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Breeds - Tanners Begehren Tanners Begehren von Leigh, Lora (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.05.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Breeds - Tanners Begehren

Um sich an seinem Erzfeind zu rächen, entführt der Breed Tanner die Tochter eines Generals, der für zahlreiche Gräueltaten an den Breeds verantwortlich ist. Nie hätte er damit gerechnet, dass er sich in sie verlieben könnte. Doch die hübsche Scheme entfacht ein Verlangen in ihm, das er nicht kontrollieren kann. Als Tanner erfährt, dass Scheme durch die Machenschaften ihres Vaters in höchster Gefahr schwebt, setzt er alles daran, sie zu beschützen. Lora Leigh lebt mit ihrer Familie in Kentucky. Mit ihren erotischen Liebesromanen hat sie sowohl im Bereich der Romantic Fantasy als auch des Romantic Thrill eine große Leserschaft gewonnen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 07.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802598180
    Verlag: LYX
    Serie: Breeds Bd.8
    Originaltitel: Tanner's Sheme
    Größe: 773 kBytes
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Breeds - Tanners Begehren

Prolog

General Cyrus Tallant saß in seinem Büro. Nur die Lampe auf seinem Schreibtisch spendete ihm Licht, als er mit Tränen in den Augen das Bild in seinen Händen betrachtete.

Seine Tochter. Seine kleine Intrigantin.

Seine Lippen verzogen sich zu einem traurigen Lächeln, als er an ihren Namen dachte: Scheme - Intrige. Natürlich war es seine Idee gewesen, ihr diesen Namen zu geben. Es hatte gar keine Alternative gegeben: In dem Augenblick, da er ihren winzigen Körper in seinen Armen gehalten hatte, war ihm klar gewesen, dass aus ihr einmal eine kleine Manipulantin werden würde.

Und er war stolz gewesen: auf ihre schokoladenbraunen Augen, ihr dichtes schwarzes Haar, die Art, wie sie zu ihm aufsah, als würde sie sich fragen, wie sie diesen Mann wohl zu ihrem Nutzen einsetzen könnte - selbst damals schon.

Ein tränenersticktes Kichern drang leise durch das Büro. Sie war immer ein helles Köpfchen gewesen, berechnend so wie er - und wie ihre Mutter. Leider Gottes ähnelte sie ihrer Mutter vielleicht ein bisschen zu sehr.

Die liebe Dorothy. Sie hatte ein Komplott gegen ihn geschmiedet und diesen widerwärtigen Breeds zur Flucht verholfen. Und nun quälten ihn Callan Lyons und das kleine Rudel, das er anführte. Dorothy hatte ihnen bei der Flucht und der Zerstörung des Labors in New Mexico geholfen; damals war Scheme kaum zehn Jahre alt gewesen.

Er hätte damals schon wissen müssen, dass Dorothys plötzliche Skrupel sein Kind korrumpiert hatten. Dorothy hatte viel Zeit mit Scheme verbracht und eine Beziehung zu ihr aufgebaut, wie sie nur zwischen Mutter und Tochter möglich war. Er hätte ahnen müssen, dass seine Tochter den Mangel an mentaler Stärke geerbt hatte, die nun einmal notwendig war, um zu tun, was getan werden musste - um die Breeds zum Gehorsam gegenüber ihren Herrn und Meistern zu zwingen.

Und jetzt führte sein heiß geliebtes Kind Dorothys Vermächtnis fort.

Er wischte die Träne fort, die ihm langsam übers Gesicht lief.

Scheme wollte ihn vernichten. Und falls es ihr gelang, tatsächlich Jonas Wyatt zu kontaktieren, würde sie ihn vernichten. Das durfte er nicht zulassen. Er durfte nicht zulassen, dass sie sich zu den Kreaturen flüchtete, denen sie offensichtlich jahrelang geholfen hatte.

Dabei war ihm das Glück zu Hilfe gekommen, und es war ihm gelungen, Wyatt aus Washington fortzulocken. Nun musste er sich nur noch um seine Tochter kümmern.

Er musste sie töten.

Er ließ den Blick durch sein Büro schweifen. Er hätte sich darum kümmern sollen, bevor sie zu der Party aufgebrochen war, auf der sie ihn verraten wollte, aber er hatte einfach nicht die Kraft dazu gefunden.

Er konnte sie nicht in ihrem Zuhause töten, wo sie aufgewachsen war, wo er mit ihr gespielt hatte, als sie ein Kind gewesen war, wo er mit ihr gelacht hatte - vor der Zeit, die sie auf der Akademie verbracht hatte.

Er konnte ihr Blut nicht in dem Haus vergießen, in dem sie zur Welt gekommen war. Das wäre nicht richtig gewesen.

Er hob den Kopf und blickte über den Schreibtisch hinweg den Mann an, der dort noch immer auf seine Befehle wartete.

Chazzon St. Marks war ein hervorragender Killer; leise und unsichtbar. Er hinterließ nie Spuren und befolgte immer seine Befehle. Einen besseren Killer konnte man sich nicht wünschen.

Und wegen dieses Mannes hasste seine Tochter ihn abgrundtief. Vielleicht war es ein Fehler gewesen, grübelte er im Stillen, als er Chaz vor Jahren befohlen hatte, ihr Liebhaber zu werden, das Herz seiner Tochter zu erobern und ihre Geheimnisse herauszufinden.

Chaz hatte nicht viel in Erfahrung gebracht, außer dass Scheme Cyrus verdächtigte, ihre Mutter ermordet zu haben, und dass sie bedauerte, ohne den Einfluss dieser Schlampe aufgewachsen zu sein. Und sie hatte Chaz anvertraut, dass sie von einem Leben weit weg von ihrem Vater träumte.

Und dann

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