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Das Tor der Welten Die Erben des Lichts 1 von Köppen, Achim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.06.2017
  • Verlag: TWENTYSIX
eBook (ePUB)
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Das Tor der Welten

Das Leben des Londoner Anwalts Peter Webster gerät vollkommen aus den Fugen, als er in einen Verkehrsunfall verwickelt wird - mit tragischen Folgen. Als wäre das nicht genug, verwirrt ihn seine Großmutter Mary mit Erzählungen von einem mysteriösen Steinkreis. Dort betrieb sein verstorbener Großvater Forschungen, die Peter wieder aufnehmen soll. Er hat kein großes Interesse daran, doch als Mary Webster eher überraschend stirbt, will Peter zusammen mit seinem Freund George Miller das Rätsel um den Steinkreis lösen. Beide ahnen nicht, in was sie da hinein geraten... Achim Köppen geboren am 23. 05. 1957 Geburtsort: Kirchlengern, in der Nähe von Bielefeld, in Westfalen. Schon sehr früh interessierte ich mich für phantastische Filme und Literatur, zu der auch im Besonderen die deutsche S. F. Kultserie "Raumpatrouille Orion" gehört. Ich selbst begann mit dem Schreiben aber erst zu Beginn der neunziger Jahre und entwickelte meine ersten Überlegungen zu einer Fantasy - Geschichte mit dem Titel "Das Tor der Welten". Mit der Zeit entstanden aus diesem ursprünglichen Fantasy - Projekt zwei Romane, die auf der selbst erschaffenen Welt Alkhana spielen und von denen noch eine Fortsetzungen geplant ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 178
    Erscheinungsdatum: 19.06.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740727680
    Verlag: TWENTYSIX
    Größe: 2172 kBytes
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Das Tor der Welten

Verlassen

Polizeirevier London - Croydon, 0:30 Uhr

"Tut mir sehr leid Mr. Webster, aber es sieht nicht gut aus." Constable Worrington blickte Peter Webster besorgt an.
"Ihre Frau und Ihre Tochter sind vor etwa einer halben Stunde operiert worden, aber ihr Zustand ist leider immer noch besorgniserregend. Doktor Burns meint, man könne jetzt nur abwarten. Es wäre das Beste, wenn Sie nach Hause fahren. Soll ich Ihnen ein Taxi rufen?"
Webster reagierte wie in Trance. Geistesabwesend erhob er sich von der Bank im Vorraum des Polizeireviers in London-Croydon, schüttelte nur mit dem Kopf und bewegte sich Richtung Ausgang.
Seine Gedanken kreisten nur noch um den Unfall: Sie waren kurz nach 22:00 Uhr in Brighton aufgebrochen und hatten dann auf der A 23 nach London noch zwei Pausen eingelegt.
"Wir werden doch nächstes Jahr wieder nach Brighton fahren, oder?", hatte Susan gefragt.
"Aber ganz bestimmt", entgegnete Peter.
Das waren die letzten Worte gewesen, die er mit ihr gewechselt hatte.
Zwischen Slaugham und Handcross war es dann kurz nach 23 Uhr geschehen: Ein grelles Scheinwerferpaar tauchte urplötzlich vor ihnen auf. Webster riss das Lenkrad herum, konnte dem entgegen kommenden Fahrzeug zwar in letzter Minute noch ausweichen,
doch durch das ganze Manöver und die hohe Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über seinen Wagen. Der kam von der Fahrbahn ab, wurde durch die Luft geschleudert, überschlug sich einige Male und blieb schließlich auf dem linken Seitenstreifen, mehrere Meter von der Straße entfernt, auf dem Kopf liegen.
Für einen kurzen Moment schien Peter wie benommen zu sein, dann befreite sich der Anwalt mühsam aus dem Sicherheitsgurt.
Deborah hing reglos im Gurt neben ihm, sie war offensichtlich von irgendeinem umherfliegenden Gegenstand am Kopf sehr schwer getroffen und auch verletzt worden. Der Sicherheitsgurt seiner Tochter hatte sich offenbar gelöst, vielleicht hatte sie ihn während der Fahrt auch heimlich geöffnet ohne das er und seine Frau etwas davon mitbekommen hatten.
Der Körper von Susan war nach vorne, in Richtung Windschutzscheibe geschleudert worden. Ihr Kopf schien nur noch eine blutende Masse zu sein. In wilder Panik versuchte Peter mit seinem Taschentuch die Blutung an ihrem Kopf zu stoppen - sinnlos - es gelang ihm nicht. Dann zerrte er am Sicherheitsgurt seiner Frau, doch der wollte sich einfach nicht öffnen. Er musste unbedingt Hilfe holen. Jede weitere Minute, die jetzt verstrich, konnte über das Leben von Deborah und Susan entscheiden.
Zum Glück ließ sich die Fahrertür relativ leicht öffnen. Mühsam kletterte er aus dem auf dem Dach liegenden Auto. Er stand auf und blickte sich um: Anscheinend hatte niemand von dem Unfall Notiz genommen. Immer noch unter Schock, taumelte er zur Straße.
Verzweifelt versuchte Webster, eines der ihm entgegen kommenden Fahrzeuge zu stoppen, doch dieses fuhr nur laut hupend an ihm vorbei. Leichte Panik ergriff von ihm Besitz. Er fasste sich an die Brust, als könne er sein wild klopfendes Herz beruhigen. Dabei fühlte er den eckigen Gegenstand in sein Jacke - Peter griff in die Tasche und zog sein Mobilt

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