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Corona Magazine 04/2017: April 2017 Nur der Himmel ist die Grenze von Anton, Uwe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.04.2017
  • Verlag: In Farbe und Bunt Verlag
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Online verfügbar

Corona Magazine 04/2017: April 2017

Das Corona Magazine ist ein traditionsreiches und nicht-kommerzielles Online-Projekt, das seit 1997 die Freunde von Sciencefiction, Phantastik und guter Unterhaltung mit Informationen und Hintergründen, Analysen und Kommentaren versorgt und bis zu seiner Jubiläumsausgabe 300 im Mai 2014 von mehr als 8.500 Abonnenten in Form eines eMail-Anhang im HTML-Format gelesen wurde. Nach dem Wechsel des Projekts zum Verlag in Farbe und Bunt im Herbst 2014 erscheint es nun im zeitgemäßen E-Book-Gewand. Aus dem Inhalt: Spotlight - Die Schöne und das Biest - Mit mehr Offenheit zur Perfektion Star Trek - Die Stars aus Star Trek in anderen Rollen - Teil 25: Gates McFadden - TREKminds - Nachrichten aus der Star Trek-Welt - Die Sendung mit der Maus auf Klingonisch - Star Trek-Kolumne: Schatten hinter dem Licht Star Wars - Filmkritik: I Am Your Father - Die (wirklich tragische?) Geschichte des David Prowse - Star Wars-News - Nachrichten aus der Star Wars-Welt - Rezension: Star Wars - Imperium und Rebellen 1: Auf Messers Schneide Film & Fernsehen - Am Set von Heilstätten - Grusel-Challenge aus Deutschland - TUBEnews - Nachrichten aus der Welt der Fernsehröhre - Filmkritik: Life - Aliens dreckiger Cousin - cineBEAT - Nachrichten aus der Welt der Kinoleinwand - Kino-Vorschau: Neuerscheinungen im April 2017 - Filmkritik: Power Rangers - Keine Offenbarung, aber solide Superheldenkost Literatur in Print & Audio - Lovecrafts kosmisches Grauen. Teil 5: The Dunwich Horror - Bernie Wrightson - Ein Nachruf - Perry Rhodan - Der Untergang der "Sternengruft" - Kolumne: Ist Phantastik wirklich das ungeliebte Stiefkind der Literatur? Weitere Inhalte - Phantastische Spiele: Star Wars: Destiny - Wissenschaft: Der Flüssigsalzreaktor - Subspace Link - Neuigkeiten von über aller Welt und vieles mehr... 1997 und damit in den Urzeiten des öffentlichen Internets wurde das Corona Magazine einst als Newsletter einiger Star Trek-Fans gegründet, entwickelte sich aber schon bald über dieses Thema hinaus zu einem Magazin der gesamten Phantastik. Nie elitär abgrenzend, sondern immer Film-, Fernseh-, Buch- und Spiele-Begeisterte, aber vor allem alle Fans aus der ganzen Gesellschaft mitnehmend, wurde das Magazin schon bald zum größten und erfolgreichsten Online-Projekt der Phantastik. Nicht nur, dass jede Ausgabe des Corona Magazine stets kostenlos war, auch jeder Redakteur arbeitet traditionell unentgeltlich. Knapp drei Dutzend Mitarbeiter bringen seit Herbst 2014 das Magazin im zeitgemäßen E-Book-Gewand auf den Markt. Jedes E-Book ist weiterhin kostenlos, aber prall gefüllt mit fünf verschiedenen Newsblöcken, frischen Reportagen, findigen Analysen, fabulösen Artikeln und meinungsfreudigen Kolumnen. Kino, Fernsehen, Buch, Spiel, das Fandom und die Wissenschaft sind feste Bestandteile des Corona Magazine. Abgerundet wird jede Ausgabe mit der Gewinnergeschichte des fortlaufenden Kurzgeschichtenwettbewerbs.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 06.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959360814
    Verlag: In Farbe und Bunt Verlag
    Größe: 13266 kBytes
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Corona Magazine 04/2017: April 2017

Spotlight: Die Schöne und das Biest - Mit mehr Offenheit zur Perfektion

von Bettina Petrik

© 2017 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved

(bp) - Es ist einer der umstrittensten und gleichzeitig einer der erfolgreichsten Filme der Walt Disney Pictures aller Zeiten. Die Schöne und das Biest (DSudB) beschert seit 1991 dem Studio einen Erfolg von rund 425 Millionen Dollar und weist auf Rotten Tomatoes auf eine stolze Zahl von 93 % positiver Bewertungen auf. Damit reiht er sich als Klassiker zwischen Arielle, die Meerjungfrau von 1989 mit 211,3 Millionen (bei fast doppelt so hohen Produktionskosten) und dem von vielen Fans als bester Zeichentrickfilm aller Zeiten bezeichneten Der König der Löwen (1994) ein, der satte 968,5 Millionen einspielte. Nun kam DSudB im März als Realfilm auf die Leinwand. Und polarisiert genau wie damals - wenn auch aus ganz anderen Gründen.

Die Sendung von der Maus

Es war damals zweifellos die Blütezeit der Disney -Cartoons. Heute zählt das Unternehmen auch dank milliardenschwerer Franchises wie dem Marvel Cinematic Universe und Star Wars zu den wichtigsten Hollywoods ... und scheffelt neuerdings mit Adaptionen seiner animierten Abenteuer einen sechsstelligen Betrag nach dem anderen. Mal mehr, mal weniger hochwertig, werden die Werke der "Maus" von unzähligen Fans rund um den Globus geliebt. Die Marketing-Maschinerie springt einem praktisch bei jedem Einkauf in der einen oder anderen Form in den Wagen.

Da kann man sich durchaus fragen, ob Filmemacher mit einer so gigantischen Reichweite ihren Einfluss nutzen sollen, um in unsteten politischen Zeiten Zeichen zu setzen. Nicht alle Zuschauer sind damit einverstanden. Es wäre reine Verkaufsstrategie, mit mehr Figuren verschiedener Hautfarben oder verschiedener Sexualität im Drehbuch auf Vielfalt und Toleranz zu pochen, sagen die einen. Reine Anbiederung an Randgruppen, um mehr Schlagzeilen rauszuhauen, rümpfen andere die Nase. Und vor allem Adaptionen sollte nicht aufgrund von politischer Korrektheit Charaktere und Handlungsstränge umschreiben, nörgeln Hardcore-Fans vom Ursprungsmaterial gern.

Wer, wenn nicht die Kunst soll aufklären, soll einen mit auch nicht ganz so schönen Seiten der Welt konfrontieren und den Spiegel vorhalten, fragen die anderen. Sie tut es ohnehin seit Jahrtausenden.

Dass Politik auch in Film- und Fernseh-Unterhaltung immer mehr eine Rolle spielt, ist jedenfalls kein Geheimnis. Bei Disney versucht man in einer der mit am meisten Spannung erwarteten Adaptionen der letzten Jahre einen Mittelweg zwischen Kitsch und Aufklärung zu finden.

© 2017 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved

Fehlgeleitete Aufreger

Liest man sich die Handlung des Originalfilms durch - in der Umsetzung kaum verändert -, sollte man meinen, der Skandal bestünde darin, dass sich eine Frau in einen Büffel verliebt. Aber nein, natürlich ging es bei der damaligen Debatte schon um gesellschaftskritische Themen. Dass die intelligente und modern erzogene, vom Landleben gelangweilte Belle (heute gespielt von Emma Watson [ Harry Potter -Filme]) sich statt ihres Vaters (Kevin Kline, Der Weg nach El Dorado ) in die Gefangenschaft eines Biests (Dan Stevens, Legion ) begibt und sich mit der Zeit in dieses verliebt, das wurde lang unter dem Schlagwort Stockholm-Syndrom diskutiert. Da der Mann in Biestgestalt Belle allerdings mehr als einmal gehen lässt und sie immer aus freien Stücken zu ihm zurückkehrt, dass sie keine Gefangene auf dem Schloss mehr ist, lange vor dem Happy End, kann man über diese Definition streiten.

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