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Das Licht von Latoy von Busch, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.07.2014
  • Verlag: dead soft verlag
eBook (ePUB)
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Das Licht von Latoy

Als das 'Licht von Latoy' gestohlen wird, macht sich eine bunt zusammengewürfelte Truppe auf, das Wahrzeichen des Planeten zu suchen. Dabei lernt der Speeder Cody den durghanischen Imperator Sandor kennen. Und ohne es zu ahnen wird aus der Suche nach dem Licht auch eine Suche nach der eigenen Identität und der Akzeptanz eines ganzen Sternensystems.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 284
    Erscheinungsdatum: 19.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944737591
    Verlag: dead soft verlag
    Größe: 1123kBytes
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Das Licht von Latoy

Kapitel 1

Sektor 4 des Sternensystems Chamos

Planet Latoy

Hauptstadt Latoyanan

Es klingelte an der Tür der luxuriös gelegenen Wohneinheit. Martyn sah nicht einmal von seiner Arbeit auf. Seine Berechnungen waren ihm wichtiger als unangemeldeter Besuch. Außerdem war sein Lebensgefährte ebenfalls zu Hause. Sollte halt Alexander dem hartnäckigen Klingler öffnen, der mittlerweile ein viertes Mal schellte.

Martyn trug eine Datenbrille, die mit seinem Hauptrechner verbunden war. Sie machte einen Monitor oder eine mit Hilfe einer Holocam in den Raum projizierte dreidimensionale Darstellung überflüssig, indem sie die Daten und Bilder direkt in sein Hirn schaltete. Die Brille ließ ihn blind gegenüber seiner Umwelt werden und anfangs hatte sie für Schwindel gesorgt, bis sich Martyn daran gewöhnt hatte, etwas anderes zu sehen als sein Körper fühlte.

Während seine Finger über das Eingabemodul seines Hauptrechners flogen, hörte er Alexander tatsächlich zur Tür gehen. Gleich darauf stand sein Lebensgefährte neben ihm.

"Martyn?"

Mit einem Seufzen nahm er die Brille ab. Er hasste es, während seiner Arbeit gestört zu werden. Alexander wusste das, daher musste es einen triftigen Grund für die Störung geben.

"Ein Bote vom Senat für dich", sagte Alexander und zwinkerte ihm zu. "Sie sind wohl endlich auf deine Arbeit aufmerksam geworden."

Das konnte sich Martyn kaum vorstellen, obwohl ... Er hatte einen Antrag auf Fördermittel gestellt. Ob der Bote deswegen hier war? Mit einem hoffnungsträchtigen Lächeln eilte er zur Tür, wo einer der kleinen Botendroiden auf Augenhöhe schwebte. Diese Nachrichtenüberbringer gehörten zu der einfachen Generation von Droiden und bestanden aus einem grob terranischen Oberkörper mit einem röhrenförmigen Kopf. Diese Konstruktion saß auf einem tellerartigen Antrieb, den er bereits vor Jahren in einem Studiumsprojekt perfektioniert hatte. Auf eine künstliche Haut, wie zum Beispiel Hausdroiden trugen, hatten die Hersteller bei diesem Modell verzichtet.

"Doktor Martyn Faas?", erkundigte sich der Bote mit leicht blecherner Stimme.

Er gehört neu eingestellt, dachte Martyn unwillkürlich, unterdrückte das verlangende Zucken seiner eifrigen Hände und nickte als Antwort.

"Ich habe eine Depesche vom Senat für Sie." Der Droide hielt ihm seine metallene Handfläche mit dem integrierten Scanner entgegen. Martyn legte kurz seinen Zeigefinger darauf. Mit einem raschen Aufblenden eines gelblichen Lichtes wurden seine biometrischen Merkmale erfasst, seine Identität überprüft und die Annahme der Botschaft bestätigt. Gleich darauf bekam er einen Nachrichtenwürfel ausgehändigt. Ein bisschen wunderte es ihn schon, dass der Senat die Botschaft nicht über den Hauptrechner schickte, sondern aus der Nachricht ein Geheimnis machte. Von so enormer Bedeutung war seine Arbeit an den Antriebssteinen nun auch nicht.

"Möge das Licht Ihnen leuchten", verabschiedete sich der Droide höflich.

"Danke, dir auch", murmelte Martyn und schloss die Tür. Mit gemischten Gefühlen starrte er auf den Würfel und kehrte in sein Arbeitszimmer zurück, wo Alexander auf ihn wartete.

"Bestimmt sind deine Fördermittel genehmigt worden. Oder sie wollen dich als Repräsentant für eine Fachtagung."

"Und dafür schickt der Senator einen Botendroiden?"

"Na ja, was sollte es sonst sein? Martyn, jetzt hör dir die Botschaft endlich an." Wie immer war Alexan

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