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Dark Nights - Ewiges Begehren Roman von Day, Sylvia (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Dark Nights - Ewiges Begehren

Jetzt der Serienstart für kurze Zeit zum Kennenlernpreis Der Engel Adrian Mitchell ist ein Getriebener. Als Anführer einer Eliteeinheit von Seraphim, ist es eigentlich seine Aufgabe, Vampire zu jagen und ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Doch einst geriet Adrian selbst in die Fänge der Versuchung: Er verliebte sich in Shadoe, die Tochter eines Vampirkönigs, und wurde dazu verdammt, sie ewig zu lieben, nur um sie wieder und wieder zu verlieren. Als er der schönen Vampirjägerin Lindsay Gibson begegnet, weiß er sofort, dass er in ihr Shadoe wiedergefunden hat, und dieses Mal ist er nicht bereit, seine große Liebe gehen zu lassen ... Die Nummer-1-Bestsellerautorin Sylvia Day stand mit ihrem Werk an der Spitze der New York Times-Bestsellerliste sowie 28 internationaler Listen. Sie hat über 20 preisgekrönte Romane geschrieben, die in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden. Weltweit werden ihre Romane millionenfach verkauft.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641164997
    Verlag: Heyne
    Serie: Dark Nights 1
    Originaltitel: A Touch of Crimson - Renegade Angels Book 1
    Größe: 1691 kBytes
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Dark Nights - Ewiges Begehren

1

"Phineas ist tot."

Die Nachricht traf Adrian Mitchell wie ein Hieb. Er hielt sich am Treppengeländer fest, um sein Gleichgewicht zu wahren, umrundete die nächste Biegung und sah den Seraph an, der mit ihm die Treppe erklomm. Mit der Überbringung dieser Nachricht rückte Jason Taylor in Phineas' vormaligen Rang als Adrians Stellvertreter auf. "Wann ... und wie ist er gestorben?"

Jason hielt mühelos mit Adrians unmenschlichem Tempo mit, während sie sich dem Dach näherten. "Vor ungefähr einer Stunde. Es wurde als Vampirangriff gemeldet."

"Und keiner hatte einen Vampir in Reichweite bemerkt? Wie kann das verdammt noch mal sein?"

"Das war auch meine Frage. Ich habe Damien hingeschickt, damit er nachforscht."

Sie erreichten den obersten Treppenabsatz. Der Lykaner vor ihnen stieß die schwere Eisentür auf, und Adrian setzte seine Sonnenbrille auf, bevor er in die Sonne von Arizona hinaustrat. Er sah, wie der Wachmann vor der sengenden Hitze zurückschrak, dann hörte er das Knurren des zweiten Lykaners, der das Schlusslicht ihres kleinen Trupps bildete. Niedere, instinktgesteuerte Kreaturen, die sie waren, sprachen die Lykaner auf physische Reize in einer Weise an, die Seraphim und Vampiren fremd war. Adrian fühlte die Temperatur überhaupt nicht; die Nachricht von Phineas' Tod hatte ihm das Blut in den Adern gefrieren lassen.

Ein Hubschrauber wartete auf dem Landeplatz vor ihnen. Die Rotorblätter schnitten durch die trockene, staubige Luft. Auf dem Bauch des Helikopters stand MITCHELL AERONAUTICS , flankiert von Adrians Logo, den Flügeln.

"Du hast Zweifel." Er konzentrierte sich auf die Details, weil er es sich nicht erlauben konnte, jetzt seinem Zorn nachzugeben. Innerlich war er erschüttert vor Trauer über den Verlust des besten Freundes und vertrauenswürdigen Stellvertreters. Doch als Anführer der Hüter durfte er keine Schwäche zeigen. Phineas' Tod würde für Unruhe in seiner Eliteeinheit von Seraphim sorgen. Und die Hüter würden sich auf der Suche nach Kraft und Orientierung an ihn wenden.

"Einer seiner Lykaner hat den Angriff überlebt." Trotz des Dröhnens des Helikopters musste Jason seine Stimme nicht erheben, um gehört zu werden. Er schirmte auch seine engelsblauen Augen nicht ab, obwohl eine Designer-Sonnenbrille in seinem goldenen Haar steckte. "Ich finde es ein wenig ... seltsam , dass Phineas das gesamte Navajo-Lake-Rudel überprüft, dann auf dem Rückweg durch einen Hinterhalt ums Leben kommt, und nur einer seiner Hunde überlebt, um das Ganze als Vampirüberfall zu melden."

Adrian nutzte die Lykaner seit Jahrhunderten als Wachen für die Hüter wie auch als Herdenhunde, um Vampire in bestimmte Gebiete zu treiben. Doch die jüngsten Hinweise auf Unruhen unter den Lykanern verlangten nach einer Überprüfung der Situation. Die Lykaner waren eigens zu dem Zweck geschaffen worden, seiner Einheit zu dienen. Falls nötig, würde Adrian sie an den Pakt erinnern, den ihre Vorfahren geschlossen hatten. Sie hätten allesamt zur Strafe für ihre Missetaten in seelenlose blutsaugende Vampire verwandelt werden können. Doch Adrian verschonte sie im Gegenzug für ihre vertraglich zugesicherte Treue. Einige Lykaner glaubten allerdings, ihre Schuld wäre bereits von ihren Vorfahren abgegolten worden. Sie begriffen nicht, dass diese Welt für Sterbliche gemacht war und dass sie niemals unter Menschen leben könnten. Ihr einziger Platz war der, den Adrian ihnen eingeräumt hatte.

Eine seiner Wachen duckte sich in den wirbelnden Luftstrom der Rotorblätter und hielt die Tür des Helikopters auf.

Adrians Kraft machte ihn für den Luftstrom unangreifbar, sodass er sich vollkommen normal auf den Hubschrauber zubewegte. Er sah Jason an. "Ich muss den Lykaner befragen, der den Angriff überlebt hat."

"Ich sage Damien Bescheid." Der Wind peitschte durch Jasons blonde Locken und trug die Sonnenbrille davon.

Adrian fing sie blitzschnell a

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