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Chagrans Thron - Band 2 von Stöckler, Tatjana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2016
  • Verlag: Eridanus Verlag
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Chagrans Thron - Band 2

Es herrscht Krieg im Universum Sam, Weltraumpiratin und Urenkelin des Tyrannen Chagran VII., will endlich für Frieden in der Galaxis sorgen und die Schuld ihrer Familie gegenüber den ehemaligen Sklavenvölkern begleichen. Doch ein Ende des blutigen Konflikts ist noch lange nicht in Sicht. Als Sams Heimatplanet Cyrrion angegriffen wird und ihre Freunde in Gefahr sind, kann nicht einmal mehr die technologische Überlegenheit ihrer Raumschiffe noch etwas ausrichten. In all dem Chaos bemerkt offenbar niemand, dass die heimtückischen Wraps ein Sternensystem nach dem anderen unterwandern und erobern. Es scheint, als könne nur noch der mächtige Herrscher des Rikanischen Reiches helfen, Rardons Vater ... Band 2 der Sternensaga um Sam und Rardon.

Nachdem Tatjana Stöckler im Alter von acht Jahren die Kinderabteilung der Stadtbibliothek ausgelesen hatte, schlich sie zu den Büchern für Erwachsene und biss sich in der Ecke für Sciencefiction fest. Dieser Leidenschaft schuldet sie auch ihre wissenschaftliche Ausbildung und dass sie sich einen Informatiker zum Mann suchte, sogar den Wohnort in der Nähe der europäischen Weltraumzentrale in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dennoch liegt der Schwerpunkt ihrer Romane nicht auf der Technik der Zukunft, sondern sie fühlt sich in die Charaktere von Menschen und Aliens ein, verknüpft Vergangenheit und Zukunft zu einem Erlebnis für den Leser. Vielseitigkeit zeigt sie in ihren erfolgreichen Veröffentlichungen, die sie zu einer festen Größe im Genre der Historischen Romane gemacht haben, wobei sie sich auch andere Literaturgattungen vom Liebesroman bis zum Horror aneignet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 270
    Erscheinungsdatum: 01.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783946348054
    Verlag: Eridanus Verlag
    Größe: 482 kBytes
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Chagrans Thron - Band 2

Das Kreischen des Alarms riss Ike aus dem Schlaf. Neben ihm fuhr Wally hoch. "Ein Angriff!", rief sie. "Unwahrscheinlich. Eher ist irgendwo die Decke eingebrochen", beruhigte er sie. Die kleine Tilly rieb sich die Augen und begann zu weinen, Wally zog sie an sich und tröstete sie. Ike hob ihre Zwillingsschwester Tara von seiner Brust und legte sie ihrer Mutter in den anderen Arm, bevor er aus dem Bett sprang und seiner Familie ein aufmunterndes Lächeln schenkte. "Bin gleich wieder da!" Erst außerhalb des Schlafzimmers verdüsterte sich die Miene des Tartanen, er hetzte zum nächsten Paneel. Was auch immer den Alarm ausgelöst hatte, es konnte schlimm sein. Vielleicht hatte es Leben gekostet. Noch bevor er sich in die Biotronik vertiefen konnte, empfing er Porgons aufgeregte Impulse. Ganz ruhig, sendete Ike ihm, ich kümmere mich darum. Der Drakulonier versuchte nicht einmal, etwas zu erklären, er schickte nur Bilder. Das ermöglichte eine wesentlich schnellere Kommunikation. Ike sah die Schilde um Cyrrion aufleuchten und spürte, wie sich der Gefechtsschirm aufbaute. Die Kommunikation erlosch. Porgon signalisierte, dass die nächsten Bilder aus der Vergangenheit stammten, von der Außenortung, die den Raum um Cyrrion überwachte. Drei Schiffe näherten sich mit Angriffsgeschwindigkeit und eröffneten gleichzeitig das Feuer. Ike markierte das Bild und verknüpfte sich mit der Biotronik. "Identifiziere die Schiffe!" Er hatte laut gesprochen, jahrelange Gewohnheit als Raumschiffkommandant, genauso wie die Aufregung, die seine Herzen schneller schlagen ließ. Dabei hatte er absolut nichts zu befürchten. Was auch immer dort draußen auf sie schoss, wusste nicht, dass seine Energie nicht ausreichen würde, die Schilde um Cyrrion auch nur anzukratzen. Sie speisten sich direkt aus dem Strahlungsspektrum der Sonne, die zu allem Überfluss am heftigsten mehrdimensional emittierte. Nur eine Supernova konnte den Planeten gefährden, und auch nur, wenn niemand rechtzeitig genug alle verbliebenen Energien für einen Dimensionssprung einsetzte. Nein, Cyrrion passierte nichts. Sorgen machte Ike sich nur um die Schiffe, die Cyrrion anfliegen wollten. Der Satellit, von dem aus die Bilder der Angreifer hereinkamen, dürfte mittlerweile nicht mehr existieren. Ike hoffte, dass sich auch jeder, der seine Warnung nicht gehört hatte, vorsichtig verhielt. Noch einmal versicherte Ike sich, dass keinerlei Gefahr drohte, dann ging er zu Wally zurück. Ohne die Kinder erneut zu wecken, legte er sich zu ihr und berichtete, was geschehen war. "Damit wäre wohl das Geheimnis um die Position Cyrrions gelüftet", flüsterte sie. "Sollen sie sich die Hörner abstoßen", meinte Ike und schloss die Augen. Ganz konnte er die Sorge nicht verstecken, dass dieser Lernprozess lange dauern mochte.

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