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Chicagoland Vampires - Von Biss zu Biss von Neill, Chloe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Chicagoland Vampires - Von Biss zu Biss

Merit und Ethan brauchen dringend etwas Zweisamkeit - weitab von den Sorgen um Haus Cadogan wollen sie entspannen, doch der Ärger ist ihnen dicht auf den Fersen. Ein romantisches Stelldichein zwischen den beiden Verliebten wird abrupt gestört: Als eine befreundete Vampirin blutüberströmt in der Tür steht und behauptet, ihren Formwandler-Ehemann umgebracht zu haben, ist die leidenschaftliche Stimmung wie fortgeblasen. Schnell wird Merit und Ethan klar, dass der Ort, an dem sie dem Alltag entfliehen wollten, der Schauplatz eines Krieges zwischen Blutsaugern und Gestaltwandlern ist. Nun wurde frisches Blut vergossen, und die beiden müssen schnell herausfinden, wer für den Mord verantwortlich ist, ehe die Hölle losbricht - (ca. 100 Seiten)

Chloe Neill ist im Süden der USA aufgewachsen. Mit der Chicagoland-Vampires-Serie hat sie einen internationalen Erfolg gelandet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 01.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736300941
    Verlag: LYX
    Übersetzt von: Übersetzung: Aubron-Bülles, Marcel
    Größe: 795kBytes
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Chicagoland Vampires - Von Biss zu Biss

1

Die Welt lag tief unter uns im Dunkeln. Städte hoben sich in leuchtenden Mustern von der Ebene ab wie elektrische Schaltkreise, die auf eine schwarze Leinwand gemalt worden waren.

"Wir leben in einer wunderschönen Welt, Hüterin."

Ich richtete meinen Blick auf den Vampir, der sich die Kabine im Luxusjet unseres Hauses mit mir teilte. Groß gewachsen, schulterlanges goldenes Haar, Augen, die wie geschliffene Smaragde funkelten. Ethan Sullivan saß in einem elfenbeinfarbenen Ledersessel, ganz der Meister seines Hauses. Denn das war er, der Anführer des Hauses Cadogan in Chicago und Mitglied des zum allerersten Mal einberufenen Kongresses der amerikanischen Meister. Er hatte sich zwar eine andere Aufgabe erhofft, aber hier ging es immerhin um mehr Gleichberechtigung für Vampire in nächster Zukunft - er würde seine Energie einer demokratischen Zusammenkunft widmen, nicht seiner Krone als König der Vampire.

Wer König der Vampire werden wollte, musste sich geistigen und körperlichen Prüfungen unterwerfen, die einem alles abverlangten, und zur selben Zeit waren wir auch noch auf der Jagd nach einem Serienkiller gewesen. Ethan, ich und unsere Leute hatten all diese Katastrophen irgendwie überstanden, aber schließlich fanden wir den Zettel, der das Fass zum Überlaufen brachte: In Ethans Räumlichkeiten im Haus Cadogan hatte Balthasar, der Vampir, der Ethan erschaffen hatte, eine Nachricht hinterlassen. Eine Nachricht, die es gar nicht geben dürfte, denn Balthasar war angeblich schon vor langer Zeit verstorben. Seit wir diesen handschriftlichen Zettel entdeckt hatten, standen wir unter ständiger Hochspannung, auch wenn wir seitdem nichts mehr von Balthasar gehört hatten.

Und dabei waren das nur die letzten dramatischen Vorfälle eines langen, schwierigen Jahres gewesen. Wir brauchten dringend eine Atempause. Also hatten wir uns auf den Weg nach Elk Valley gemacht, einer kleinen Stadt in Colorado. Dort besaß ein alter Freund von Ethan ein Haus, das abgeschieden in den Rocky Mountains lag und in dem wir uns erholen wollten.

Wenn wir bisher zusammen eine Reise unternommen hatten, dann waren immer übernatürliche Katastrophen der Grund gewesen, und daher war ich sowohl begeistert als auch ein bisschen nervös. Aber nervös im besten Sinne.

"Es ist eine große Welt", sagte ich. "Ich fliege gern, weil es mich daran erinnert, wie groß unser Planet ist und wie klein wir im Vergleich dazu sind. Ich mag diesen Gedanken - dass wir unbedeutend sind und unsere Sorgen und Ängste auch."

Ein Lächeln huschte über sein Gesicht. "Du wirst niemals unbedeutend sein, Merit." Er blickte aus seinem Fenster und zog einen Fingerknöchel über das Glas. "Aber ich verstehe, was du meinst. Da wir in der Dunkelheit leben, ist unser Blick eingeschränkt und lässt die Welt kleiner wirken. Hier oben, in zehntausend Metern Höhe, wird einem wieder bewusst, wie groß sie wirklich ist."

"Der Wein scheint deine poetische Ader zu wecken."

Er bedachte mich mit einem selbstsicheren Blick, der meine Körpertemperatur spontan nach oben schießen ließ. "Wollen wir herausfinden, was der Wein noch in mir weckt?"

Die Tür zu unserer Kabine öffnete sich mit leisem Zischen, und eine zierliche Brünette im marineblauen Kostüm und mit gepflegter Frisur kam mit einem kleinen Tablett herein. "Darf ich Ihnen ein paar kleine Erfrischungen reichen? Madam?"

Ethan deutete mit einem breiten Grinsen auf mich. "Ist sie wach, hat sie Hunger."

"Nein, danke, ich habe im Augenblick keinen Appetit", sagte ich und hob kurz die Hand. Zu diesem Nein ließ ich mich nur aus Prinzip hinreißen, denn die Häppchen sahen absolut köstlich aus.

Die Flugbegleiterin nickte und richtete sich wieder auf. "Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie Ihre Meinung ändern. Ich hoffe, Sie hatten bisher einen angenehmen Urlaub?"

"Wir haben gerade erst damit angefangen", sagte Ethan, "aber bisher gefällt er uns se

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