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Dämonensilber: Der Wettlauf Band 1 von Strauch, Marc (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2014
  • Verlag: Scratch Verlag
eBook (ePUB)
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Dämonensilber: Der Wettlauf

Tepor, eine verlassene Welt, deren Vergangenheit im Dunkeln liegt, wurde vor tausend Jahren neu besiedelt. Zwei Reiche entstanden, die schon bald wegen ihrer gegensätzlichen Ideologien in einem immerwährenden Konflikt lagen. Seit Jahrhunderten kämpfen die Vierfürstentümer und das Drakanische Imperium um die Vorherrschaft auf Tepor. Als die Lage eines geheimen Laboratoriums des tot geglaubten Erzhexers Abusan aufgedeckt wird, entbrennt ein Wettlauf zu diesem Ort des Wissens. Abusan war der mächtigste bekannte Magier der Geschichte. Seine Kenntnisse um die Magie würden das Machtgleichgewicht zwischen den verfeindeten Ländern entscheidend verschieben. Der Ordensmagier Faban wird mit seinem Schüler Halgrimm, dem Wechselbalg Kev, dem Zwergenkleriker Wotan und einer handverlesenen Truppe von den Vierfürstentümern entsandt, um Abusans Laboratorium vor den Drakanern zu finden. Ein heftiger Krieg entflammt zwischen ihrer Heimat und dem Drakanischen Imperium. Die Gefährten jedoch werden durch ihre Entdeckungen in Abusans Versteck in einen uralten Machtkampf hineingezogen, der sich gleich über mehrere Welten erstreckt - die Dämonensilber-Kriege.

Marc Strauch, Jahrgang 1971, studierte Informatik und arbeitete lange Zeit als Softwaretechniker. Seine Liebe zu fantastischen Geschichten ist in seiner Kindheit im Besonderen durch die 'Narnia'-Romane von C.S. Lewis geprägt worden. Sein intensives Interesse an Literatur und Geschichte sowie das Entwickeln von Abenteuern für Fantasy-Rollenspiele führten ihn schließlich selbst zum Schreiben. Er nahm sich zwei Jahre Zeit, ein Fantasy-Epos und die dazugehörige Welt zu entwickeln. Dessen erster Teil 'Dämonensilber - Der Wettlauf' darstellt. Marc Strauch wohnt und arbeitet in Hamburg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 390
    Erscheinungsdatum: 17.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783940928528
    Verlag: Scratch Verlag
    Serie: Dämonensilber Bd.1
    Größe: 657 kBytes
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Dämonensilber: Der Wettlauf

Welt Tepor, Vierfürstentümer - Menschenreich, Flüstersteinmark - Burg Heilborn

Die Aufregung stand Halgrimm ins bartlose Gesicht geschrieben. Er war jetzt seit zwei Tagen in Flüsterstein in der Festung der Stadt zu Gast, und nun durfte er endlich beim Fürsten vorsprechen. Zügig schritt er voran, um schnell den Audienzraum des Fürsten zu erreichen, was in dieser riesigen Anlage einige Zeit beanspruchte. Er war von seinem Orden entsandt worden, um den Herrscher der östlichsten Grenzmark kennenzulernen und als Stellvertreter des Grauen Turmes Rat zu geben. Er, Halgrimm al Noschura, bei einem Fürsten als Ratgeber - es erfüllte ihn ein wenig mit Stolz. Hoffentlich passierte ihm kein Malheur.

Die zwei Wochen dauernde Reise aus dem hohen Nordwesten hatte den jungen, schlanken Magier etwas mitgenommen. Er war nicht schwächlich, wie es der landläufigen Meinung über Zauberer entsprach. Dieses hartnäckige Gerücht der Landbevölkerung entsprang der Vorstellung, die wenigen, die diese Gabe der arkanen Künste beherrschen lernten, hätten für nichts anderes als Schriftrollen und Bücher Zeit. In Wahrheit wurden im Orden des Grauen Turmes regelmäßige körperliche Ertüchtigungen angeordnet. Nach dieser langen, anstrengenden Wanderung war Halgrimm seinen Lehrern dankbar. Er erinnerte sich an einige Lektionen, die während der körperlichen Übungen gegeben wurden. "Denn in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist - meistens jedenfalls", ahmte Halgrimm den Ausspruch eines Mentors leise murmelnd nach. Und ein starker, gesunder Geist war für die Beherrschung der Magie unabdingbar.

' Nun ja ', dachte Halgrimm al Noschura sinnierend, ' mit der Kondition und Stärke eines Kriegers können wir vom Orden nicht mithalten, aber das macht ein Meister mit den richtigen Zaubersprüchen ohne Weiteres wett. Tja, ein Meister ... ich jedoch habe schon bei den einfachen Zaubern des ersten Machtkreises Schwierigkeiten ...'

Missmutig raffte Halgrimm seinen waldgrünen Wanderumhang. Er besah noch einmal seine braune Lederhose und sein gewebtes Leinenhemd. Beide waren mit vielen kleinen Taschen übersäht, die alle vollgestopft mit verschiedenen nützlichen Dingen für eine Wanderung in der Wildnis oder das magische Handwerk waren. Zufrieden darüber, dass sich alles an seinem Platz befand, wandte er sich der Tür seines Zielortes zu. Viele seiner Mitschüler hätten mit dem Kopf geschüttelt. Sein Aufzug war nicht gerade dem Schick eines Adelshofes entsprechend, aber dafür praktisch, und er war schließlich zum Arbeiten hier. Die Arbeit eines Magiers ...

Erneut drangen unangenehme Erinnerungen an sein Studium im Grauen Turm in ihm hoch, und er verharrte mit der Hand auf dem Riegel der Tür. Ja, er hatte es geschafft, erfolgreich im Orden zum Adepten aufzusteigen, und es war ihm nun erlaubt, alle Zauber bis zum zweiten Machtkreis zu wirken. Trotzdem war er sich seiner mangelnden Beherrschung der Magierfähigkeiten wohl bewusst. Nicht immer entsprach das Ergebnis eines Zaubers dem, was er eigentlich wollte. Manchmal war das Resultat nicht mal annähernd das, was er geplant hatte. Der junge Zauberer schlug sich nicht wie seine Mitschüler damit herum, dass sein Lenken der Energien manchmal fehlschlug und nichts passierte. Nein, sein ungewöhnliches Talent, gewaltige Mengen an magischen Energien anzuziehen, ließ es gar nicht zu, dass diese Kraft ohne Wirkung verpuffte. Und genau darin lag das Problem: Ein fähiger Magier zeichnete sich selten durch die große Gewalt seiner Zauber aus, sondern dadurch, dass er wie ein Feinhandwerker die Magie genau zu lenken verstand. Des Weiteren entschied über Wohl und Wehe eines Herganges, wie klug man einen Zauberspruch eingesetzt hatte - und nicht dessen Machtgrad. Dies waren jedenfalls die Lehren des Ordens, und Halgrimm musste zugeben, dass an ihnen schon etwas dran war.

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