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Das Totenschiff: Die Abenteuer des Thor Garson - Zweiter Roman von Hohlbein, Wolfgang (eBook)

  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Das Totenschiff: Die Abenteuer des Thor Garson - Zweiter Roman

Das Grauen lauert im Eis: Der Mystery-Abenteuerroman 'Das Totenschiff' von Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein jetzt als eBook bei dotbooks. Es ist ein Bild aus einem Fiebertraum ... Im Nordpolarmeer wird 1937 ein riesiger schwimmender Eisberg entdeckt - darin eingeschlossen liegt ein uraltes Wikingerschiff. Ist es die legendäre Naglfar, das Totenschiff des altgermanischen Göttervaters? Der Reporter Thor Garson schließt sich einer streng geheimen Mission an, die das Schiff bergen soll. Doch zu spät erkennt er, dass die Expedition keinem wissenschaftlichen Zweck dient: Etwas Zerstörerisches liegt im Eis verborgen, das in den falschen Händen den Tod bringen kann. Doch kann ein Einzelner die Katastrophe verhindern? Packend, spannend, mysteriös - Die Kultserie für alle Fans von Indiana Jones und Lara Croft! Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der zweite Roman der Thor Garson-Serie 'Das Totenschiff' von Wolfgang Hohlbein. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch MÄRCHENMOND. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 44 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. Bei dotbooks erscheint von Wolfgang Hohlbein: "Der weiße Ritter - Erster Roman: Wolfsnebel" "Der weiße Ritter - Zweiter Roman: Schattentanz" "Nach dem großen Feuer" "Teufelchen" "Schandmäulchens Abenteuer" "Ithaka" "Der Drachentöter" "Saint Nick - Der Tag, an dem der Weihnachtsmann durchdrehte" "NORG - Erster Roman: Im verbotenen Land" "NORG - Zweiter Roman: Im Tal des Ungeheuers" Die Romane der "Die Abenteuer des Thor Garson"-Reihe: "Dämonengott" "Das Totenschiff" "Der Fluch des Goldes" "Der Kristall des Todes" "Das Schwert der Finsternis" Die Romane der "Operation Nautilus"-Reihe: "Die vergessene Insel - Erster Roman" "Das Mädchen von Atlantis - Zweiter Roman" "Die Herren der Tiefe - Dritter Roman" "Im Tal der Giganten - Vierter Roman" "Das Meeresfeuer - Fünfter Roman" "Die schwarze Bruderschaft - Sechster Roman" "Die steinerne Pest - Siebter Roman" "Die grauen Wächter - Achter Roman" "Die Stadt der Verlorenen - Neunter Roman" "Die Insel der Vulkane - Zehnter Roman" "Die Stadt unter dem Eis - Elfter Roman" "Die Rückkehr der Nautilus - Zwölfter Roman"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 434
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482016
    Verlag: dotbooks
    Größe: 643 kBytes
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Das Totenschiff: Die Abenteuer des Thor Garson - Zweiter Roman

NORDATLANTIK 1937

84° 47' NÖRDL. BREITE, 75° 30' WESTL. LÄNGE

Weiß. So weit das Auge blickte, war dieses Weiß das Einzige, was er sah. Angefangen von der dünnen, wie mit einem Lineal auf den Horizont gemalten Linie der arktischen Eismasse, über den Himmel, der sich mit tief hängenden, bauchigen weißen Wolken überzogen hatte, bis hin zum Meer, das vom Packeis wie von einem gewaltigen, schimmernden Panzer bedeckt war; ein Puzzle aus Millionen und Abermillionen unterschiedlich großen, unterschiedlich geformten, unterschiedlich dicken Bruchstücken, das trotzdem so gefährlich wie eine einzige kompakte Masse war.

Vielleicht sogar gefährlicher, dachte Morton, während er das Fernglas absetzte und sich mit der dick behandschuhten Linken über die Augen fuhr. Bei einer kompakten Landmasse bestand nämlich nicht die Gefahr, dass man versehentlich hineinfuhr und bereits nach einer halben Meile oder auch nach fünf Meilen feststellte, dass man stecken geblieben war und nur noch vom Packeis zerquetscht werden oder erfrieren konnte.

Morton setzte den Feldstecher wieder an, aber was er sah, gefiel ihm noch weniger als vor zehn Sekunden. Dieses Packeis, das das Meer wie der zerschmetterte Panzer einer weißen Riesenschildkröte bedeckte, war eine einzige Falle und dieser riesige Brocken dort ...

Nicht zum ersten Mal, seit Morton seine behaglich geheizte Kapitänskajüte verlassen hatte, um auf das eisverkrustete, windige Vorderdeck der POSEIDON hinaufzuklettern, verharrte der Feldstecher für einige Augenblicke bei der schwimmenden Eisinsel. Morton hatte schon viele treibende Eisberge gesehen und es waren Giganten darunter gewesen, die fünfmal so groß waren wie dieser. Trotzdem: Irgendetwas an diesem Berg war anders.

Dabei war es Morton unmöglich in Worte zu fassen, was ihn an diesem Eisberg so erschreckte - oder faszinierte?

Er war ein Riese, gute drei Meilen im Durchmesser und eine Viertelmeile hoch. Und das wiederum bedeutete, überlegte Morton, dass sich weitere zwei Meilen dieses Giganten unter der Wasseroberfläche verbargen. Wahrscheinlich ein Gewirr von spitzen Eisnadeln und scharfkantigen Klingen, das nur auf einen Narren wie ihn wartete, um den Rumpf seines Schiffes aufzuschlitzen und das, was dann noch davon übrig war, zu zerquetschen und zu zermalmen.

Morton war gerade damit beschäftigt, sich die achte oder neunte originelle Todesart auszudenken, als die Stimme seines Ersten Offiziers in seine Gedanken drang.

"Sir?"

Morton ließ abermals das Glas sinken und blickte zu O'Shaugnessy hinauf, der auf der schmalen Galerie vor der Brücke stand, trotz der beißenden Kälte nur in seine weiße Offiziersjacke gehüllt. Weiß. Morton begann die Farbe Weiß allmählich zu hassen. Und außerdem war O'Shaugnessy verrückt.

"Durchfahrt voraus", rief O'Shaugnessy, als Morton keinerlei Anstalten machte zu antworten. Sein ausgestreckter Arm deutete nach vorne zum Bug und ein wenig nach rechts.

Morton setzte den Feldstecher wieder an und sah in die gezeigte Richtung. Trotzdem dauerte es einen Moment, bis er entdeckte, was O'Shaugnessy von seinem erhöhten Beobachtungsposten auf der Brücke offensichtlich schon viel eher gesehen hatte: eine schmale, gezackte Durchfahrt zwischen den treibenden Schollen, wie ein silberner Blitz, der den weißen Panzer über der See spaltete und trotz seines scheinbar willkürlichen Hin und Her in fast gerader Linie auf die schwimmende Eisinsel deutete.

Kapitän Morton blickte lange, sehr lange auf die scheinbar aus dem Nichts aufgetauchte Durchfahrt im Packeis. Zumindest in einem Punkt glich sie allem, was er bisher hier gesehen hatte: Sie gefiel ihm nicht. Als Kapitän eines Forschungsschiffes, das nicht zum ersten Mal in die eisige nördliche See fuhr, hatte Morton eine gewisse Erfahrung mit Packeis. Obwohl die Durchfahrt breit genug schien, drei Schiffe von der Größe der POSEIDON passieren zu la

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