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Breeds - Mercurys Kampf von Leigh, Lora (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.10.2017
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Breeds - Mercurys Kampf

Kann er noch einmal lieben? Mercury Warrant ist der perfekte Breed, Mann und Löwe zugleich. Aber als seine Gefährtin stirbt, verliert Mercury die Kontrolle über sein Tier. Er kann sein Leben nur retten, indem er den Löwen in sich an die Kette legt und seine animalische Seite komplett ausblendet. Über die Jahre hat er sich mit einem Leben ohne wahre Verbundenheit arrangiert. Doch da taucht Ria Rodriquez in Sanctuary auf und stellt seine Welt auf den Kopf ... 'Knisternde Erotik, Spannung und tolle Charaktere. Suchtgefahr!' Lovelybooks Lora Leigh lebt mit ihrer Familie in Kentucky. Mit ihren erotischen Liebesromanen hat sie sowohl im Bereich der Romantic Fantasy als auch des Romantic Thrill eine große Leserschaft gewonnen. Weitere Informationen unter: www.loraleigh.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 462
    Erscheinungsdatum: 26.10.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736306271
    Verlag: LYX
    Serie: Breeds .12
    Originaltitel: Mercury's War
    Größe: 1621 kBytes
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Breeds - Mercurys Kampf

Prolog

BUFFALO GAP, VIRGINIA

BASIS DER BREEDS: SANCTUARY

Er war eine Bestie, ein Tier. Er war eine Schöpfung, eine Mischung aus Mann und Löwe, und das Tier war in ihm gefangen. Mächtig und stark. Die Fähigkeit zu rennen, zu jagen, den Feind im Wind zu wittern und in der Brise zu schmecken, lag in Ketten, im finstersten Winkel seines Unterbewusstseins.

Was war gerecht daran, dass es eingesperrt war?, brüllte das Tier. Dem Mann stand es frei, durch das Land zu streifen, doch das Tier musste sich verbergen. Es blickte durch die Augen des Mannes, das Blut pulsierte durch seinen Körper, doch es war gefesselt, gezügelt für alle Zeit.

Aber langsam wurde es stärker. Das Serum, das es im Zaum hielt, hatte seine Wirkung verloren; die Jahre der Freiheit, die der Mann kennengelernt hatte, das trügerische Gefühl von Sicherheit, das er entwickelt hatte, würden dem Geschöpf, das sich in ihm verbarg, helfen.

Das Tier wartete. Schlich umher. Brüllte in Albträumen auf, während es darauf wartete, dass seine Zeit kam. Der Mann war überzeugt, die Kontrolle zu haben. Er war sicher, dass das Serum, das ihm die Wissenschaftler in jenem Labor verabreicht hatten, und seine eigene Beherrschung das Tier, das so vehement ums Überleben kämpfte, getötet hatten.

Doch das Tier war nicht tot. Es war nie fort gewesen. Eine Weile hatte es geschlafen. Ein erzwungener Schlaf. Ein Schlaf, der den wachsenden Zorn genährt hatte, und nun war es erwacht. Es war erwacht und bereit, sich mit seinen Klauen zu befreien.

Doch es war auch geduldig, so dachte das Tier. Es konnte abwarten, bis der Mann es freiließ. Es war Teil des Mannes, Teil dessen, wer und was er war. Und schon bald würde der Mann das Tier freilassen. Sobald es stark genug war. Es war müde. Die Versuche, es zu zu töten, waren beinahe erfolgreich gewesen. Und es hatte nur überleben können, indem es sich so weit in das tiefste Unterbewusstsein des Mannes zurückgezogen hatte, dass selbst seine wesentlichsten Züge verborgen blieben.

Doch als es wieder aufsteigen wollte, hatte das Serum eine undurchdringliche Festung aus Gitterstäben errichtet, die sich in das Tier drückten. Sie trieben Stachel in seine Seele und erfüllten es mit Schmerz. Und sie schwächten es. Sie schwächten es so sicher, wie eine tödliche Wunde den Mann das Leben gekostet hätte .

Und der Mann blieb wachsam. Er hatte keinen Grund, seinem Herzen freien Lauf zu lassen oder seine Seele zu öffnen. Denn der Mann glaubte seine Seele verloren. Nur das Tier wusste es besser. Und das Tier wartete ... Wartete darauf, dass der Mann seine Seele wiederfand.

"Sind die Tests fertig?" Jonas betrat das kleine Labor, Jackal gleich hinter ihm. Verdammtes Sicherheitspersonal. Callan hatte Befehl gegeben, dass Jonas, jetzt wo dessen eigene Leute Vanderales hochgeschätzte Sekretärin schützten, einen Leibwächter haben müsse. Und dann auch noch einen menschlichen. Bloß gut, dass er wenigstens in der Lage war, mit dem Mann auszukommen.

Er starrte Elyiana Morreys Rücken an, als die sich versteifte und die Hand an ihren Nacken hob. Die Muskeln unter ihrem weißen Labormantel spannten sich an, und der Duft ihrer Verärgerung begann sie einzuhüllen.

So verhielt sie sich häufig in letzter Zeit. Sobald er dazu kam, würde er sie daran erinnern, wer hier der Boss war. Er hatte nicht die Zeit, sich Machtspielchen mit ihr zu liefern.

"Ich habe die Tests beendet." Sie nahm eine Akte, drehte sich um und ging zu dem Tresen neben ihm, wo sie die Akte hinknallte und sich wieder dem zuwandte, woran auch immer sie zuvor gearbeitet hatte. Sie ignorierte sowohl ihn als auch seinen Leibwächter Jackal vollkommen.

Schweige

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