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Dämonengott: Die Abenteuer des Thor Garson - Erster Roman Die Abenteuer des Thor Garson - Erster Roman von Hohlbein, Wolfgang (eBook)

  • Verlag: dotbooks
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Dämonengott: Die Abenteuer des Thor Garson - Erster Roman

Die Saga beginnt: Der Mystery-Abenteuerroman 'Dämonengott' von Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein jetzt als eBook bei dotbooks. Mexiko, 1935: Hilflos muss der Reporter Thor Garson zusehen, wie sein alter Freund Swanson in seinen Armen stirbt. Sein letzter Wille: Thor soll ein geheimnisvolles Amulett an Swansons Tochter Joana überbringen. Es zeigt das Bildnis des Dämonengottes Quetzalcoatl, dem die Maya huldigten und dessen Zorn ihre Nachfahren noch heute fürchten. Thor glaubt nicht an dunkle Legenden. Als Joana und er bei der Übergabe von Unbekannten angegriffen werden, erkennt er, dass noch etwas anderes dahinter stecken muss. Es scheint, als sei ein Geheimbund dabei, die Macht des Amuletts zu entfesseln - und etwas im undurchdringlichen Dschungel zu wecken, das Unheil über die ganze Welt bringen könnte ... Packend, spannend, mysteriös - Die Kultserie für alle Fans von Indiana Jones und Lara Croft! Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der erste Roman der Thor-Garson-Serie 'Dämonengott' von Wolfgang Hohlbein. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch MÄRCHENMOND. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 44 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. Bei dotbooks erscheint von Wolfgang Hohlbein: "Der weiße Ritter - Erster Roman: Wolfsnebel" "Der weiße Ritter - Zweiter Roman: Schattentanz" "Nach dem großen Feuer" "Teufelchen" "Schandmäulchens Abenteuer" "Ithaka" "Der Drachentöter" "Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte" "NORG - Erster Roman: Im verbotenen Land" "NORG - Zweiter Roman: Im Tal des Ungeheuers" Die Romane der "Die Abenteuer des Thor Garson"-Reihe: "Dämonengott" "Das Totenschiff" "Der Fluch des Goldes" "Der Kristall des Todes" "Das Schwert der Finsternis" Die Romane der "Operation Nautilus"-Reihe: "Die vergessene Insel - Erster Roman" "Das Mädchen von Atlantis - Zweiter Roman" "Die Herren der Tiefe - Dritter Roman" "Im Tal der Giganten - Vierter Roman" "Das Meeresfeuer - Fünfter Roman" "Die schwarze Bruderschaft - Sechster Roman" "Die steinerne Pest - Siebter Roman" "Die grauen Wächter - Achter Roman" "Die Stadt der Verlorenen - Neunter Roman" "Die Insel der Vulkane - Zehnter Roman" "Die Stadt unter dem Eis - Elfter Roman" "Die Rückkehr der Nautilus - Zwölfter Roman"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961481613
    Verlag: dotbooks
    Größe: 669 kBytes
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Dämonengott: Die Abenteuer des Thor Garson - Erster Roman

PIEDRAS NEGRAS/YUCATÁN
1935

Vom Himmel regnete es noch immer Feuer. Das letzte schwere Beben war jetzt fünf Minuten her, aber die Erde hatte noch lange danach gezittert und gegrollt. Und der Urwald stand in hellen Flammen - nicht nur unten am Fuße des Vulkans, wo ihn der Strom aus weiß glühender Lava getroffen hatte, sondern der ganze Wald, so weit er blicken konnte. Die Luft roch nach Schwefel und brennendem Stein und war so heiß, dass jeder Atemzug zur Qual wurde. Hier und da schwelte der Boden, und selbst hier unten, über zwei Meilen vom Feuer speienden Herz des Vulkans entfernt, schimmerte es da und dort rot durch die Erde; ein Netz dünner, gezackter Risse durchzog den Boden, und manchmal traf ihn ein Hauch so kochend heißer, ätzender Luft, dass Thor vor Schmerz aufstöhnte.

Er war nicht sicher, ob er es schaffen würde. Direkt vor ihm, vielleicht noch eine oder anderthalb Meilen entfernt, ragte ein steiler Hügel aus dem Wald; eine gezackte Kuppe aus schwarzer, glasartig erstarrter Lava, auf der keine Pflanzen hatten Fuß fassen können und wo es somit auch nichts gab, was brennen konnte. Aber diese eineinhalb Meilen konnten genau eineinhalb Meilen zu viel sein .

Aus der Flanke des Vulkankegels lösten sich immer wieder große und kleine Felstrümmer, die wie tödliche Wurfgeschosse eines zornigen Maya-Gottes auf sie herabflogen; der Boden zitterte und bebte so stark, dass Thor manchmal Mühe hatte, sich auf den Beinen zu halten. Er bekam kaum noch Luft und glaubte ersticken zu müssen, und immer wieder explodierten rings um ihn herum kleine, brüllende Geysire aus kochendem Stein und erstickenden, glühend heißen Dämpfen.

Und Swanson war schwer.

In den ersten Minuten hatte Thor sein Gewicht kaum gespürt, denn er war in schierer Todesangst losgerannt, und allein der Gedanke an den glühenden Lavastrom, der direkt aus der Hölle zu kommen schien und sie verfolgte - nicht besonders schnell, aber mit der unerbittlichen Beharrlichkeit der Naturgewalt -, hatte ihm fast unermessliche Kräfte verliehen.

Doch selbst die übermenschliche Kraft der Angst hatte Grenzen, und Thor Garson spürte, dass er diese Grenze wohl bald erreicht haben würde. Er stolperte immer öfter. Zweimal war er bereits gestürzt und hatte Swanson nur mit Mühe und Not festhalten können, und der reglose Körper auf seiner Schulter schien mittlerweile Tonnen zu wiegen. Und als ahnten die finsteren, uralten Mächte, die sie mit ihrem Frevel aufgeweckt hatten, dass ihre Opfer ihnen im letzten Moment entkommen könnten, waren die Eruptionen jetzt stärker geworden. Nicht nur der Berg, das ganze Land schien unter seinen Füßen zu zucken und sich zu winden wie ein riesiges waidwundes Tier.

Thor erreichte den Fuß der Lavahalde und wandte sich hastig nach links, als dort, wo er gerade hatte hinauflaufen wollen, der Boden aufbrach und ein mannsdicker Strahl flüssigen Gesteins in die Höhe schoss. Instinktiv zog er den Kopf zwischen die Schultern. Zwei, drei Tropfen der glühenden Lava trafen ihn und brannten winzige, rauchende Löcher in seine Jacke und die Haut darunter.

Thor keuchte vor Schmerz und verdoppelte seine Anstrengungen. Der Waldrand lag jetzt scheinbar zum Greifen nahe vor ihm. Aber so schnell er auch lief, die Apokalypse, vor der er floh, folgte ihm. Und als spiele sie ein grausames, böses Spiel mit ihm, war sie immer um eine Winzigkeit schneller, als er sich bewegte.

Auch hier züngelten bereits Flammen aus dem Unterholz. Die Blätter des mannshohen Farns hatten sich braun gefärbt und eingerollt, schwarzer Qualm verdunkelte den Himmel, und durch das Prasseln der Flammen drang ein Chor kreischender Tierstimmen. Als der Vulkan ausbrach, waren die Tiere voller Panik aus der unmittelbaren Umgebung des Berges geflohen, aber die Naturgewalten waren einfach schneller. In einem Umkreis von drei, vielleicht sogar vier oder fünf Meilen regneten Flammen und brennender Stein vom Himmel. U

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