude gemacht."

"Wie geht es ihr denn so?" Vor einem Jahr war bei Kylie eine seltene Blutkrankheit diagnostiziert worden, und die Zeit seitdem war hart gewesen, für sie und ihre Eltern.

"Es gibt gute und schlechte Tage", seufzte Tammy. "Ich wollte sie heute Abend fast nicht rauslassen, aber sie hat sich so darauf gefreut."

A

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen