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Codex Alera 4 Der Protektor von Calderon von Butcher, Jim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.01.2011
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Codex Alera 4

Das neue Abenteuer aus einem der beliebtesten heroischen Fantasy-Epen der letzten Jahre! Die Armee der wolfsähnlichen Canim marschiert in Alera ein und treibt die Menschen immer weiter zurück. Tavi und die erste aleranische Legion versuchen, sie aufzuhalten, aber der junge Kommandeur verfügt über viel zu wenig Soldaten. Endlich trifft Verstärkung ein, doch anstatt ihn für seine Verdienste zu belohnen, wird Tavi des Befehls enthoben. Verzweifelt bemüht er sich dennoch, das Schlimmste für seine Männer zu verhindern. Dabei ahnt er nicht, dass sein Tod längst beschlossene Sache ist. Neben dem Schreiben gilt Jim Butchers größte Leidenschaft dem Kampfsport. Der international erfolgreiche Bestsellerautor lebt mit seiner Familie in Missouri, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Erscheinungsdatum: 27.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641053444
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Codex Alera Bd.4
    Originaltitel: Codex Alera 04. Captain's Fury
    Größe: 1527 kBytes
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Codex Alera 4

Prolog Im langsamen Sinkflug näherte sich Amara durch kalten, kräftigen Regen dem Lager der Kronlegion. Cirrus, ihr Windelementar, trug sie auf einem Miniatursturmwind, und obwohl sie wie alle Flieger in Leder gekleidet war, hatte sie inzwischen das Gefühl, den Wind auf der nackten Haut zu spüren, und zitterte vor Kälte. Drei Gestalten in Rüstung erhoben sich in die Lüfte und flogen ihr auf den eigenen Elementarwinden entgegen. Amara setzte die Geschwindigkeit nochmals herab und schwebte auf der Stelle, um sie zu erwarten. Sie hatte die dritte und letzte Umgrenzung des Lagers erreicht, und einer der Ritter fragte sie mit Handzeichen nach der Parole, während die anderen über ihr Position einnahmen, damit sie jederzeit eingreifen konnten. Amara kannte die Männer vom Sehen, und ihnen war sie sicherlich ebenfalls nicht unbekannt, doch in diesen unruhigen Zeiten bedeutete das noch lange nicht, dass man der gleichen Seite angehörte. Sie erwiderte das Zeichen, und erst jetzt nahmen die drei Ritter Aeris die Hände von den Waffen und gruppierten sich neben ihr, um sie die letzte Meile bis zum Lager zu geleiten. Amara landete nicht an dem vorgesehenen Punkt vor der Palisade des Lagers. In den vergangenen drei Tagen hatte sie über dreitausend Meilen zurückgelegt, und allein bei dem Gedanken, zu Fuß durchs Lager zu gehen, hätte sie umkippen können. Sie setzte einfach vor dem Zelt des Kommandanten auf, obwohl das gegen die Vorschriften verstieß und Cirrus' Wind viel Staub aufwirbeln würde. Ihre Beine zitterten, waren weich vor Müdigkeit, als sie ihr Gewicht plötzlich tragen mussten, aber dann hatte die Anstrengung, Cirrus lenken zu müssen, endlich ein Ende. "Gräfin", murmelte ein kleiner, schlanker Mann. Die spärlichen Überreste seines grauen Haars waren kurzgeschoren, wie in der Legion üblich. Er wirkte recht elegant in seiner feinen Tunika, aber Amara wusste, dass Enos als früherer Kursor sein Messer so todbringend führen konnte wie nur wenige in Alera. Die milde Missbilligung in seiner Stimme wirkte sich nicht auf sein Lächeln aus. "Wie verwegen, einfach hier zu landen." "Tut mir leid, dass ich dir Extraarbeit mache, Enos", erwiderte Amara, während sie aus dem Regen unter das Dach eines Pavillons traten. "Nicht der Rede wert. Ich hole einen unserer Subtribune Logistica, der kann sich ums Saubermachen kümmern. Wir Burschen sind für solche Arbeiten zu wichtig, weißt du." Er bot ihr ein warmes Handtuch an, und nachdem sie sich damit Gesicht und Hände getrocknet hatte, hielt er ihr einen dampfenden Becher entgegen. Amara nippte an der kräftigen Brühe und seufzte zufrieden. Nach langen Flügen war sie immer völlig ausgehungert, und in den letzten Tagen war sie vor lauter Fliegen kaum zum Essen gekommen. "Du bist ein Schatz, Enos." "Aber nicht doch, Gräfin", antwortete er. "Das ist das Mindeste, was ich für jemanden tun kann, der den schnellsten Flug von hier in die Hauptstadt um einen ganzen Tag unterboten hat." "Der Erste Fürst bezahlt mich ja auch nicht fürs Faulenzen", sagte Amara und schenkte ihm ein Lächeln. "Wie viel hast du gewonnen?" "Vierzehn Silberbullen", sagte Enos selbstgefällig und ohne die geringste Verlegenheit. "Fürst von Aquitanias oberster Bursche kann sich offensichtlich nicht beherrschen, wenn es ums Wetten geht." Amara hatte die Brühe leergetrunken, und Enos drückte ihr nun einen Becher Tee in die Hand. Sie nippte daran. Köstlich. Vielleicht würde sie es sogar auf ihren eigenen Füßen bis zu einer warmen Pritsche schaffen, ehe sie zusammenbrach. "Ist er zu sprechen?" "Der Hauptmann ist in einer Besprechung mit Fürst Aquitania", antwortete Enos, "hat aber darauf bestanden, ihn sofort zu benachrichtigen, sobald du eintriffst." "Aquitania", murmelte Amara. "Sehr gut. Danke, Enos." Enos neigte lächelnd den Kopf, und Amara ging hinüber zum Zelt de

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