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Darkyn - Versuchung des Zwielichts Versuchung des Zwielichts von Viehl, Lynn (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.06.2011
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)

8,99 €

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Darkyn - Versuchung des Zwielichts

Dr. Alexandra Keller ist eine erfolgreiche Schönheitschirurgin, die ihre Praxis auch des Öfteren für Bedürftige kostenlos zur Verfügung stellt. Eines Tages erhält sie einen Anruf von dem Millionär Michael Cyprien, der dringend ihre Hilfe braucht. Als sich Alexandra weigert, seinen Fall zu übernehmen, lässt dieser sie kurzerhand entführen. Was Alexandra nicht weiß: Michael ist ein vierhundert Jahre alter Vampir. Er wurde von seinen Feinden furchtbar entstellt, doch seine raschen Heilungskräfte machen eine Operation nahezu unmöglich. Alexandra muss all ihre Fähigkeiten als Chirurgin aufwenden, um ihm zu helfen...

Die amerikanische Autorin Lynn Viehl wurde 1961 geboren. Unter Pseudonym hat sie bereits zahlreiche erfolgreiche Liebesromane geschrieben. 'Versuchung des Zwielichts' ist ihr erster Ausflug in die Romantic Fantasy. Die Darkyn-Serie war ein großer Erfolg und stürmte die USA-Today-Bestsellerliste. Gegenwärtig lebt sie mit ihrer Familie in Florida.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 09.06.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802587054
    Verlag: LYX
    Serie: Darkyn Bd.1
    Originaltitel: If Angels Burn
    Größe: 690 kBytes
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Darkyn - Versuchung des Zwielichts

2

"Luther Martisse, dreiundfünfzigjähriger Mann mit schwerem kraniofazialen Trauma", las die Operationsschwester vom Operationsplan ab. "Autounfall?"

Alex benutzte eine Bürste mit harten Borsten, um die antiseptische Seife unter ihre kurzen Fingernägel zu bekommen. "Exfrau mit einem Baseballschläger."

"Autsch. Zu wenig Unterhalt gezahlt?"

"Die Exfrau hat ihn mit ihrer Schwester im Bett erwischt." Alex wusch sich die Seife ab und hob ihren Fuß vom Pedal, das den Wasserhahn bediente. "Deren Kiefer habe ich letzte Woche gerichtet."

Mrs Martisse hätte sich bei den Yankees bewerben sollen, beschloss Alex, nachdem sie sich den Schaden durch das Oszilloskop angesehen hatte. Dieser eine Schlag gegen Luthers Kopf hatte alle vier Innenwände seines Schädels völlig zerstört.

Um seine zerschlagene Augenhöhle zu richten und sein Sehvermögen wiederherzustellen, musste Alex die Operationsdauer ausdehnen und die Knochen mit Dutzenden von Mikroplatten, einer kompletten Platte aus metallenem Geflecht und winzigen Schädelknochenimplantaten stabilisieren.

"Verdammt." Sie warf eine blutige Sonde beiseite und stellte das Oszilloskop neu ein. Weil die inneren Schädelwände so dünn waren, konnten sie leicht brechen. Genauso wie es Humpty Dumpty ergehen würde, wenn man ihn vom Empire State Building warf. "Luther, ich glaube, ich muss deinen ganzen verdammten Kopf mit Teflon überziehen."

Alex brauchte noch fünf Stunden, um die Basis neu aufzubauen, dann machte sie den Schädel zu und ließ Luther Martisse in den Aufwachraum bringen. Erst in ein oder zwei Wochen würde sie wissen, ob die Kombination von Platten, Geflecht und Implantaten hielt, und Luther würde noch weitere Operationen benötigen. Viele Operationen.

Nachdem Alex den Polizisten Luthers Prognose geschildert und erklärt hatte, dass er auf keinen Fall als Zeuge im Prozess gegen die Ex-Mrs Martisse aussagen konnte, war sie mehr als bereit, sich nach Hause zu schleppen. Vor der Verbrennungsstation blieb sie stehen und ertrank fast im Meer ihres schlechten Gewissens, bevor sie das Krankenhaus verließ. Luisa zweimal an einem Tag zu besuchen, würde die Patientin nur aufregen, und die Stationsschwester würde sie anfunken, wenn sich etwas veränderte.

Was hatte Charlie gesagt? Bei manchen kann man nur tun, was möglich ist, und für das andere beten.

Ich habe für sie alles getan, was möglich ist , dachte Alex, während sie in das Parkhaus für die Ärzte ging. John kann sich ums Beten kümmern .

Ihre Beziehung oder das Fehlen einer Beziehung zu ihrem Bruder war noch etwas, an dem sie schwer trug. Es tat weh, weil sich Alex' Gefühle trotz der Tatsache, dass Gott und die Kirche wie eine Wand zwischen ihnen standen, nicht geändert hatten. Ein großer Teil von ihr wollte ihn immer noch bewundern und ihm nachlaufen und ihn dazu überreden, sie nicht alleinzulassen.

John war immer noch der einzige Mensch, den sie jemals bedingungslos geliebt hatte.

Es fiel Alex zwar schwer, sich das einzugestehen, aber einige Dinge waren nicht zu reparieren. Sie konnte ihre Patienten äußerlich zusammenflicken, aber sie konnte nicht auslöschen oder rächen, was man ihnen angetan hatte. Sie konnte nicht heilen, was nicht auf dem CT oder den Röntgenbildern zu sehen war. Sie wusste das, weil die alten Wunden, die John ihr zugefügt hatte, immer noch bluteten.

Alex war so in ihr persönliches Unglück versunken, dass sie die beiden Männer, die sich ihr näherten, erst wahrnahm, als sie nur noch ein paar Meter entfernt waren. Sie kannte sie nicht, aber sie trugen elegante, teure Anzüge.

Ihre automatische Frau-Allein-Abwehrhaltung entspannte sich wieder. Vielleicht sind sie neu oder besuchen jemanden .

"Guten Abend, Dr. Keller", sagte einer von ihnen und nickte ihr zu, während sie aufeinander zugingen.

"Hi." Sie hatte ihren Kitte

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