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Dämmerung Die Schwarzen Juwelen 2 - Roman von Bishop, Anne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.03.2011
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Dämmerung

Mit ihrer Serie Die schwarzen Juwelen ist der amerikanischen Autorin Anne Bishop ein einzigartiger Erfolg gelungen: Lange Jahre als Geheimtipp und Kultbücher gehandelt, zählt sie inzwischen zu den bestverkauften Fantasy-Trilogien der letzten Jahre. Lassen auch Sie sich von den Abenteuern der jungen Zauberin Jaenelle in den Bann schlagen, der es bestimmt ist, die Menschheit in den Kampf gegen die Dunkelheit zu führen!

Die New Yorkerin Anne Bishop, seit ihrer Kindheit von Fantasy-Geschichten begeistert, veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und Romane, bevor ihr mit dem preisgekrönten Bestseller 'Dunkelheit' der internationale Durchbruch gelang. Ihre ebenso ungewöhnliche wie faszinierende Saga 'Die schwarzen Juwelen' zählt zu den erfolgreichsten Werken moderner Fantasy.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 624
    Erscheinungsdatum: 02.03.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641061937
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: Black Jewels Trilogy 2: Heir to the Shadows
    Größe: 914kBytes
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Dämmerung

Kapitel 13 (S. 330-331)

1 Kaeleer

Der Frühling ist die Zeit der Liebenden." Hekatah beobachtete ihren Begleiter. "Und sie ist mittlerweile achtzehn. Alt genug, um zu heiraten." "In der Tat." Lord Jorval fuhr kleine Kreise auf dem zerkratzen Tisch nach. "Doch es ist wichtig, den richtigen Mann auszusuchen." "Er muss lediglich jung, gut aussehend und zeugungsfähig sein – und in der Lage, Befehlen zu gehorchen", fuhr Hekatah ihn an. "Der betreffende Mann wird lediglich der sexuelle Köder sein, mit dessen Hilfe wir sie von diesem Ungeheuer fortlocken. Oder möchtest du unter der Fuchtel des Höllenfürsten leben, sobald seine so genannte Tochter ihren Hof errichtet und ihre Herrschaft antritt?" Jorval zeigte sich unbeeindruckt. "Ein Ehemann könnte viel mehr sein als nur ein sexueller Köder.

Ein reifer Mann könnte seine Königin und Frau leiten, ihr helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, und schlechte Einflüsse von ihr fern halten." Innerlich vor Wut kochend lehnte Hekatah sich zurück und krallte sich mit den Händen an den hölzernen Armlehnen ihres Stuhls fest, um nicht über den Tisch zu springen und diesem Narren das Gesicht zu zerkratzen. Beim Feuer der Hölle, sie vermisste Greer! Er hatte ihren Scharfsinn zu schätzen gewusst und begriffen, dass es ratsam war, sich so oft wie möglich eines Mittelsmanns zu bedienen, um sich letzten Endes nicht selbst in Gefahr zu bringen.

Als Mitglied des Dunklen Rates war Jorval äußerst nützlich, um die Abneigung und das Misstrauen des Rates gegenüber der Familie SaDiablo weiter zu schüren. Doch Jorval lechzte nach Jaenelle Angelline und hegte dunkle Phantasien, in denen er sich das blasse Miststück gefügig machte, bis sie sich jeder seiner Launen unterwarf – sei es im Bett oder außerhalb davon. Im Grunde hatte Hekatah nichts dagegen, doch der Tor war nicht in der Lage, über die schweißdurchtränkten Laken hinauszublicken und sich zu überlegen, wer danach vor der Schlafzimmertür auf ihn warten könnte, um ein wenig mit ihm zu plaudern.

Sie war sich relativ sicher, dass Saetan die Zähne zusammenbeißen und einen unerwünschten Mann dulden würde, solange seine Königin in diesen Kerl vernarrt war. Der Höllenfürst war zu gut ausgebildet und den alten Traditionen des Blutes zu sehr verbunden, um anders handeln zu können. Doch der eyrische Mischling ... Er würde nicht lange zögern, seine Lady aus den Armen ihres Geliebten zu reißen – oder, noch einfacher, ihrem Geliebten die Arme auszureißen – und sie abzuschirmen, bis sie wieder zu Verstand gekommen war. Und keiner von beiden würde sich davon überzeugen lassen, dass Jaenelle sich sehnsuchtsvoll stöhnend nach jemandem verzehrte, der wie Lord Jorval aussah.

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